Luftverkehrsabkommen zwischen EU und USA erweitert
Von: if
Flüge aus EU-Staaten in die USA dürften künftig billiger werden. Dafür soll das neue Luftverkehrsabkommen «Open Skies» zwischen der EU und den USA sorgen, das den Wettbewerb am Himmel stärkt und letztendlich günstigere Konditionen liefert.
Nach Angaben der EU-Kommission wird die neu vereinbarte Öffnung des Luftfahrtmarktes zwischen der EU und den USA einen wirtschaftlichen Nutzen von rund 12 Milliarden Euro bringen und bis zu 80 000 neue Jobs schaffen.
Das Abkommen erleichtert vor allem Investoren den Zugang zu den Märkten. So können europäische Investoren künftig die Mehrheit an US-Fluglinien übernehmen. Damit wird eine seit langem erhobene Forderung der EU auf niedrigere Hürden für den Markteintritt in den USA erfüllt.
Der Vertrag legt für beide Seiten einen leichteren Marktzugang, Regeln für zusätzliche Investitionen sowie Zusammenarbeit beim Lärmschutz fest. Bereits im März 2008 war der erste Teil des «Open-Skies»-Abkommen in Kraft getreten. Es erlaubte allen europäischen Fluglinien, auch von anderen EU-Staaten aus in die USA zu fliegen und umgekehrt. Voraussetzung dafür sind aber auch immer die entsprechenden Landerechte an den Flughäfen. Dadurch wird die Flugplanung deutlich erleichtert. Wann die niedrigeren Flugpreise bei den Verbrauchern ankommen, ist allerdings noch ungewiss.
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