Ryanair schafft Check-in ab und führt Strafgebühr ein
Von: mb
Billigflieger Ryanair schafft das Einchecken am Flughafen ab und wartet mit saftigen Strafzahlungen auf.
Wer ab Mittwoch, 20. Mai 2009 einen Flug bei Ryanair bucht, kann nur noch online einchecken. Eventuell mitgenommenes Gepäck wird dann an einem sogenannten drop off-Schalter abgegeben.
Wer es versäumt, seine Boarding-Karte zuhause auszudrucken und mitzunehmen, darf tief in die Taschen greifen. Wie Europas größter Billigflieger mitteilt, wird eine Strafgebühr von 40 Euro für eine sogenannte "Boarding Card Wiederausgabe" fällig.
Wer den bisher kostenlosen Internet-Check-In bei Ryanair nutzt, muss künftig 5 Euro berappen. Verbraucherschützer sprechen hier von einer schlecht getarnten Preiserhöhung.
Besonders ältere Passagiere und Seltenheitsflieger könnten durch die neue Regelung irritiert werden. Auch wer keinen einfachen Zugang zu Internet und Drucker hat, dürfte sich über die Maßnahme ärgern.
Weitere Neuerungen bei Ryanair betreffen die Mitnahme von Minderjährigen. Wer unter 16 ist und alleine unterwegs, kann künftig nicht mehr mit dem Billigflieger reisen. Zudem müssen alle Passagiere auf allen Flügen, also auch im Inland, einen Reisepass oder Personalausweis mit sich tragen.
Quelle: Independent
www.ab-in-den-urlaub.de
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