Vulkanasche aus Island Teil II: Die Rückkehr
Von: if
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gab am Sonntag eine Flugwetterwarnung für einen Teil des süddeutschen Luftraumes heraus – und ab 15 Uhr sperrte die Deutsche Flugsicherung die Flughäfen in der Region München.
Doch das war noch lange nicht alles: Am Frankfurter Flughafen fielen gestern Nachmittag 16 Landungen und 13 Starts aus. Lufthansa und Air Berlin mussten in Berlin knapp 50 Maschinen aus Sicherheitsgründen am Boden lassen.
Aber auch auf Airports in Italien, Frankreich, Portugal und Spanien ging zeitweise nichts mehr. Der DWD stützte sich auf die aktuellen Prognosen des Volcanic Ash Advisory Centre (VAAC) in London. Demnach gelangt Asche des isländischen Vulkans über Spanien und Frankreich bis in den deutschen Luftraum – der war laut VAAC hoch kontaminiert.
Am Frankfurter Flughafen wurden Verbindungen nach Mailand, Bologna, Turin und Florenz abgesagt. Venedig blieb vorerst offen. Gestrichen wurden auch Flüge nach nach Lissabon und Porto in Portugal – sowie auf die rund 1500 Kilometer westlich von Portugal im Atlantik gelegenen Azoren bis 1 Uhr nachts. Die Wolke werde sich voraussichtlich im Laufe des Tages weiter nach Süden bewegen und das gesamte Gebiet Portugals bedecken.
In Italien schlossen die Behörden den Luftraum im Norden des Landes am Morgen bis 14 Uhr. In Mailand fielen 300 Flüge aus, in Turin blieben 30 Maschinen am Boden.
In Frankreich blieb der Luftraum geöffnet, dennoch wurden auf den Flughäfen in Paris, Lyon und Nizza rund 70 Flüge gestrichen.
In Spanien normalisierte sich die Lage.
Nun besteht allerdings Hoffnung: In Island nahm der Ausstoß von Asche aus dem Vulkan Eyjafjöll weiter ab.
Quelle: tagesspiegel.de
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