Madrid Sightseeing - Sehenswürdigkeiten in Madrid
Madrid ist am Tag wie in der Nacht eine pulsierende Metropole. Auf den Strassen und Plätzen der Stadt ist immer etwas los, es ist hektisch und laut. Die vielen Bars und Kneipen, Cafés und Restaurants sind auch nachts stark bevölkert. Wer als Besucher Madrid und die Madrilenen wirklich kennenlernen will, sollte sich dann auch spätabends unter das Volk mischen, und etwa in den Straßen der Altstadt unterhalb der Plaza Mayor schlendern, sich im Stadtpark eine Pause gönnen oder in einem der zahlreichen Lebensmittelläden einkaufen.
Die Spanier strahlen in der Regel eine unbekümmrte Lebendigkeit aus. Doch sollte dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Einwohner Madrids in höchstem Maße politisch sind! In keiner Stadt Europas. so heisst es, wird mehr über Politik diskutiert und debattiert.
Wer sich für Kunst interessiert, hat in Madrid ein El Dorado gefunden. Neben den zahlreichen Museen, Kirchen und Palästen finden sich auch in Restaurants und Cafés viele eindrucksvolle Kunstmomente. Kunst ist in Madrid vor allem eine Sache des Alltags.
Die traditionelle Siesta ist heutzutage nicht mehr allzu bedeutend in Madrid. Einige Geschäfte schließen nach wie vor zur Mittagszeit, doch gerade in den touristischen Stadtgebieten sieht man dies immer seltener.
Das beste und in der Regel schnellste Fortbewegungsmittel in Madird ist die Metro. Je nach Häufigkeit der Nutzung lohnt sich der Kauf einer Streifenkarte.
Ebenfalls sehr lohnenswert kann die Anschaffung einer Madrid-Card sein. Diese ist nicht unbeding günstig (28€ für einen Tag, 42 für zwei, 55 für drei). Allerdings ermöglicht sie nicht nur freie Fahrt auf allen Verkehrsmitteln, sondern auch den freien Eintritt in 40 Museen. Es gibt zudem einige Geschäfte, Hotels und Restaurants, die mit der Madrid-Card Rabatte gewähren.
Die beste Reisezeit für Madrid ist im Frühling oder Herbst. Der Sommer ist extrem heiß, für viele Mitteleuropäer unerträglich heiß.
Sehenswürdigkeiten in Madrid
Eine der beliebtesten Attraktionen Madrids ist der Palacio Real. Hier residierte einst die spanische Königsfamilie, heute wird der Palast noch für Staatsempfänge genutzt. An fast allen Tagen des Jahres ist der Palast öffentlich zugänglich und kann besichtigt werden. Die Königsfamilie ist gewissermaßen an den Stadtrand gezogen und lebt heute im Palacio de la Zarzuela.
Nach dem Besuch des Palastes lohnt sich ein Spaziergang durch die Altstadt. Der Plaza Mayor ist über zahlreiche Laubengänge mit kleinen Türmchen und schön geschmückten Balkonen zugänglich. Hier finden häufig Konzerte in stimmungsvoller Athmosphäre statt.
Weiter geht es in die Cava de San Miguel und die Calle de Cuchilleros. Hier befinden sich alte und mit viel Sorgfalt restaurierte Häuser.
Danach bietet sich ein Blick in die Iglesia da San Pedro an, Calle Nuncio 14. Dies ist eine der ältesten Kirchen Madrids. Wieder zurück auf dem Plaza Mayor geht es weiter zum Monasterio de las Descalzas, Plaza Descalzas. In dem von den Habsburgern erbauten, ehemaligen Kloster befindet sich heute eine beindruckende Kunssammlung.
Auf der Calle del Alcala ist eine Vielzahl von beeindruckenden Monumentalbauten versammelt, in denen sich etwa einige Banken angesiedelt haben.
Wer nun eine Pause von der Hektik der Stadt einlegen will, erreicht über die Plaza de la Cibeles und die Plaza de la Independencia den Stadtpark El Retiro. Hier kann man sich auf einer der vielen Bänke zu einem Picknick niederlassen, spazierengehen oder eine kleine Bootsfahrt unternehmen.
Nicht weit ist es dann zum Paseo del Prado, der Kunstmeile Madrids. Neben einigen anderen interessanten Museen und Galerien ist vor allem das Prado selbst einen Besuch wert. Das spanische Nationalmuseum stellt einige der berühmtesten Werke aus der spanischen Kunstgeschichte aus.
Im Schatten der Bäume geht es weiter zum zentralen Plaza de Canovas del Castillo mit dem berühmten Neptunbrunnen.
Gleich um's Eck befindet sich die sogenannte Thyssen-Sammlung des Barons Hans Heinrich Thyssen, das Museo Thyssen-Bornemisza, Paseo del Prado 8. Hier sind vor allem Werke aus dem Im- und Expressionismus ausgestellt, sowie aus der klassichen Moderne und der experimentellen Avantgarde.
Das Wachsfigurenkabinett Madrids zeigt 450, vorwiegend spanische Persönlichkeiten, zum Teil in Lebensgröße.
Madrid-Insidertipps: Flamencotanzen
Untrennbar mit Spanien verbunden ist der Tanz, insbesondere der Flamenco. Die Ursprünge dieses ausdrucksstarken Tanzes liegen im Süden des Landes, in Andalusien. Doch auch in Madrid wird die Kunst sorgsam gepflegt. Insbesondere die vielen spanischen Zigeuner, die hier Gitanos genannt werden, scheinen die heißen Rhythmen im Blut zu haben.
Im Casa Patas, Canizares 10, gibt es neben Flamenco auch gutes Essen. Einen ersten Eindruck kann man auf der Website www.casapatas.com gewinnen. Ab Mitternacht empfihelt sich der Besuch des La Solea, Cava Baia 34.
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