Porto Sightseeing - Sehenswürdigkeiten in der Weltkulturerbestadt Porto

- Porto bei Nacht
Porto gilt als das wirtschaftliche Zentrum Portugals. Von hier stammt auch der bekannte Portwein, der als einer der ersten Markenartikel der Welt gehandelt wird. Obwohl ökonomisch gesehen diese Stadt für Portugal immer schon eine sehr große Bedeutung eingenommen hat, stand es bis zur Ernennung zum UNESCO-Weltkulturerbe immer im Schatten der Hauptstadt Lissabon.
Porto, mit ihrer Zwillingsschwester Gaia, stellt die Verbindung zum Norden des Landes dar. Dies deutet nicht nur der Ausbau des Flughafens Francisco Sa Carneiro, sondern auch die beiden über den Duoro führenden Eisenbrücken an.
Porto bietet aufgrund seiner Topographie viel unerwartete Ausblicke. In der Architektur Portos sind sehr viele verschiedene Stile und Epochen vertreten.
In Porto findet man auch gastronomische Highlights. Bekannt und typisch für ganz Portugal sind die winzigen Bars und Cafes. Zu den Spezialitäten zählen nicht nur Tripe, ähnlich den deutschen Kutteln, sondern vor allem die Fischgerichte. Besonders zu empfehlen sind die Sardinhas na Brasa, gegrillte Sardinen. Neben dem Portwein ist auch der Vino do Duoro, deren Traube auch aus der Reggion stammt, ein wahrer Genuss.
Die schönste Reisezeit für Porto ist zwischen April und Oktober. Auf schnelle Wetterwechsel muss man aber immer vorbereitet sein.
Porto - Sehenswürdigkeiten
Es bietet sich zunächst an, sich im Touristenbüro, Rua Clube dos Feriados 25, den Porto „Passe Tour“ zu besorgen, mit dem man vergünstigte Eintritte und auch Transporte erhält.
Ein guter Ausgangspunkt für die Erkundung Portos ist die Igreja dos Carmelitas, Rua do Carmo. Auf der Seitenwand dieser Kirchenfront kann man nicht nur ausgearbeitete Steinmetzarbeiten, sondern auch sehr beeindruckende Azulejos- bemalte Fliesen, die zugleich als Schutz und Schmuck dienen- bewundern.
Über den Parque da Corduaria oder die Praca de Gomes Teixeira, in der ich ein Leoes-Springbrunnen befindet, kann man die Igreja e Torre dos Clerigos, Rua S. Filipe Nery, erreichen. Von dem Turm dieser Kirche, der auch als Wahrzeichen der Stadt gilt, hat man einen atemberaubenden Ausblick über Porto.
Im Mosteiro de S. Bento da Vitoria, Rua de S. Bento da Vitoria, kann man neben Barockschnitzarbeiten auch noch einer der ältesten Orgeln Portugals besichtigen.
Im Museo dos Transportes e Communicacoes in der Rua nova de Alfandenga, das in einem ehemaligen Zollgebäude untergebracht ist, kann man die Entwicklung der Kommunikation und der Automobilbranche verfolgen.

- Praca Infante D. Henrique
Mit der „Elettrico“-Straßenbahn oder zu Fuß gelangt man schließlich flussaufwärts. Über die Rua do Inante D. Henrique erreicht man die Praca Infante D. Henrique. Dort lohnt sich ein Blick in den Palacio da Bolsa, dessen Ausgestaltung etwa 38 Jahre gedauert hat.
Entlang der Rua Alfandenga erreicht man wieder den Fluss und muss sich dann links halten. Eingesäumt von der Praca da Ribeira und den Pilares da antiga Ponte Pensil, den Pfeilern der ehemaligen Hängebrücke, liegt die Gebäudefront der Cais da Ribeira. Hier halten sich auch viele Einheimische auf, die die wunderbare Sicht auf den Duoro genießen.
Mit der Guindais Funicular gelangt man in nur zwei Minuten von der Eisenbrücke zur Estacao Batalha in der Rua Augusto Rosa. Von hier aus kann man die Cathedral Terreiro da Se gut erreichen. Sie vereint die unterschiedlichsten Baustile und Materialien aus verschiedenen Jahrhundert in sich. Die Terrasse der Kathedrale bietet den besten Ausblick über die Stadt. Es lohnt sich, hier einen Spaziergang über die die obere Ebene der Ponte de D. Louis, die aus dem Jahre 1886 stammt, zu unternehmen. Zusätzlich kann man hier noch das Kloster Mosteiro da Sierra do Pilar besichtigen.

- Mercado do Bolhao
Weiter geht’s mit der Metro der Linie D Jardim do Morro in Richtung Aliados. Hier steht die Markthalle Mercado do Bolhao aus dem Jahre 1851. In dieser Halle in Eisenarchitektur werden vor allem Blumen, Lebensmittel und auch Souvenirs zum Kauf angeboten.
Nicht weit entfernt kann man die Capela das Almas, Rua de Santa Catarina, besichtigen. An dieser Kapelle, die als ein Meisterwerk zählt, kann man die Herstellung und die Verwendung von Azulejos bewundern.
Entlang der Einkaufstrasse Rua de Santa Catarina erreicht man das Cafe Majestic. In diesem sehr majestätischem Cafe lohnt es sich eine kleine Pause einzulegen.
Die Fassade des Chiesa Santo Idelfonso, die mit Azulejos geschmückt ist, kann man auf dem Praca Batalha bewundern.
Zu guter Letzt sollte man den Bahnhof noch besichtigen. Die Eingangshalle dieses Gebäudes ist auch mit Azulejos, die in profaner Weise verwendet wurden, ausgelegt.
Insidertipps für Porto: ein Portweinkeller
Auf der gegenüberliegenden Seite des Duoro, dem Vila de Gaia, findet man unzählige Portweinkeller. Jeder Besucher von Porto sollte eine Besichtigung eines dieser Keller mit anschließender Weinprobe erlebt haben. Besonders zu empfehlen ist die Portweinkellerei Taylor's in der Rua do Choupelo 250. Diese ist in Familienbesitz und zeigt sich besonders bemüht um ihre Besucher.
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