===================================================
Mallorca-Newsletter - ISSN 1610-9848
Juni 2006/2
===================================================
Hallo Mallorcafans,
in diesen Tagen kommt niemand um das Thema Fußball herum. Und nicht nur ganz
Deutschland ist im WM-Fieber - die Deutschlandfahne zählt zur Zeit auch zur
Standardausrüstung eines Mallorca-Touristen. Noch vor wenigen Wochen wurde von
der Reisebranche befürchtet, dass die Deutschen die WM im eigenen Land auch
lieber dort verbringen möchten. Genau das Gegenteil ist eingetroffen: Mallorcas
Hotels sind ausgebucht, und der Trend zieht sich durch den ganzen Sommer.
Teilweise ist sogar von Überbuchung zu hören - Reisebüros wurde gar von
Veranstaltern geraten, den Kunden Alternativreiseziele zu Mallorca anzubieten.
Trotzdem sind noch zahlreiche Lastminute-Reisen und Flüge nach Mallorca
verfügbar. Verkehrte Reisewelt? Haben Sie, lieber Leser, eine Reise nach
Mallorca buchen wollen und Ihnen wurde im Reisebüro davon abgeraten? Fürchteten
Sie WM-Fans an den Stränden und im Flugzeug und haben bewusst für diesen Sommer
ein anderes Urlaubsziel gewählt? Oder buchen Sie Ihren Mallorcaurlaub ganz
individuell und hatten gar keine Probleme einen Flug, eine Finca und einen
Mietwagen zu buchen? Schreiben Sie uns Ihre Berichte, Erfahrungen und Pläne an
feedback@mallorca.de - wir freuen uns auf Ihre Zuschriften.
Ihr Team von mallorca.de und reisebuch.de
Den kompletten Newsletter können Sie wie gewohnt auch noch einmal im WWW
nachlesen.
http://reisebuch.de/mallorca/newsletter/
Sie erreichen die Newsletter-Redaktion per eMail an feedback@mallorca.de
===================================================
Mallorca-News
===================================================
Wärmste Nacht seit 36 Jahren
Zum ersten Mal seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen vor 36 Jahren ist am
letzten Sonntag das Thermometer an Mallorcas Flughafen nicht unter 23°C
gesunken. In der Nacht zum Dienstag fiel das Thermometer im Stadtgebiet von
Palma sogar nicht unter 26°C. Der bisherige Rekord lag um 0,4°C niedriger und
war vor drei Jahren erreicht worden. Auch vom Kloster Lluc meldet das
meteorologische Institut neue Rekorde bei den Nacht-Temperaturen. Am Montag lag
die Minimaltemperatur bei 25,6°C. Auch die mittleren Temperaturen für diesen
Monat liegen bisher um 1,8 Grad über dem Durchschnitt. Bei den
Tageshöchsttemperaturen gab es dagegen noch keinen neuen Rekord - der bisher
höchste auf Mallorca in einem Juni gemessene Wert betrug 43°C und stammt aus dem
Jahr 2001. Auch im Juni vor zwei Jahren wurde mit 39,5°C fast die 40°C-Marke
erreicht. (mallorca.de)
4,5 Millionen deutsche Urlauber erwartet
Rund 4,5 Millionen Deutsche werden in diesem Jahr auf den Balearen Urlaub
machen. Davon geht der deutsche Botschafter in Spanien, Wolf-Ruthart Born aus.
Sollte seine Prognose zutreffen, erwartet die Balearen ein Urlauberrekord aus
der Bundesrepublik. Da etwa zwei Drittel der Balearen-Touristen Ihren Urlaub auf
Mallorca verbringen, wäre das auch für die größte Beleareninsel eine leichte
Steigerung gegenüber 2005. Bei einem Treffen mit balearischen Unternehmern
führte Born seinen Optimismus auf die Gesundung der deutschen Wirtschaft zurück.
An den Gesprächen im Unternehmerverband Caeb nahmen auch der deutsche
Generalkonsul, Wolf Daré, der Generalsekretär der deutschen Handelskammer für
Spanien, Peter Moser und die Konsulin auf den Balearen, Karin Koller, teil.
(mallorca.de / Inselradio)
Schlechtwetterfront über Mallorca
In Palma hat eine Schlechtwetterfront aus der Sahara letzte Woche Donnerstag
dafür gesorgt, dass die Stadt für eine halbe Stunde fast unsichtbar war. Die
orkanartigen Böen trugen Saharasand nach Mallorca. Der Sturm brachte in Felanitx
einen Baum zum Einstürzen. In Alaró brach ein Baugerüst zusammen, und in Sóller
fielen Teile eines Erkers auf die Straße. Obwohl die Sicht auf wenige Meter
beschränkt war, meldete die Polizei keine Verkehrsunfälle. Auch Personen kamen
nicht zu Schaden. Wesentlich schlimmer traf es die Nachbarinsel Menorca. Hier
kam es besonders in der Hafenstadt Ciutadella zu starken Zerstörungen durch
Sturm und Überflutungen. (mallorca.de / Inselradio)
Fußballfans feiern auf Mallorca
Die Playa de Palma hat sich in den ersten beiden Wochen der WM als Magnet für
alle Fußballfans entwickelt. Besonders die Anhänger der deutschen
Nationalmannschaft verfolgen an den zahlreichen Fernsehschirmen die Spiele ihres
Teams. Allein im "Megapark" feierten über 6.000 Menschen den Sieg im
Eröffnungsspiel - das Spiel gegen Polen verfolgten geschätzte 10.000 Zuschauer.
Und auch das letzte Gruppenspiel gegen Ecuador verfolgten einige Tausend
Zuschauer bei Bier und Sangría. Dabei blieb es in ganz Arenal und der Playa de
Palma friedlich. Britische Fans schauen zur Zeit neidisch in die deutsche
Urlauberhochburg. Zwar konnten auch sie bereits die ersten Siege Ihrer
Mannschaft feiern, die Gemeinde Calvià (zu der auch das bei britischen Urlaubern
beliebte Magaluf gehört), hat für die Tage, an denen die englische
Nationalmannschaft spielt, den Bars und Supermärkten zahlreiche Auflagen
erteilt. Der Alkoholverkauf ist für die Tage eingeschränkt. An diesen Tagen
dürfen Geschäfte keine alkoholischen Getränke verkaufen, die in Glasflaschen
oder Dosen abgefüllt sind. Auch Bars und Restaurants müssen alkoholische
Getränke in Plastikbechern servieren. Zusätzlich stellte die Gemeinde 70
Polizisten ab, die Ausschreitungen während der WM verhindern sollen.
(mallorca.de)
Reinigung des Meeresbodens in Mallorcas Häfen
Im Hafen von Puerto de Andratx wurde in der letzten Woche die Reinigung des
Meeresbodens abgeschlossen. Mit dem Abfall, den drei Taucher und ein Bootsführer
an Land brachten, wurden fünf Baucontainer gefüllt. Unter anderem fanden die
Taucher Fischernetze, Batterien, Fahrräder und Einkaufswagen auf dem
Meeresgrund. Das balearische Bau- und Verkehrsministerium hatte für die Arbeiten
fast 50.000 Euro bereitgestellt. Die Säuberungsaktion in Puerto de Andratx war
Teil eines Programms für Küstenreinigung, bei dem schon die Hafenbecken von
Colonia de Sant Jordi, Portopetro und Portocristo gereinigt wurden. Aktuell soll
auch der Hafen von Cala Figuera gesäubert werden. In den nächsten Tagen sind
Cala Rajada und Cala Bona an der Reihe. (mallorca.de / Inselradio)
400 zusätzliche Polizisten für den Sommer
In den nächsten drei Monaten werden über 400 Beamte der spanischen Guardia Civil
und der Nationalpolizei auf den Balearen im Einsatz sein. Dazu kommen weitere
Sicherheitskräfte, die den Schutz der königlichen Familie übernehmen. Das
berichtete der Delegierte der Zentralregierung, Ramon Sociás, in einer
Pressekonferenz. Die zusätzlichen Polizisten werden bis Ende September bleiben
und damit länger als in früheren Jahren. Socías begründete die Entscheidung mit
dem Tourismus. Die Balearen sind die einzige Region Spaniens, in der elfmal mehr
Menschen ihren Urlaub verbringen als die Region Einwohner hat. (mallorca.de /
Inselradio)
Aquarium als Touristenattraktion in S'Arenal
In Ses Fontanelles bei S'Arenal ist der Rohbau für das Meeresaquariums fertig
geworden, das vom amerikanisch-israelische Konzern Coral World International
gebaut wird. Wie der Baudirektor berichtete, werden Gartenbauexperten in knapp
zwei Wochen damit anfangen, die Grünanlage um das Gebäude anzulegen. In dem Park
sollen auch zwei Außenbecken entstehen. Eines davon ist für Hammerhaie gedacht
und das andere für Schildkröten. Das Aquarium bekommt insgesamt 55 Becken - eins
davon soll 30 mal 20 Meter groß und fast 10 Meter tief werden. Die Arbeiten
sollen im nächsten Jahr komplett abgeschlossen sein. Der Bau des Aquariums ist
umstritten. Auf dem gleichen Gelände ist auch ein Einkaufs- und Freizeitzentrum
geplant. Umweltschützer kritisierten, dass das über 300.000 m² große
Baugrundstück (20.000 m² davon für das Aquarium) in einem Feuchtgebiet liegt.
Die Fertigstellung des 30 Millionen Euro-Projektes war bereits für dieses
Frühjahr geplant. (mallorca.de / Inselradio)
===================================================
Inselleben: Está en su casa
===================================================
von Robert Graves
»Ola, Señor!«
Dieser überraschende Gruß kam von einem hageren Mann mit Hakennase, der ein
weites, weißes Hemd, eine blau gestreifte Baumwollhose und einen schwarzen
Filzhut trug und der unvermittelt hinter einem Mastixstrauch in einigen Metern
Entfernung auftauchte.
Ich hatte wohl schon zehn Minuten auf einer Steinbank beim mirador gesessen,
einer Aussichtsplattform, die am Rande der Klippe errichtet worden war. Von dort
hatte ich gedankenverloren einen Zerstörer mit großem Schornstein beobachtet,
der sich vom Horizont löste und hinter der entfernten Landzunge Richtung
Nordosten verschwand. Unter mir erstreckte sich ein Abhang über 300 Meter
hinunter zu einem grell-weißen steinigen Strand.
Verwirrt sprang ich auf und antwortete vielleicht auf Englisch, aber ich kann
mich nicht mehr genau erinnern. Er lächelte etwas gewollt, um mich zu beruhigen
und breitete beide Hände aus, damit ich sehen konnte, daß er unbewaffnet war,
und sagte auf Spanisch: »Entschuldigen Sie bitte, daß ich Ihre Ruhe gestört
habe. Sie sind Amerikaner?«
Ich antwortete: »Nein, Señor. Sie müssen mich nicht nach meinem Strohhut
beurteilen, den mir ein amerikanischer Freund geschenkt hat. Achten Sie mehr auf
mein altes Hemd und meine geflickte Hose. Ich bin einer von den siegreichen,
aber bankrotten Engländern. Was für ein drückender Tag heute, nicht wahr?«
Das beruhigte ihn. »Ja, es ist sehr heiß«, sagte er. Aber er blieb, wo er war,
deshalb ging ich hinüber zu ihm. »Ihr erster Besuch auf Mallorca?« fragte er.
»Der erste, seit der Ärger anfing 1936, als ich mein Haus und Land verlassen
mußte. Und ich kann mich gut an Sie erinnern, auch wenn Sie mich nicht mehr
kennen. Sie sind zweifellos Don Pedro Samper, der Eigentümer von Ca'n Samper auf
der anderen Seite des Bergrückens?«
Wir schüttelten einander herzlich die Hand, während ich fortfuhr: »Ich habe Sie
einmal in Begleitung Ihres Nachbarn Don Pablo Pons besucht, damals im Jahre
1935. Ich brauchte einige wirklich gute Zweige, die ich auf zwei junge
Aprikosenbäume pfropfen konnte, die sich als von schlechter Qualität erwiesen
hatten. Don Pablo hatte mich wissen lassen, daß Sie die besten Bäume auf der
Insel hätten. Ich hatte auch das Vergnügen, Ihre charmante und sympathische Frau
kennenzulernen. Ich hoffe, sie erfreut sich guter Gesundheit?«
»Gott sei Dank geht es uns gut und auch unseren Kindern.« Er entschuldigte sich
mehrere Male dafür, daß er mich nicht erkannt hatte. Aber meine Sonnenbrille,
mein graues Haar und mein hageres Gesicht hätten ihn getäuscht. Im Gegenzug
erkundigte er sich nach meiner Gesundheit und nach der meiner Familie sowie nach
dem Zustand meines Besitzes nach zehn Jahren Abwesenheit. Und selbstverständlich
wollte er von den fliegenden Bomben in London wissen. Die spanische Presse hatte
die Verwüstungen der fliegenden Bomben derartig hochgespielt, bis es schwer für
jedermann zu glauben war, daß es dort Überlebende gegeben hätte.
»Und stimmt es, daß in England Kartoffeln einhundert Peseten das Kilo kosten?«
»Nein, nur ungefähr eine Pesete. Die Bauern werden von der Regierung
subventioniert.«
»Nun gut«, sagte er. »Unsere Journalisten sind anscheinend nicht recht
informiert über gewisse Dinge... Aber, sagen Sie, haben denn die Aprikosenzweige
Früchte getragen?«
»Und wie! Ich fand bei meiner Rückkehr eine gigantische Ernte vor, die Äste
mußten angebunden werden, so daß sie nicht abbrechen konnten. Und wie wundervoll
diese Aprikosen schmecken! Wie Orangenblüten-Honig. Ich habe eine große Menge
verkauft und den Rest eingekocht.«
»Wie schön ... Haben Sie vielleicht Don Pablo seit Ihrer Rückkehr besucht? Sie
wissen wahrscheinlich, daß er nicht mehr hier in der Gegend wohnt, sondern ein
Haus in Palma hat?
»Unter uns gesagt. Ich hege gar nicht die Absicht, ihn aufzusuchen. Als ich die
Insel verlassen mußte mit Frist von einer Stunde und nur meinen Koffer und meine
Brieftasche mitnehmen konnte, beauftragte ich ihn, eine kleine Angelegenheit für
mich zu regeln.
Er kümmerte sich nicht darum, und diese Achtlosigkeit hat mich mehr als tausend
Peseten gekostet. Aber ich habe nicht vor, ihm dies vorzuwerfen. Das ist
Vergangenheit. Da ich mein Haus in perfektem Zustand vorgefunden habe und alles
noch an seiner Stelle war, habe ich Grund, dankbar zu sein, daß sein Benehmen
nicht typisch für Mallorquiner im allgemeinen ist.«
»Wahrlich nicht, er ist ein ganz besonderer Fall. Sie haben vielleicht von
meinen früheren Auseinandersetzungen mit ihm gehört?«
»Sie hatten sich doch um irgendwelche Wasserrechte gestritten.«
»In der Tat!«
»Darf ich fragen, ob Sie mit ihm noch immer im Streit liegen? In unserem Dorf
wirkten sich die allgemeinen Ärgernisse so aus, daß alle persönlichen und
Familienfehden beendet wurden und die Leute zusammenrückten wie nie zuvor.«
»Está en su casa!, wie wir hier sagen. Er ist in seinem Haus, ich bin in meinem.«
»Das tut mir leid. Es würde mich interessieren, die Geschichte zu hören, wenn es
Ihnen nicht unangenehm ist.«
»Es ist eine lange Geschichte. Aber, Don Roberto – darf ich Sie erst um einen
Gefallen bitten?«
»Um alles, was in meiner Macht liegt!«
»Ich möchte mich auf die Bank des mirador setzen, wo Sie gesessen haben. Den
ganzen Morgen seit 10 Uhr habe ich versucht, sie zu erreichen. Wollen Sie mir
helfen?«
»Sie sind doch nicht etwa lahm?«
»Nicht in meinen Beinen, aber in meinem Bauch!«
»Sie meinen, Sie haben Angst? Warum wollen Sie denn dort hingehen? Der Blick ist
vom Felsen da drüben genauso gut wie vom mirador selbst.«
»Mein Arzt hat es mir verordnet, Don Guasp aus Sóller, ein Spezialist. Er weiß
eine Menge über Psychologie, denn er hat in Wien und Madrid studiert. Wenn ich
es erst einmal bis zur Bank geschafft habe, sagt er, und dort eine Weile ruhig
aushalte und meinen Frieden mache mit einem gewissen wichtigen Heiligen, dann
werden sich meine Nerven beruhigen, und ich kann nachts wieder schlafen. Er bot
mir sogar an, mit mir zu kommen, aber ich schämte mich, ihm soviel Mühe zu
bereiten, deshalb sagte ich: »Nein, ich werde alleine gehen. Ich bin kein
Feigling. Aber jetzt muß ich feststellen, daß ich die letzten paar Schritte
nicht schaffe.«
Er begann zu stottern, und Schweiß trat ihm auf die Stirn. »Entschuldigen Sie«,
sagte er, »die Hitze ist zu stark. Vielleicht führen Sie mich etwas später
dorthin, nachdem wir eine oder zwei Zigaretten im Schatten des Felsens geraucht
haben. In der Zwischenzeit erzähle ich Ihnen von dem Streit um die Wasserrechte.
Haben Sie Tabak?«
»Dummerweise habe ich meinen Beutel zu Hause gelassen.«
»Macht nichts. Hier ist guter Tabak und Zigarettenpapier.«
»Schmuggelware?«
»Habe ich nicht gesagt, daß es guter Tabak ist? Diese Sorte können Sie in keinem
estanco kaufen. Erlauben Sie mir, Sie scheinen verlernt zu haben, wie man
Zigaretten rollt. In England raucht man wohl nur Luckies und Camels?« Zwischen
den Zügen begann er, seine Geschichte zu erzählen. »Nun, wenn Sie etwas über die
Angelegenheit wissen, dann ist Ihnen vielleicht bekannt, daß ich 15 Jahre lang
Pächter der Ländereien von Ca´n Sampol war, in deren Besitz Don Pablo Pons durch
Heirat mit Doña Binilde gelangte.« Ich nickte zustimmend.
»Er kündigte mir, obwohl ich ein Abkommen mit Doña Binildes verstorbenem Ehemann
hatte, das mir lebenslange Pacht garantierte. Don Cristobal Fuster y Fernandez
war ein caballero, ein Mann, auf dessen Wort man sich unbedingt verlassen
konnte. Als er den Besitz von seinem Bruder erbte, der im Rif-Krieg getötet
wurde, versprach er mir in Gegenwart seiner Frau: »Es wird hier keine
Veränderungen geben. Sie können Ca´n Sampol für den Rest Ihres Lebens bestellen,
Freund Pedro. Sie haben das Land neu gestaltet, seit Sie es übernommen haben,
und ich bin glücklich darüber, es in ihren Händen zu wissen.«
Auf dieser Insel ist eine mündliche Vereinbarung zwischen Nachbarn ausreichend,
wie Sie wissen, und wenn ein Zeuge gegenwärtig ist, wird sie rechtlich bindend.
Um eine schriftliche Niederlegung zu bitten, wäre ein schlechtes Benehmen.
Wir sind stolz darauf, zu unserem Wort zu stehen.
Robert Graves wurde 1895 in Wimbledon bei London geboren, er starb 1985 in Deiá,
Mallorca, wo er fast 50 Jahre seines Lebens verbracht hatte. Graves ist einer
der bedeutendsten englischen Dichter des 20. Jahrhundert.
===================================================
Buchtipp: Das Handbuch für den optimalen Urlaub
===================================================
Ab sofort verfügbar bei reisebuch.de und mallorca.de!
Die aktualisierte Neuauflage 2006 des Bestsellers von Hans-R. Grundmann:
"Mallorca - Das Handbuch für den optimalen Urlaub": 476 Seiten durchgehend
vierfarbig, 8 Regionenkarten, 17 Orts- und Umgebungskarten, 6 thematische
Übersichtskarten (beste Strände, beste Restaurants etc.), 14 Routenkarten für
Ausflüge und Rundfahrten und 8 Wanderkarten, mit Beilegern "Natur und Wandern"
und "Optimal Unterkommen auf Mallorca" und separater aktualisierter
Mallorcakarte und Stadtplan von Palma.
Jetzt nicht länger warten und für EUR 19,90 versandkostenfrei online bestellen unter
http://reisebuch.de/mallorca/
===================================================
Veranstaltungstips
===================================================
(alle Angaben ohne Gewähr)
"Südliche Impressionen"
Aquarelle von Brigitte Dürr,
mit guten Gesprächen bei Wein und Tapas,
jeweils ab 11:00 Uhr
Avda. del Golf 7 - Tamarindo A-11
Santa Ponsa
24. und 25.06.2006
Gloria Gayner
Die Sängerin wird im Rahmen des Jazz Voyeur Festival im Gran Casino Mallorca in
Magaluf auftreten. Die 57-jährige wurde bekannt durch Hits wie "I will survive",
davon wurden bislang 40 Millionen Tonträger weltweit verkauft. Es ist der zweite
Besuch für Gloria Gayner auf der Insel, im Jahr 1998 war sie im Robinson Club
Cala Serena bei einem Konzert.
Jazz Voyeur Festival
Gran Casino Mallorca
Magaluf
24.06.2006
Arturo Rhodes: "Was ist Kunst?"
Arturo Rhodes, geboren in London, hat von 1960 - 1965 an der Watford School of
Art studiert, von 1965 bis 1980 in Europa, Asien, Tokio, Sydney und New York
gelebt und gearbeitet, um sich schließlich 1990 in Deiá niederzulassen, wo er
sich einer von Robert Graves gegründeten Künstlergruppe anschloss. "Was ist
Kunst?" ist der Titel eines Bildes. Diese Frage wird der Besucher der
Ausstellung selbst beantworten müssen. Arturo Rhodes gibt dazu surreale
Hinweise. In den Arbeiten Rhodes verschmelzen Traum und Wirklichkeit, zwei
Gegenpole, die an sich unvereinbar sind.
Galeria de Arte Minkner
Santa Ponsa
Avenida Rey Jaime I, 109
bis 07.07.2006
Vierhändiges Orgelkonzert
Orgel-Duo Iris und Carsten Lenz (Deutschland) an der bedeutenden historischen
Orgel von Jordi Bosch (erbaut 1762) Werke von Mozart, Händel, Lenz u.a. (Mozart:
Eine kleine Nachtmusik KV 525, Andante für eine Orgelwalze KV 616, Fantasie für
eine Orgel in einer Uhr KV 608, Händel: Halleluja aus dem "Messias", Lenz:
Variationen über "Freude, schöner Götterfunken" u.a.) Die Orgel-Spielanlage wird
auf eine Leinwand übertragen (die Konzertbesucher können den Organisten beim
Spielen zuschauen)
Iglesia de Sant Andreu
Santanyi
13.07.2006, 21:30 Uhr
Eintritt frei
===================================================
TV-Tipps
===================================================
(kurzfristige Programmänderungen und -verschiebungen möglich)
23.06. | rbb | 12:40 Uhr
Reiselust und Gaumenfreuden: "Mallorca"
Antje Zimmermann zeigt die Insel im Winter und wunderbare Impressionen der
Mandelblüte.
23.06. | arte | 14:00 Uhr
ARTE Europa
Europamagazin
"Traumstraßen"
u.a. mit einem Beitrag über den "Roten Blitz", dem Zug von Palma nach Sóller
24.06. | WDR | 16:20 Uhr
Erlebnisreisen
"Mallorca - Die Insel der vielen Gesichter"
Reisereportage
24.06. | WDR | 22:45 Uhr
Polizeiruf 110
"Mordsmäßig Mallorca"
Der Volpener Männergesangverein gibt ein Konzert bei einem Heimatabend auf
Mallorca. Nach einem feucht-fröhlichen Abend wird einer aus der Gruppe tot in
seinem Pool gefunden. mit Martin Lindow, Oliver Stritzel, Andrea Sawatzki, Rolf
Zacher u.a. (Wiederholung vom 07.06.1998)
25.06. | WDR | 0:15 Uhr
Schöne Ferien: Urlaubsgeschichten aus Mallorca
mit Christine Wodetzky, Claudia Rieschel, Corinna Genest, Elisabeth Wiedemann,
Michaela May, Peter Buchholz, Sigmar Solbach
25.06. | WDR | 1:25 Uhr
Wunderschönes NRW extra
"Spurensuche auf Mallorca - Leben, arbeiten und urlauben auf der Insel"
25.06. | WDR | 2:45 Uhr
Planet Wissen
"Mallorca - Die "Deutsche Insel" im Süden"
Wissensmagazin
25.06. | WDR | 4:15 Uhr
!Mallorca!
Reisereportage
Moderation: Alida Gundlach
28.06. | HR | 16:45 Uhr
Zu Gast am Mittelmeer
Folge 2/13, "Eine sinnliche Reise durch Mallorca - Finca Balitx"
29.06. | ZDF | 23:00 Uhr
Tödliches Rendezvous - Die Spur führt nach Palma
Spielfilm mit Heiner Lauterbach, Sandra Speichert, Heinz Hoenig, Helmut Zierl
u.a. (Wiederholung vom 7.10.2002)
01.07. | RTL2 | 11:35 Uhr
Die Kochprofis - Hausbesuch
Folge 27: "Mallorca"
02.07. | arte | 17:30 Uhr
Weinprobe
"Spanien: Mallorca"
Kulinarisches Magazin, D,E 2005
05.07. | HR | 16:45 Uhr
Zu Gast am Mittelmeer
Folge 3/13, "Eine sinnliche Reise durch Mallorca - Valdemossa"
===================================================
Feedback - eMails an die Newsletter-Redaktion
===================================================
Im Mallorca-Newsletter Mai 2006 fragen wie Sie, liebe Leser, wie Ihre
Erfahrungen mit den so genannten "Geheimtipps" auf Mallorca sind. Hier eine
kleine Auswahl Ihrer Zuschriften.
Der Ansicht von Frau Diana Braun [Anm. der Red.: siehe "Feedback" im letzten
Mallorca-Newsletter] kann ich nur voll zustimmen. Wir machen es seit 10 Jahren
genauso und haben manches entdeckt, bei dem dann unsere mallorquinischen Freunde
im Hotel immer gebeten haben, die Erkenntnisse nicht weiter zu geben. Grund: Die
Ursprünglichkeit der Orte, Bauwerke usw. soll erhalten bleiben; und
Touristenrummel ist dort dann meist auch nicht erwünscht. (Peter Schiefer)
Da meine Frau und ich sehr gerne und oft reisen, haben wir festgestellt, daß
viele 3-Sterne Hotels besser als viele 4-Sterne Häuser sind. Mann sollte sich
also nicht nur auf die Sterne konzentrieren. Eine renommierte Hotelkette auf
Mallorca fährt z. B. ihre 4-Sterne Hotels auf 3 Sterne herunter, um der
Steuerflut zu entgehen. [...] Wir sind am dem 08.06.06 wieder einmal (17mal) auf
Mallorca. Dieses Mal haben wir uns für Portocolom entschieden. Es ist zwar ein
4-Sterne- Haus; aber zur Buchung haben uns die Bewertungen [auf einer]
Internetseite gebracht. [...] (Michael Rustige)
Regelmäßig erreichen die Newsletter-Redaktion eMail-Beiträge, die sich nicht
direkt auf bisherige Artikel und Newsletter-Themen beziehen. Hier eine Auswahl:
In der Hoffnung auf ein wunderschönes verlängertes Wochenende auf Mallorca
flogen wir am Mittwoch gegen 12.30 Uhr aus Deutschland ab. Wir landeten
pünktlich um 14.30 auf unserer Lieblingsinsel, die wir schon so oft besucht
haben. Die Sonne schien und wir waren bester Stimmung. Nachdem wir unser Gepäck
hatten, gingen wir zum Ausgang. Ich sah mich nach unserem Mietwagen um, während
meine Frau mit dem Gepäckwagen auf mich wartete. Alles wie immer. Da rammte sie
von hinten ein anderer Gepäckwagen. Kann ja passieren! Sie drehte sich kurz um
und vorn verschwand unser Handgepäck vom Wagen. Von einer Sekunde auf die andere
verdunkelte sich der Himmel auf Mallorca. Wir hatten keine Ausweise mehr, keine
Reisepässe, keine Führerscheine, keine Autoschlüssel, keine Hausschlüssel, keine
Kreditkarten, keine EC-Karten und keinen Cent mehr. Das einzige, was uns blieb
war ein Handy, das ich in der Hosentasche hatte. Leider erhielten wir bis auf 2
Ausnahmen von niemandem Unterstützung. Die Ausnahmen waren eine nette Spanierin
an der Information und ein netter Herr von der Air Berlin, der uns irgendwie den
Rückflug ermöglichte. Nicht zu vergessen der Vermieter unserer Finca, der uns
liebevoll telefonisch aufrichtete. Während der ganzen Zeit wurde uns nirgends
etwas zu trinken angeboten. So flogen wir gegen 20 Uhr wieder nach Deutschland
zurück. Nur zu sagen "Selbst Schuld" wäre doch etwas zu einfach!!! Immerhin fiel
bei der Landung in Deutschland gerade durch Neuville das 1:0 gegen Polen. Wir
werden auch weiterhin nach Mallorca kommen. (Christian Starre)
An dieser Stelle veröffentlicht der Mallorca-Newsletter ausgewählte
Leserzuschriften. Namentlich gekennzeichnete Beiträge spiegeln nicht unbedingt
die Meinung der Redaktion wider. Die Redaktion behält sich das Recht vor,
Einsendungen zu kürzen. Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung oder
Vollständigkeit. Die Newsletter-Redaktion erreichen Sie per eMail an
feedback@mallorca.de
===================================================
Werben im Mallorca-Newsletter
===================================================
Sichern Sie sich Ihren Platz im Mallorca-Newsletter!
Zeigen Sie unseren Lesern, was Sie auf Mallorca zu bieten haben, zum Beispiel Unterkünfte (Fincas, Hotels,
Apartments), Autos, Bikes, Yachten, Gesundheitsdienste, Immobilien, Versicherungen, Sprachkurse, Gastronomie,
Flüge, etc.
Die genauen Konditionen erhalten Sie von Björn Kaspring, kaspring@mallorca.de.
===================================================
mallorca.de
Website: mallorca.de
E-Mail: info@mallorca.de
Reise Know-How Verlag Grundmann
Website: www.reisebuch.de
E-Mail: info@reisebuch.de
===================================================
www.ab-in-den-urlaub.de
Anzeige
