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Mallorca-Newsletter - ISSN 1610-9848
November 2002/2
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Hallo liebe Mallorca-Fans,
auf Mallorca ist es nun ruhig geworden - schneller und tiefer als üblich ist
die Insel in den Winterschlaf gefallen. Und es wäre um Mallorca noch ruhiger
geworden, wenn nicht in der letzten Woche der deutsche Bundespräsident der
Insel einen offiziellen Besuch abgestattet hätte. Rau sprach bei einem
Stadtspaziergang in Palma nicht nur mit den Deutschen - er sprach vor allem
über sie - und redete ihnen ins Gewissen. Durch diese Meldungen ging es fast
unter, daß auf der Touristenmesse in London die viel gescholtene Ökosteuer
ausgezeichnet wurde: Der Verband World Travel Writers bewertete die Steuer
als "das beste internationale Tourismusprojekt des Jahres".
Daß Mallorca im Winter nicht ganz schläft, zeigt ein Blick auf die
Winter-Veranstaltungen - ein Highlight wird sicherlich das Live-Konzert von
"Donovan" in Arta Anfang Januar sein - mehr dazu in diesem Newsletter.
Freuen wir uns also gemeinsam auf einen ruhigen, aber mit vereinzelten
Höhepunkten gespickten Winter auf Mallorca
Ihr Team vom
Mallorca-Newsletter
Den kompletten Newsletter können Sie wie gewohnt auch noch einmal im
WWW nachlesen.
http://reisebuch.de/mallorca/newsletter/
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Mallorca-News
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Johannes Rau besucht Mallorca
Zum Abschluß seiner Spanienreise traf am 13. November Bundespräsident Rau in
Palma mit dem balearische Ministerpräsident Antich zusammen. Rau sprach in
einer Grundsatzrede über das Zusammenleben zwischen Deutschen und Spaniern,
welches gerade auf Mallorca allgegenwärtig ist.
Es wurden aber auch kritische Punkte angesprochen: so verurteilte Rau u.a.
den achtlosen Umgang mit der Natur von einigen Touristen. Nach der
anschließenden Pressekonferenz stand am Nachmittag ein Spaziergang durch
Palma auf dem Programmplan des Bundespräsidenten. Es ist das erste Mal, daß
ein deutscher Bundespräsident der Insel einen offiziellen Besuch abstattete.
20.000 Deutsche bekommen Wahlrecht auf Mallorca
Mehr als 20.000 auf Mallorca angemeldete Deutsche werden bei den nächsten
Kommunalwahlen am 25. Mai das Wahlrecht besitzen. Im Vergleich zu den
letzten Kommunalwahlen bedeutet dies einen Zuwachs von 60%. Das Wahlrecht
kann sowohl aktiv als auch passiv genutzt werden. Die Deutschen sind die mit
Anstand größte Gruppe von dauerhaft auf Mallorca lebenden Ausländern,
gefolgt von den Briten. (Mallorca 95,8 - Das Inselradio)
Lose für Weihnachtseinkäufe
Die Balearenregierung, die Stadt Palma und die Einzelhandelsverbände wollen
das Weihnachtsgeschäft beleben. Sie haben sich auf mehrere Aktionen
geeinigt. An zwei Tagen pro Woche soll es in den Straßen bunte Aktivitäten
geben. Die Geschäften werden Lose an ihre Kunden verteilen. Die Gewinne
belaufen auf insgesamt 120.000 Euro. (Mallorca 95,8 - Das Inselradio)
Real Mallorca siegt zum siebten Mal hintereinander
Mit dem 2:1 über Real Racing Club Santander erreichten die Mallorquiner den
besten Saisonbeginn in ihrer Geschichte. Die Mannschaft siegte zum siebten
Mal in Folge und stieg damit auf den zweiten Platz in der spanischen Liga.
Vor den Mallorquinern liegt jetzt nur noch Real Sociedad mit einem Punkt
Vorsprung. (Mallorca 95,8 - Das Inselradio)
Hotel Mar Blau in Sòller wird abgerissen
Bei einem Besuch auf Mallorca hat der spanische Umweltminister Matas
mitgeteilt, daß seine Behörde das Hotel Mar Blau in Sòller erworben habe.
Matas will das Gebäude abreißen und auf dem Grundstück Parkplätze errichten
lassen. Der Kaufpreis für das Mar Blau Hotel betrug 1,5 Millionen Euro.
Ursprünglich hatte die Gemeinde Sóller die Pläne für das Gebäude durchsetzen
wollen. Sie trat aber aus finanziellen Gründen von dem Vorhaben zurück.
(Mallorca 95,8 - Das Inselradio)
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Exkurs: Ausflüge von Mallorca: Ibiza (I)
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Viele Mallorca-Urlauber, die zum wiederholten Male auf unser aller
Lieblingsinsel weilen, wollen auch einmal den Blick über den Tellerrand
hinaus riskieren und einen Ausflug auf eine der Nachbarinseln oder gar zum
nicht allzu weit entfernten spanischen Festland unternehmen.
Lohnenswert ist ein solches Vorhaben auf jeden Fall, vermag man doch im
Nachhinein die Gegebenheiten auf Mallorca besser einzuschätzen.
Ibiza ist mit ähnlich vielen negativen wie unverwüstlichen Vorurteilen
belastet wie seine größere Schwester Mallorca, und wir alle wissen, daß die
Realität vor Ort doch häufig ganz anders aussieht, oder? Nun, nicht immer...
.
Es gibt bekanntlich mehrere Arten, von Mallorca nach Ibiza zu gelangen:
Eine vierstündige Bootsfahrt bei ruhiger See und warmem Sonnenschein könnte
ein passender Auftakt für einen gelungenen Inselaufenthalt sein. Doch leider
verkehren auf dieser an sich durchaus reizvollen Passage Fähren, die zwar
riesengroß, aber äußerst karg ausgestattet sind, z.B. ihren Gästen keine
Sitzgelegenheiten auf dem ausladenden Sonnendeck bieten oder nur eine
winzige Cafeteria mit erschreckendem Preis-Leistungs-Verhältnis. Zudem
herrscht hier an Bord noch ein kurioses Zwei-Klassen-System. Wer die
erheblich teurere erste Klasse bucht, darf sich die dürftigen
Cafeteria-Produkte von einer eifrigen Senyora an sein einsames Tischlein
bringen lassen, gelangt aber nicht in den Genuß pausenloser wie nervtötender
TV-Beschallung. Dies und ein ständiges Herumgewusel in den Gängen ist den
Unterprivilegierten in der 2. Klasse vorbehalten.
Vielleicht sollte man also besser die Schnellfähre nehmen - oder gleich
fliegen?
(Fortsetzung im nächsten Newsletter)
Welche Erfahrungen, liebe Leser haben Sie mit den Fähren bzw. Fliegern von
Mallorca nach Ibiza? Bitte schreiben Sie an feedback@mallorca.de
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Veranstaltungstips
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Silent Auction of Fons d'Art
Versteigert werden Werke verschiedener Künstler zu Gunsten der Projekte
"Sierra Leone" und "Senegal" von Medicos del Mundo (in Zusammenarbeit mit
Pep Llambias, Dolores Sampol, Horacio Sapere, Joan Sastre, Natasha Zupan,
Naco Fabre, Nieves Galiot und der Fondacion Pilar i Juan Miro).
2.12.2002, ab 19.30 Uhr
Restaurant es Carreró
Bunyola
Solokonzert von Marta Botía
Marta Botía, die gemeinsam mit ihrer Ex-Partnerin Marilia das Erfolgsduo
Ella Baila Sola formte und mehrere Millionen Platten verkaufte, ist nun auf
Solotournee unterwegs. Zum ersten Mal allein auf Mallorca wird sie ihre neue
CD mit dem Titel "Cumplir lo prometido" präsentieren.
Marta Botía
23.11.2002
Palmanova
Donovan - live
Lieder wie Universal Soldier, Mellow Yellow, Catch the Wind, Jennifer
Juniper und zuletzt wieder Atlantis mit den No Angels haben ihn weltberühmt
gemacht.
Theater von Artà
4. Januar 2003
Der Eintritt von EUR 20 kommt 100% der nicaraguanischen Gemeinde Totogalpa
zugute
buchbar über:
Hotel Sant Salvador - C/. Castellet, 7 - 07570 Artà
Tel.: +34 971 829555 - Fax: +34 971 829598
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Thema des Monats
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Matanza - Hausschlachtfest
Alljährlich, am ersten Samstag im November, wird im Haus von Catis
Mutter ein Schwein geschlachtet. Ich war eingeladen, an einem richtigen
Hausschlachtfest, der matanza, teilzunehmen. So gegen neun Uhr morgens
sollte ich kommen.
Das Schwein war schon geschlachtet - Gott sei Dank!
Da stand ich nun in einer großen Garage, die sich nach hinten zu einem
weiten Hof öffnete. Männer, Frauen und Kinder liefen geschäftig umher,
überall standen riesige Zinkwannen herum, bis oben hin gefüllt mit
Teilen vom Schwein - es roch nach frischem Blut.
Früh am Morgen, als die ersten Sonnenstrahlen die Nacht noch nicht
verscheucht hatten, waren die Männer der Familie zusammen gekommen. Man
sprach nicht viel, und der Hausherr, Catis Onkel, hatte an jeden erst
einmal, so will es der Brauch, eine Ration casalla verteilt. Dabei
handelt es sich um eine hausgemachte, herbe Likörmischung aus Kräutern
und Anis, in der dicht an dicht getrocknete Feigen eingelegt sind. Dazu
ißt man ein paar galletas. Dermaßen gestärkt, waren die Männer nun auf
ihre Aufgabe vorbereitet.
Über das Schwein will ich keine großen Worte verlieren, ihm wurde kurz
darauf mit einem gekonnten Schnitt die Kehle durchgeschnitten, sein Blut
in einer großen Wanne aufgefangen - das würde man später noch brauchen.
Dann ging alles ganz schnell, das Schwein wurde zerteilt in Filetstücke,
Schnitzel, Nackenstücke und Schweinebauch - die Leber, das Herz, die
Milz und die Lunge und ein Schälchen Blut wanderten Richtung Küche, wo
die beiden ältesten Frauen schon eifrig beim Kartoffelschälen und
Gemüseputzen waren. Sie bereiteten den frito zu, ohne den es kein
ordentliches Schlachtfest wäre, und der nach getaner Arbeit alle
sättigen und belohnen sollte.
In einer sonnigen Ecke im Hof waren die Tanten, Schwestern, Cousinen und
Töchter damit beschäftigt, die Schweinedärme zu säubern. Zum Glück
herrscht auf Mallorca kein Mangel an Zitronen, denn die wurden jetzt
gleich kiloweise gebraucht: zuerst wurden die Därme mit viel reinem
Zitronensaft gespült, danach mit einer Mischung aus Wasser und Zitrone,
schließlich mit viel grobem Meersalz kräftig gewalkt und ausgerieben und
zum Schluß noch einmal mit Zitronensaft und Essig gereinigt. Der ganze
Haufen sauberer, weißer, glitschiger Schweinedärme wurde dann in die
Mitte eines großen, hölzernen Arbeitstisches drapiert, und alle Frauen
setzten sich drumherum. Die größeren Mädchen durften nun die Därme der
Reihe nach in wurstgroße Stücke zerschneiden, und die kleinen fädelten
eifrig weißen Zwirn in feine Nähnadeln. Das war , wie ich sehen konnte,
eindeutig Frauenarbeit, und, nachdem ich es mir noch eine Weile
gründlich überlegt hatte, bot ich meine Hilfe beim Schweinedarmnähen an.
Das traute ich mir zu, denn immerhin habe ich sowohl Talent als auch
Erfahrung im Knöpfeannähen. Ich erinnere mich nicht mehr so genau, aber
ich meine, daß ich etliche abwägende und skeptische Blicke beobachten
konnte. Eine Ausländerin? Eine Städterin? Ob die das kann? Aber ich war
nun wild entschlossen, und mir wurde dann auch bereitwillig ein Stuhl in
die große Runde gerückt und eine eingefädelte Nadel gereicht. Ein Stück
vom Schweinedarm durfte ich mir selber aussuchen. Eiii, war der
glitschig! Da mußte man aufpassen, daß man mit der Nadel nicht
ausrutschte, und der Faden verzwirbelte sich dauernd von den
feucht-schmierigen Hautfetzchen. Mir fehlte eindeutig die Übung, das
konnte jeder sehen. Aber so beim dritten oder vierten Versuch gelang mir
schon eine anständige, brauchbare Wurstnaht, und mein Haufen
präparierter Därme konnte sich durchaus sehen lassen. Da setzte sich
auch schon die erfahrenste Wurstmacherin vor die altertümliche
Wurstmaschine, die einem riesigen Fleischwolf nicht unähnlich war,
stülpte die erste Darmpelle mit ihrem offenen Ende über eine lange,
spitz zulaufende Tülle, glättete sie und hielt sie lose in der Hand.
Oben in den weiten Trichter kippten nun zwei der Männer die Wurstmasse
hinein, ein dritter drehte mit aller Kraft die schwere Kurbel - schön
langsam und mit Gefühl, in gleichmäßigem Rhythmus. Unten füllte sich das
erste Stück vom Dünndarm und wurde nach genau dreißig Zentimetern
geschickt verdreht, bevor die zweite Ladung in den nächsten Abschnitt
gequetscht wurde: die erste longaniza war fertig. Immer schneller
füllten sich die Därme. Die butifarrones türmten sich neben den
longanizas, bis einer sie mit dünnen Stricken paarweise zusammenband und
auf lange Holzstangen hängte, die oben quer an der Wand angebracht
waren. Mateo-Josep, Catis Sohn, hatte sich mittlerweile die Ärmel bis
ganz oben hin hochgekrempelt, beugte sich über eine große Zinkwanne mit
feuerroter Wurstmasse, versenkte die Arme bis zu den Ellenbogen dahinein
und begann mit beiden Händen kräftig zu kneten. Von Zeit zu Zeit
probierte eine der Frauen ein bißchen von dem in einem Pfännchen
angebrutzelten roten Zeug, reichte es einer anderen zum Kosten,
schmeckte mit in die Ferne gerichtetem Blick - nein, noch zuwenig Salz
und Gewürz! Ein weiteres halbes Pfund vom roten Paprika und ein paar
Hände voll Salz wurden in die Mansche geschüttet, und Mateo-Josep
knetete und knetete. Die Arme wurden ihm lahm, aber es half nichts - das
war seine Sache, aus Tradition: der sobrasada galt sein persönlicher
Ehrgeiz; da brauchte man Kraft in den Fingern - die Masse konnte nur er
so richtig mischen und fein zerkneten.
Endlich war er fertig, die gesamte sobrasada-Masse hatte die
Wurstmaschine passiert und baumelte, nun in dicke knuffige Würste
verwandelt, neben den anderen an der Stange. Aus der Küche wehte ein
würziger Duft von Zwiebeln, Fenchel und Lorbeer herüber, die Frauen
hatten den langen Holztisch für fünfundzwanzig Personen gedeckt, das
Brot war geschnitten, der Wein stand in tönernen Krügen auf dem Tisch -
und die Uhr zeigte erst halb zwölf! Frische sobrasada wurde in einer
alten schwarzen Pfanne geschmurgelt und jeder mußte ein wenig davon
probieren - ja, sie war wieder gut geworden in diesem Jahr! Schon wurde
in rustikalen Keramikschüsseln der dampfende frito aufgetragen - und ich
war froh, daß man von seinen einzelnen Zutaten nicht mehr allzuviel
erkennen konnte.
Übers Jahr verteilt bekommen wir viele sobrasada-Würste geschenkt; da
wir sie nicht alle selbst aufessen können, eignen sie sich hervorragend
als originelles Mitbringsel von Mallorca. Ich glaube, sie zirkulieren in
unserem gesamten Bekanntenkreis und hoffe nur, daß sie nicht eines Tages
bei ihrem ursprünglichen Besitzer wieder auftauchen werden.
Auszug aus unserem Ratgeber für angehende Mallorca-Residenten und alle Fans
der Insel "Eine Finca auf Mallorca" online für EUR 12,50 zu beziehen über
http://reisebuch.de/mallorca/finca/
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TV-Tip
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(Zusammengestellt von Edith Kölzer - koelzer@reisebuch.de)
Sonntag, 17.11.02 - NEUN live - 7:50 Uhr
REISETRAUM - Mallorca aktiv
Mittwoch, 20.11.02 - NEUN live - 6:55 Uhr
REISETRAUM - Mallorca
Montag, 25.11.02 - NEUN live - 6.55 Uhr
REISETRAUM - Mallorca aktiv
Montag, 25. November 2002 - SWR - 23.15 Uhr
Vanessa Backes in Mallorca
Kabarettstück mit Alice Hoffmann
Eine Aufzeichnung aus dem Theater "Blauer Hirsch" in Saarbrücken
Eine Aufzeichnung aus dem Theater "Blauer Hirsch" in Saarbrücken
Die saarländische Schauspielerin Alice Hoffmann schickt in ihrem dritten
Solo-Kabarettprogramm ihre Kunstfigur Vanessa Backes auf einen
"traumhaften" Urlaubstrip. Vanessa geht es gut. Auf dem Liegestuhl des
Hotels Miramar in Pagueras genießt sie die Sonne und ihren verdienten
Urlaub. Wären da nicht die Männer. Herbert ist zu Hause geblieben.
Schließlich erwartet seine Frau ihr drittes Kind. Vanessa wartet auf den
Handy-Kontakt mit ihm. Dann gibt es einen gutaussehenden spanischen
Friseur: Alphonso-Jesus-Maria-Josef Lopez - mit einem Ring im rechten
Ohr. Und schließlich steigt ihr Olaf Obermann nach - ein Ossi. Vanessa
vollbringt das Kunststück, auf einem Liegestuhl zwischen den Stühlen zu
sitzen. Für wen soll sie sich entscheiden? Das Kabarett-Stück "Vanessa
Backes in Mallorca" wird vielen Mallorca-Urlaubern den Spiegel
vorhalten. Alle Späße und Pannen, die im Programm den größten Applaus
ernten, sind selbst erlebt, von Alice Hoffmann und Autor Gerhard
Bungert. Die Pointierung der Urlaubsklischees machen Vanessas Abenteuer
allein schon fast zu einer Comedy: Die Zuschauer erfahren nicht nur
vieles über den Cocktail- Empfang des Reiseveranstalters, über das
Buffet und das Leben am Strand und in der Hotelanlage. Sie erleben auch
eine holländische Animateurin und eine norddeutsche Feministin - beide
ebenfalls dargestellt von Alice Hoffmann. Die eigens für dieses Stück
geschriebenen Songs geben Alice Hoffmann ebenfalls die Möglichkeit, ihr
komödiantisches Können und ihre Wandlungsfähigkeit zu zeigen.
Samstag, 30.11.2002 - MDR - 20.15 Uhr
Ein Vater zum Verlieben
Deutscher Spielfilm von 2001
Mit Dieter Pfaff, Rita Russek, Simone Thomalla, Stefan Viering und andere
Der Berliner Geschäftsmann und Familienvater Richard Brosche fällt aus
allen Wolken, als er erfährt, dass er auf Mallorca eine zweite,
uneheliche Tochter im Teenageralter hat. Bei seiner Spurensuche auf den
Balearen kommt es zu einer Serie von Verwechslungen und überraschenden
Enthüllungen, die Richards Leben vollständig umkrempeln.
Sigi Rothemunds Komödie, gefilmt in einer wildromantischen
mallorquinischen Berglandschaft, ist ein schlagfertiges, mit allerhand
Überraschungen und raffinierten Parallelhandlungen versehenes Plädoyer
für mehr Toleranz im Ehe- und Beziehungsleben: Die Familie ist heute
einfach nicht mehr das, was sie einmal war. In der Rolle des
liebenswerten Nörglers Richard zeigt Dieter Pfaff ("Der Fahnder",
"Balko", "Sperling", "Bloch") sich erneut als begnadeter Komödiant mit
perfektem Timing und viel Selbstironie. Das außerordentlich schnelle,
schlagfertige und zeitgemäße Skript stammt von einem Team, das bereits
häufiger fürs Fernsehen gearbeitet hat: dem bekannten Krimiautor Leo P.
Ard und der auf Mallorca lebenden Reiseschriftstellerin Birgit Grosz.
Eigentlich hatte die Abiturientin Ina Brosche (Johanna Klante) nur einen
kleinen Scherz im Sinn gehabt, als sie ihrem Vater Richard (Dieter
Pfaff), einem erfolgreichen Berliner Geschäftsmann, nach einem
Mallorca-Urlaub mitteilt, er habe dort eine zweite, uneheliche Tochter.
Doch ein merkwürdiger Zufall will es, dass Ina ins Schwarze trifft.
Richard hat tatsächlich als junger Mann, ohne Wissen seiner Frau Claudia
(Rita Russek), eine Nacht mit der schönen Reiseführerin Hanna (Simone
Thomalla) verbracht, die inzwischen ein charmantes, aber nicht besonders
gut gehendes Landhotel auf der Baleareninsel führt. Und Hannas Tochter
Antonia (Camilla Renschke), die ungefähr im selben Alter ist wie Ina,
könnte durchaus von ihm gezeugt worden sein. Eine Erkenntnis, die
Richard zunächst nur mit seinem Freund Max (Guntbert Warns), einem ewig
jugendlichen, penetrant optimistischen Schwerenöter, teilt. Aber dann
wird Richard, den Jahre das Karrierekampfes despotisch und unleidlich
gemacht haben, bei einer wichtigen Beförderung übergangen und ertappt
seine Frau ausgerechnet in den Armen seines Konkurrenten. Zutiefst
deprimiert flüchtet er nach Mallorca und mietet sich, vorerst inkognito,
in Hannas Hotel ein, auf der Suche nach den Spuren seiner Jugend. Hanna
und Antonia halten den verschrobenen Gast, der ohne Gepäck kommt, an
allem etwas auszusetzen hat und das Gewicht des vom Restaurant
servierten Steaks mit einer Briefwaage kontrolliert- "wenn die Portionen
so üppig sind, dann können Sie auf keinen grünen Zweig kommen!" - für
den Spion einer Hotelkette und versuchen, ihn los zu werden. Die
verfahrene Situation kompliziert sich exponentiell, als nach und nach
Claudia, Ina und Max auf Mallorca eintreffen. Es kommt zu einer Serie
von Enthüllungen, die Richard klar machen, worauf es im Leben wirklich
ankommt.
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Feedback - eMails an die Newsletter-Redaktion
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Schreiben auch Sie uns Ihre Meinung, Ihre Erlebnisse und Erfahrungen auf
Mallorca oder beschreiben Sie uns Ihren letzten Urlaub - einfach per E-Mail
an feedback@mallorca.de
Das Thema "Preistreiberei" auf Mallorca bleibt aktuell und wird m.E. auch
nächstes Jahr viele davon abhalten, wieder auf die schöne Insel zu kommen.
Wir kommen seit vielen Jahren nach Mallorca und stellen fest, daß viele
Mallorquiner über hohe Preise versuchen, die Touristenströme zu begrenzen.
Natürlich gibt es immer noch Geschäfte und Restaurants, wo das
Preis-/Leistungsverhältnis stimmt, aber man muss schon danach suchen, weil
viele doch happig aufgeschlagen haben. Das ist mir besonders bei beliebten
Touristenattraktionen aufgefallen. (Fritz Schäfer)
Lange war ich nicht mehr, und nun zum 13. mal auf Mallorca. Das Erste mal
1965 und im Laufe der Jahre nun zum 13. mal. Es stimmt wohl, wer einmal auf
der Insel war kommt immer wieder!
Abschreckend die Zeitungsberichte in Deutschland. Da sind die Abzocker in
der Gastronomie, da werden Preise 1 zu 1 von DM auf Euro umgerechnet! Und...
teilweise stimmt das sogar! [...] Ich war durch Zeitungsberichte total
abgeschreckt noch mal nach Mallorca zu fliegen. Wir hatten einen super
Aufenthalt nach 2 Wochen bis gestern! Denken daran Residenten zu werden!
(Achim Matyssek)
Ich war in den letzten 12 Monaten viermal auf den Balearen. 2 x Städteurlaub
in Palma und 2x Badeurlaub auf Ibiza. Es war jedes Mal toll!! Einmal mit DM
und dreimal mit EURO. Natürlich sind viele Sachen teurer geworden, das ist
hier in München auch nicht anders. Ich glaube allerdings, daß die
alltäglichen Kleinigkeiten und allgemeinen Nebenkosten in Ibiza etwas teurer
sind als in Mallorca. Am Salinasstrand kosteten zwei Liegen mit Schirm sage
und schreibe EUR 18.
Nichtsdestotrotz lass ich mir mein Balearen-Faible durch gar nichts
verderben. Die Vorteile liegen einfach auf der Hand. Schnell da, gute
Infrastruktur, tolerante und lebenslustige Einheimische.
Super Wetter und sagenhafte Freizeitmöglichkeiten. (z.B. Ausflug nach
Formentera!!!!)
Ich werde weiterhin versuchen, 2 bis 3 Mal jährlich dieser tollen
Inselgruppe treu zu bleiben. (Helmut Birner)
Gerade komme ich von herrlichen Woche Anfang November aus Mallorca zurück.
Das ganze Getue um erhöhte Preise kann ich nicht teilen, genau wie in
Deutschland muss man halt nur vorher genau schauen wo man kauft. In
mallorquinischen Kneipen zahlte ich 1 Euro für ein 0,2 Bier.
Was mich allerdings geärgert hat ist die Tatsache, dass man sich 15 Minuten
durch das Salinenfeld zum Superstrand Es Trenc durchquält und dann
unvermittelt vor einem Parkplatz steht und 4,50 Euro fürs Parken zahlen
soll. Für eine Stunde mal im November am Es Trenc zu spazieren???? Vor allem
war kein Hinweis darauf an der Zufahrt zu sehen. Außerdem stand kein
einziges Auto auf dem Parkplatz, alle PKW drehten wieder ab, als sie das
Preisschild sahen. Was soll das im November?? (Uwe Gillissen)
An dieser Stelle veröffentlicht der Mallorca-Newsletter ausgewählte
Leserzuschriften. Namentlich gekennzeichnete Beiträge spiegeln nicht
unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich das
Recht vor, Einsendungen zu kürzen. Es besteht kein Recht auf
Veröffentlichung oder Vollständigkeit.
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