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Mallorca Newsletter Oktober 2001/2

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Mallorca-Newsletter Oktober 2001/2
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Ende Oktober 2001,
direkt aus dem hochsommerlichen Mallorca (Sonne von morgens bis abends
mit 26 Grad im Schatten), von vollen Stränden, aus überfüllten Bars und
Restaurants, von Staus auf Straßen und an Büffets usw.
Krise im Mallorcatourismus? Welche Krise?
Nie zuvor war die Insel so spät im Jahr so gut besucht, als hätten die
Urlauber aus Deutschland und Großbritannien geahnt, was für ein toller
Herbst sie hier erwarten würde.
Wir recherchieren weiter vor Ort für unsere Newsletterabonnenten und für
unsere Clubmitglieder. Mehr davon demnächst an dieser Stelle...

Hasta luego,
Ihr Team von mallorca.de und reisebuch.de


Den kompletten Newsletter können Sie wie gewohnt auch noch einmal im
WWW, auf Ihrem PDA oder Ihrem eBook (ReaderWorks) nachlesen.
http://reisebuch.de/mallorca/newsletter/


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Mallorca-News
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Schnellzug für Mallorca
Die spanische Regierung erwägt einen Schnellzug für Mallorca. Diese Idee
äußerte der spanische Entwicklungsminister Francisco Álvarez Cascos
jetzt in Madrid. Casco hatte sich mit den balearischen Ministern für
Finanzen und Transport, Joan Mesquida und Francesc Quetglas getroffen.
Bei dem Gespräch ging es um das Transportwesen der Balearen. Nach
Angaben Cascos könnte die Technologie des spanischen Schnellzugs AVE auf
mallorquinische Verhältnisse übertragen werden. Die Einzelheiten müßten
von einer Expertengruppe geprüft werden. Der Schnellzug AVE ist Teil
eines staatlichen Programms, mit dem das spanische Schienennetz an
europäische Verhältnisse angeglichen wird. (Mallorca 95,8 - Das
Inselradio)

Arbeitskräfte gebraucht

Die balearischen  Hotels brauchen im kommenden Jahr fast 2.700 neue
Arbeitnehmer aus nicht europäischen Ländern. Das ergab sich bei Treffen
zwischen dem Arbeitsamt, den Arbeitergeberverbänden und den
Gewerkschaften. Von den Neuankömmlingen müßten die weitaus meisten auf
Mallorca eingesetzt werden, Menorcas Hoteliers brauchen nur etwa 200
neue Arbeitnehmer. Allerdings sind auch die Bauern der Nachbarinseln auf
Arbeitskräfte aus den nicht europäischen Ländern angewiesen. Ob die
neuen Inselbewohner wirklich kommen werden, hängt von der spanischen
Regierung. Sie muß die Zulassung der Immigranten genehmigen. (Mallorca
95,8 - Das Inselradio)

Kostenexplosion für Imagepflege
Für die Pflege ihres Images wird die Stadt Palma im kommenden Jahr über
700 Millionen Peseten bereitstellen. Damit wird der Haushalt für
Eigenwerbung dreimal so hoch sein wie in diesem Jahr. Das geht aus einem
internen Bericht der Stadtverwaltung hervor, den die Zeitung Diario de
Mallorca diese Woche veröffentlichte. Bis zu 10% ihres Haushaltes werden
die städtischen Ämter für Eigenwerbung ausgeben. In dem internen
Dokument heißt es, daß die Imagepflege von vitaler Bedeutung sei. Als
Grund wird angegeben, daß im Jahr 2002 der Vorwahlkampf für die
Gemeindewahlen 2003 beginne. (Mallorca 95,8 - Das Inselradio)

Keine Milzbrandgefahr

Auf den Balearen gibt es keine Milzbrandgefahr. Mit dieser Erklärung
wandte sich die balearische Gesundheitsministerin Aina Salom jetzt an
die Presse. Gleichzeitig berichtete Salom, dass das staatliche
Krankenhaus Son Dureta auf die Krankheit vorbereitet sei. Wer einen
verdächtigen Briefumschlag erhält, sollte sich an den Notruf 112 wenden,
erklärte die Ministerin. In diesem Zusammenhang gab Salom bekannt, daß
auch auf Mallorca bereits mehrmals falscher Milzbrandalarm ausgelöst
worden ist. (Mallorca 95,8 - Das Inselradio)


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Veranstaltungstips
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Veranstaltung
Inca
"XVII Campionat der mallorquinischen Rassepferde"
Alte Kaserne
26. - 28. Oktober

Oper
Palma
"La Traviata"
Auditorium
30. Oktober

Ausstellung
Palma
Joan Morey
"Soy tu puta"
Galerie Horrach Moya
Bis 12. November

Ausstellung
Andratx

Luca Monzana
"Intuitión"
Galerie Hella Maria Höfer
bis 10. November



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Reisetip des Monats
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Pueblo Español (Poble Espanyol),
Mercado Baratillo und Plaça de Toros
(Fortsetzung unserer Palma-Spaziergänge)

Das Pueblo Español liegt nördlich des Castell de Bellver und der Straße
in Richtung Genova (Carrer Andrea Doria). Dank der weiträumigen
Ausschilderung kann man es nicht verfehlen.
Es handelt sich um eine künstliche, ganz von Mauern umschlossene kleine
Stadt im Mittelalter-Look, deren Hauptelemente maßstabsgetreu
verkleinerte Gebäude des spanischen Festlandes sind. Verwinkelte
Kopfsteinpflastergassen sorgen zusätzlich für Atmosphäre. Die hier in
"bunter Mischung" zusammengestellten berühmtesten Bauwerke Spaniens
beherbergen eine breit gefächerte Gastronomie und allerlei
Kunsthandwerksbetriebe, die ihre Produkte im eigenen Laden an die
Besucher bringen. Weiter sorgen Textilboutiquen, ganz originelle
Souvenirshops und Folklorevorführungen für touristische Attraktivität.
Wer will da noch kritisch reflektieren, daß das "Spanische Dorf" in
erster Linie rein kommerziellen Überlegungen seine Existenz verdankt.
Die Besichtigung des Pueblo Español steht auf dem Programm vieler
Palma-Rundfahrten. Individualtouristen finden den Weg dorthin eher
weniger. Ein bißchen zu Unrecht wird es oft nur unter "ferner liefen"
als Sehenswürdigkeit Palmas genannt, vielleicht wegen fehlender
Originalität seiner Bauten.


  Das Pueblo Español liegt nördlich des Castell de Bellver und der Straße
in Richtung Genova (Carrer Andrea Doria). Dank der weiträumigen
Ausschilderung kann man es nicht verfehlen.    
 
  Es handelt sich um eine künstliche, ganz von Mauern umschlossene kleine
Stadt im Mittelalter-Look, deren Hauptelemente maßstabsgetreu
verkleinerte Gebäude des spanischen Festlandes sind. Verwinkelte
Kopfsteinpflastergassen sorgen zusätzlich für Atmosphäre. Die hier in
"bunter Mischung" zusammengestellten berühmtesten Bauwerke Spaniens
beherbergen eine breit gefächerte Gastronomie und allerlei
Kunsthandwerksbetriebe, die ihre Produkte im eigenen Laden an die
Besucher bringen. Weiter sorgen Textilboutiquen, ganz originelle
Souvenirshops und Folklorevorführungen für touristische Attraktivität.
Wer will da noch kritisch reflektieren, daß das "Spanische Dorf" in
erster Linie rein kommerziellen Überlegungen seine Existenz verdankt.

Die Besichtigung des Pueblo Español steht auf dem Programm vieler
Palma-Rundfahrten. Individualtouristen finden den Weg dorthin eher
weniger. Ein bißchen zu Unrecht wird es oft nur unter "ferner liefen"
als Sehenswürdigkeit Palmas genannt, vielleicht wegen fehlender
Originalität seiner Bauten. Der Autor hält das - heute mallorquinisch
Poble Espanyol genannte - Dorf für sehr besuchenswert, Zeitbedarf 2-3
Stunden.

Öffnungszeiten:
Mo-Sa 9-18 Uhr, im Sommer 9-20 Uhr.
Läden ab 18 Uhr und teilweise zur Siesta (ca. 13-16 Uhr) geschlossen.
Auch So geöffnet, aber nicht die Geschäfte. Eintritt 1.000 ptas/€6.
Parkraum ist ausreichend vorhanden.


El Rastro

  Der samstägliche Vormittags-Flohmarkt El Rastro, auch Mercado Baratillo
("billiger Markt") oder Rastrillo genannt, findet in der Avinguda
Gabriel Alomar Villalonga statt, dem östlichen Ende der um das Zentrum
herumführenden, breiten Rundstraße. Er ist zu Fuß, per Bus und Auto gut
erreichbar. Der einstige Charme des Marktes ging indessen verloren. Er
besteht heute großenteils aus Verkaufsständen für Souvenirs, T-Shirts
und Jogginganzüge mit unautorisierten Markennamen, für Eß- und
Trinkbares, viel billige Elektronik, Kinderspielzeug und manches mehr.
Trödel und "Antiquitäten" machen nur noch einen kleinen Teil des
Angebots aus. Dennoch wird es ab spätem Vormittag rappelvoll, und man
sollte seine Wertsachen dann fest im Griff haben. Alles in allem ist der
Flohmarkt kaum ein lohnendes Ziel für einen eigens angesetzten Ausflug.
Nur wenn er im Rahmen einer anderen samstäglichen Tagesplanung am Wege
liegt, könnte man ihn "mitnehmen". Gerade am Samstag ließe sich
auch/besser der Kunst- und Handwerksmarkt auf der Plaça Mayor besuchen.


Plaça de Toros

  Sehenswert ist die Plaça de Toros, die Stierkampf-Arena, im nördlichen
Wohnbezirk oberhalb der Bahnstation/Plaça Espanya zwischen Arxiduc Lluis
Salvador und Avinguda Arquitec Bennassar. Sie wird u.a. für Open-air
Konzerte, Tennisturniere (Mallorca Open 2./3. Septemberwoche) und 1999
sogar von Thomas Gottschalk für "Wetten, daß!" genutzt (für 2002 wieder
in Erwägung). Um sich ein Bild von einer Corrida de Toros, einem echten
spanischen Stierkampf zu machen, ist die Arena von Palma gar kein
schlechter Ort. Stierkämpfe finden allerdings nur noch unregelmäßig
statt, aber wenn, dann nur zwischen Juni und September sonntags um 18
Uhr (pünktlich im Gegensatz zu anderen Veranstaltungen in Spanien!). Die
Ankündigungen werden inselweit ausgehängt. Bei der großen Kapazität sind
Eintrittskarten kein Problem, man kauft sie bei Ankunft. Neben der Höhe
über dem Rund spielt für den Eintrittspreis eine Rolle, ob man im
Schatten sitzen will oder sich auch in der Abendsonne wohl fühlt.
Mindestens ebenso interessant wie das grausame Geschehen sind Verhalten
und Reaktion des Publikums. Die Corrida dauert eineinhalb bis zwei
Stunden. Zur Plaça de Toros sollte man mit Auto zeitig anfahren, da die
Parkplatzsuche bevorsteht. Von den Bushaltestellen an der Plaça Espanya
läuft man maximal 15 min. zur Arena.
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optimalen Urlaub", jetzt in der aktuellen 13. Auflage 9/2001
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TV-Tip
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Dienstag, 5.11.2001
NEUN live
17.30 Uhr
REISETRAUM - Mallorca aktiv
Unterwegs mit Andrea Sokol
Andrea Sokol ist heute auf Mallorca unterwegs und stellt Ihnen die
größte Insel der Balearen einmal etwas genauer vor: Mallorca ist ein
Ziel, wo Sportbegeisterte voll auf ihre Kosten kommen, sei es beim
Segeln, Radfahren, Tauchen oder Golfen. Der Veranstalter "Mallorca
Activa" beispielsweise hat vor allem Trendsportarten wie Freeclimbing
oder Mountainbiking im Programm, aber auch im, auf und unter Wasser läßt
sich vor der Küste Mallorcas viel erleben.
Wh. Mittwoch, 6.11.2001, 6 Uhr

13.11.2001
Hessen 3 - 21.45 Uhr
Polizeiruf 110 - Mordsmäßig Mallorca
Von Thomas Wesskamp und Dirk Salomon,
ohne FSK
1998
Darsteller:
Sigi: Martin Lindow
Kalle: Oliver Stritzel
Miguel: Joachim Kemmer
Johann Meyer: Rolf Zacher
Antonia: Marta Belaustegui
und andere
Kamera: Wolf Siegelmann
Musik: Birger Heymann
Regie: Ulrich Stark

Sigi, Volpener Polizeimeister, gerät auf Mallorca in den Verdacht, einen
Spielclubbesitzer ermordet zu haben. Er taucht auf der Insel unter und
versucht, seine Unschuld zu beweisen. Dabei kommt Sigi einem weit in die
Vergangenheit zurückreichenden Komplott auf die Spur.

Sein traditionelles Jahreskonzert gibt der Volpener Männergesangverein
diesmal bei einem Heimatabend auf Mallorca. Mit auf Reisen sind neben
diversen Vertretern echt Volpener Lebensart auch die Polizeimeister
Kalle und Sigi sowie die Kölner Kommissarin Gabi. Zwischen Sigi und
seiner Freundin Gabi kriselt es heftig. In dieser angespannten Situation
kommt ihr der charmante spanische Kriminalkommissar Miguel gerade recht.
Das ist aber ausgerechnet der Mann, der gegen Sigi als Mordverdächtigen
ermittelt, denn nach einem feuchtfröhlichen Abend wird der
Spielclubbesitzer Rolf Radic tot in seinem Pool gefunden. Sigi war der
letzte, der mit Radic gesehen wurde - und Sigi hat obendrein noch ein
Motiv: Er hat beim Kartenspiel Geld an Radic verloren, viel Geld. Sigi
ist fertig mit der Welt. Selbst Gabi scheint an seine Schuld zu glauben.
So entschließt er sich, auf der Insel unterzutauchen. Zusammen mit Kalle
und den Volpener Sängerkollegen versucht er, seine Unschuld zu beweisen.
Dabei kommt Sigi einem weit in die Vergangenheit zurückreichenden
Komplott auf die Spur. Diese Entdeckung hat blutige, explosive Folgen.


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