Mallorca Newsletter September 2001/2
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Mallorca-Newsletter September 2001/2
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Hallo Mallorca-Fans,
viel Lärm um nichts? So könnte man meinen. Nach all den Hiobsbotschaften
im Zusammenhang mit der Ecotasa zu Beginn der Saison 2001 hatte man auf
Mallorca in der Tourismusbranche das Schlimmste befürchtet: Nichts davon
ist wirklich eingetroffen. Die Buchungszahlen für September haben neue
Rekordstände erreicht. Längst hat sich herumgesprochen, daß Mallorca
außerhalb der kurzen Hochsaison eigentlich noch attraktiver ist. Und die
Ecostas selbst, die ökologisch bemäntelte Touristensteuer, wurde vorerst
vom spanischen Verfassungsgericht auf Eis gelegt ... .
Auch Ihr Team von mallorca.de und reisebuch.de hält sich in diesen Tagen
und Wochen zu ausführlichen Recherchen auf der Insel auf. Wir werden für
Sie alte und neue Hotels, Fincas und Restaurants inspizieren und
interessante Dienstleistungen unter die Lupe nehmen. Besonders die
Mitglieder unseres club.mallorca werden davon profitieren. Eine erste
gemeinsame Clubreise für 2002 ist übrigens auch schon in der Planung.
Lassen Sie sich überraschen!
Ihr Team von mallorca.de und reisebuch.de
Den kompletten Newsletter können Sie wie gewohnt auch noch einmal im
WWW, auf Ihrem PDA oder Ihrem eBook (ReaderWorks) nachlesen.
http://reisebuch.de/mallorca/newsletter/
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Mallorca-News
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Kinder vor Ertrinken gerettet
Sturm und Regen führten Anfang der Woche in Andratx und Calvià zu
mehreren Zwischenfällen. In Andratx mußten drei schwedische Kinder
gerettet werden, die eine meterhohe Welle ins Meer gerissen hatte. Zwei
der Kinder konnten von anderen Urlaubern aus dem Wasser gezogen werden;
das dritte wurde von der Küstenwacht geborgen. Durch den Sturm wurden
auch mehrere Sportboote schwer beschädigt, die sich von den Ankerplätzen
losgerissen hatten. In Calvià verursachten die starken Regenfälle
Überschwemmungen in mehreren Privathäusern. (Inselradio / mallorca.de)
Höhere Flugpreise
Die privaten Fluggesellschaften in Spanien erwägen Flugpreiserhöhungen.
Das bestätigt der Verband der Fluggesellschaften Aeca. Vom
Verbandpräsidenten Felipe Navío werden die geplanten Preiserhöhungen mit
den höheren Versicherungsprämien begründet. Diese seien wegen der
Anschläge auf die USA enorm gestiegen. Auf ein Datum für das
Inkrafttreten der neuen Flugpreise wollte sich Navío noch nicht
festlegen. In welcher Größenordnung sich die Preiserhöhungen bewegen
sollen, ist auch noch nicht bekannt. (Mallorca 95,8 - Das Inselradio)
Ferrer zurückgetreten
Der balearische Bau- und Transportminister Antoni Ferrer ist von seinem
Amt zurückgetreten. Aus der Umgebung Ferrers verlautete, dass der
Minister über den Rückhalt im Kabinett enttäuscht sei. Ferrers Rücktritt
erfolgte, nach der Veröffentlichung einer Meinungsumfrage über die
Balearenregierung. Darin wurde Ferrers Arbeit im Wohnungs- und
Straßenbau im allgemeinen als sehr schlecht bewertet. Über die
Nachfolge für den zurückgetretenen Minister gibt es bisher nur
Spekulationen. Als aussichtsreichste Kandidaten gelten der jetzige
Direktor der Hafenbehörde, Francesc Triay, und Francesc Quetglas.
Quetglas leitete in der vergangenen Legislaturperiode die Baukommission
des Inselrates. (Mallorca 95,8 - Das Inselradio)
Zahl der Neubauten um 15% zurückgegangen
Auf Mallorca ist die Zahl der geplanten Neubauten in diesem Jahr um 15%
zurückgegangen. Nach Angaben der Baumeisterkammer wurden zwischen Januar
und Juli knapp 7.000 Projekte genehmigt. Im vergangenen Jahr wurden im
gleichen Zeitraum mehr als 8.000 Baugenehmigungen erteilt. Nur im Juli
kam es zu einem starken Anstieg bei Bauanträgen. Die Baumeister führen
diese Entwicklung auf den vom Inselrat beschlossenen partiellen Baustop
zurück. Der Anstieg machte sich nämlich nur bei den Plänen für
Mehrfamilienhäuser, Siedlungen und Hotels bemerkbar. Genau solche
Bauvorhaben sind vom partiellen Baustop betroffen. (Mallorca 95,8 - Das
Inselradio)
Real Mallorca
Gleich zwei wichtige Spiele hatte Real Mallorca in einer Woche zu
bestreiten. Nachdem am letzten Sonntag das Spiel gegen den
Tabellenführer der spanischen Liga Celta Vigo mit 0:2 verloren ging,
konnten sich die Profis um Trainer Krauss in Gelsenkirchen gegen den FC
Schalke 04 in der Championsleague mit 1:0 behaupten. Somit bewahrte sich
Real alle Chancen, in der Königsklasse des europäischen Fußballs zu
bleiben. Nach dem 1:0 gegen Arsenal London steht die Mannschaft besser
da als in der spanischen Liga. (mallorca.de)
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Veranstaltungstips
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Ausstellung
Palma
"Gottlieb:monotipos"
Fundación Joan March
bis 27. Oktober
Ausstellung
Palma
"Domingo Llull"
Fundación Barceló
bis 13. Oktober
Markt
Palma
"HÀBITAT - KONSTRUKTION"
Recinte Firal
3. bis 7. Oktober
Ausstellung
Palma
Picasso
"Suite Vollard"
Dauerausstellung
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TV-Tip
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Samstag, 13.10.2001
16.40 Uhr
VOX
WOLKENLOS - Das Urlaubsmagazin
Moderation: Claudia Hiersche
Thema: Mallorca
Mallorca - Perle des Mittelmeers?
Kaum ein Reiseziel ist mit derart vielen Vorurteilen behaftet und in
Verruf geraten wie die mit 3.684 Quadratmeter größte Balearen-Insel
Mallorca. Die Presse wird nicht müde, immer neue, wenig schmeichelhafte
Synonyme zu ersinnen, um das abschreckende Bild eines "El Dorados der
Gewöhnlichkeit" zu verdeutlichen.
Nicht zu leugnen, daß Mallorca schon lange kein Geheimtip mehr ist.
Richtig ist sicher auch, dass man der Insel vorwerfen kann, sich den
Wünschen ihrer Besucher zu vorbehaltlos geöffnet und angepaßt zu haben.
Aber: man kann sich in Ölsardinen - Manier an hoffnungslos überfüllten
Stränden sonnen, muß man aber nicht! Es ist der abwechslungsreiche
Kontrast von Masse und absoluter Ruhe, den die "echten" Kenner der Insel
so schätzen.
Nicht nur Mallorcas Hauptstadt Palma bietet neben etlichen
Vergnügungsmöglichkeiten auch ein reiches Angebot an fast 2000 Jahre
alter Kultur. Die Terrassengärten von Banyalbufar mit ihrer üppig
blühenden Vegetation sowie etliche Castells, deren Ruinen die Berge
Mallorcas schmücken, stammen noch aus der Zeit, als die Araber über
Mallorca herrschten. Auch Ruhesuchende kommen auf ihre Kosten. Noch
immer gibt es Küsten, Dörfer und einsame Traumstrände, an denen der
touristische Trubel nicht stattfindet und der ursprünglich-spanische
Lebensstil gepflegt wird.
Nachdem die Bewohner der Balearen das Steineschleudern zur Verteidigung
ihrer Insel aufgeben haben - der Name Balearen leitet sich aus dem
altgriechischen Wort "ballein", schleudern, ab - werden sie heute für
ihre ausgesprochene Gastfreundschaft geschätzt.
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Buchtip
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Unser absoluter Bestseller! Mehr Infos und aktueller als je zuvor!
Erst seit wenigen Wochen im Handel. Unverzichtbar für jede wirklich
individuelle Mallorca-Urlaubsplanung:
Dr. Hans-R. Grundmanns "Mallorca - das Handbuch für den optimalen
Urlaub", 13. Auflage 2001, 512 Seiten, mit separater Inselkarte und
48 Seiten neu gestaltetem beigelegtem Taschenführer "Natur&Wandern"
auf Mallorca.
Alles bestens bewertet von der STIFTUNG WARENTEST!
Zu beziehen für 39,00 DM
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Reisetip des Monats
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Die Altstadt von Palma - Teil 2
Wer das eher etwas kuriose Museo Diocesan im Palau Episcopal hinter der
Kathedrale ausläßt, erreicht über die Straßen San Pedro und Nolasco
Pureza die Carrer Portella. Dort beherbergt der Palau Aiamans das
kürzlich um eine Abteilung zur Vorgeschichte erheblich erweiterte Museu
de Mallorca. Die Makellosigkeit der Palastfassade setzt sich in den
gediegen gestalteten Ausstellungsräumen mit Funden und Kunstwerken aus
allen Epochen fort.
Etwas weiter östlich befindet sich noch eine Reihe von Kirchen, die aber
nur für speziell Interessierte besuchenswert erscheinen. Geöffnet sind
sie in der Regel zu Zeiten der Messe morgens und abends, tagsüber findet
man sie meistens verschlossen.
Ein wirklich lohnenswertes Ziel ist die Kirche des Klosters Sant
Francesc an der gleichnamigen Plaça, unverwechselbar durch eine
fantastische Fensterrose über dem reich verzierten Portal. Mit dem Bau
dieses nach der Kathedrale architektonisch bedeutsamsten Gotteshauses
Mallorcas wurde im Jahre 1281 begonnen. In die Kirche gelangt man über
den Eingang zum Kloster rechts vom Südportal nach Durchqueren eines sehr
schönen blumenbestandenen Innenhofes mit Brunnen und Säulengängen.
Schwer vorstellbar ist, daß hier einst während einer Messe zwei
verfeindete Familien derart in Streit gerieten, daß am Ende 300 Adlige
in der Kirche und auf dem Vorplatz tot zurückgeblieben sein sollen.
Öffnungszeiten:
täglich 9.30-12.30 Uhr und 15.30-18.00 Uhr (So nur vormittags)
Selbst zu den Öffnungszeiten wirkt die Tür verschlossen.
Man muß klingeln. Eintritt 100 ptas/ € 0,60
Park der Plaça Qua-drado
Hinter Sant Francesc findet man im kleinen Park der Plaça Qua-drado ein
besonders ruhiges Plätzchen zum Ausruhen. Dort fehlt allerdings eine
hilfreiche Gastronomie, die auf der nahen Plaça Santa Eularia mit
schattigen Terrassen gleich mehrfach vertreten ist. Die für den Platz
namensgebende Kirche mit Grundsteinlegung im Jahr 1236 gehört ebenfalls
zu den frühen Bauwerken der nacharabischen Zeit.
Carrer Sanç und Plaça Cort
Vom oberen Ende der Plaça Quadrado gelangt man links über die Straße
Posada de Terra Santa zur Carrer Sanç, in der sich die bekannteste und
beliebteste Chocolateria Palmas befindet. Deren heiße Schokolade, Kaffee
und Ensaimadas haben einen legendären Ruf bei Mallorquinern wie
Touristen.
Nur ein paar Schritte sind es von der Plaça Eularia zur Plaça Cort mit
dem alten Rathaus, Ayuntamiento auf spanisch und Casa de la Ciutat auf
mallorquín, mit eindrucksvoller Front und einem knorrigen alten, sehr
fotogenen Olivenbaum auf dem Pflaster inmitten der Autos. Weitere
Beispiele mallorquinischer Architektur findet man in den Adelspalästen
der Carrer de l`Almudaina unterhalb des Rathauses und in der Carrer des
Sol. Manchmal steht das eine oder andere Tor für einen Blick in die
Patio offen.
Straßen rund um die Plaça Major
Im Zentrum der ausgedehnten Fußgängerzone Palmas liegt etwas erhöht die
Plaça Major. Der geflieste Hauptplatz ohne Grün zieht mit ziemlich
gesichtslosen Cafés und Restaurants kaum Einheimische an. Montags,
freitags und samstags findet dort ein Kunst- und Handwerksmarkt statt,
dessen Besuch lohnt: das Angebot ist - trotz meist weniger Stände - oft
originell und interessant. Unter der Plaça befinden sich Parkhaus und
ein kürzlich renoviertes Ladenzentrum mit Supermarkt, Souvenir- und
Leder-Shops.
Zu Einkauf und Bummeln bieten sich die Straßen rund um die Plaça Major
an. Mallorquiner bevorzugen die Shoppingmeile des Straßenzuges Carrer
Sindicat/Bosseria/Jaume II und der Carrer Sant Miquel. In No. 11
befindet sich die Collecció March (Museu d`Art Espanyol Contemporani)
mit sehenswerten Stücken moderner spanischer Kunst.
Öffnungszeiten:
Mo-Fr 10-18.30, Sa bis 13.30 Uhr.
Die früher nach Waren und Handwerken erfolgte "Arbeitsteilung" zwischen
einzelnen Zonen, die heute noch aus einigen Straßennamen hervorgeht, ist
im Zuge der allgemeinen Modernisierung verlorengegangen, auch wenn man
etwa in der Carrer Argenteria (= Silberschmiede) immer noch auf manchen
Juwelierladen stößt.
Der zentrale Geschäftsbereich Palmas endet nicht mit den zu
Fußgängerzonen deklarierten Straßen, sondern setzt sich im Nordosten bis
zur Avinguda Alejandre Rosello fort. Unweit der Plaça Sant Antoni
befindet sich das Großkaufhaus El Corte Inglés, die Einfahrt zur
Tiefgarage in der Mitte der Ringstraße. Im Westen läuft die Shoppingzone
bis zum Ende der Avinguda Rei Jaume III. Dort stößt man auf einen
Ableger des Corte Inglés. Einige Schritte weiter in der Carrer de
Protectora passiert man einen Squash Club mitten in der City - preiswert
vormittags und Sa, Tel. 971 718044
Mercat Olivar
Im Mercat Olivar (darunter Parkgarage im Tiefgeschoß) spielt sich
täglich bis Mittag (ca. 13 Uhr) ein Gemüse-, Fleisch- und Fischmarkt ab
(freitags bis 18 Uhr). Dieser Markt ist zwar so wenig ein Ereignis
überbordenden mediterranen Angebots wie die meisten anderen der Insel,
aber manche Stände und vor allem die Fischtheken sind sehenswert. Im 1.
Stock gibte es ganze Reihe von Ständen für den Bissen zwischendurch,
sehr gute Tapas vor allem bei Paco und Teodoro.
La Rambla
Ein ausgedehnterer Bummel durch Palma könnte die schattige La Rambla,
eine von Fahrspuren eingefaßte Flanierpromenade mit Blumen- und
Zeitungsständen, miteinbeziehen und über die enge Carrer Sant Jaume noch
einige der kleinen Straßen zwischen dieser und der Rambla "mitnehmen".
Nahe La Rambla befindet sich - in der Carrer Carme 14, einige Schritte
hinter dem kleinen Parkplatz - Palmas Deutsche Buchhandlung Dialog mit
einer enormen Auswahl an Mallorca-Literatur und einem gemütlichen
Lese-Café im Obergeschoß.
Plaças Mercat und Weyler
Nicht achtlos passieren darf man auf der kurzen de la Unio die
zusammenhängenden Plaças Mercat und Weyler. An ersterer fallen zwei
Gebäude (ehemaliges Hostal Menorquina und das Can Casasayas) mit einer
eigenartigenvon Gaudi inspirierten Spielart des Jugendstils
architektonisch aus dem Rahmen. Ebenso wie die Fassade des Gran Hotel
sind sie lohnende Fotomotive.
Die vielgepriesene mallorquinische Konditorkunst findet angeblich in den
Produkten des Forn des Teatre an der Plaça Weyler ihre einsame Spitze;
nun ja. Auf jeden Fall schmecken deren Ensaimadas und weitere süße
Sachen bei moderaten Preisen ganz gut. Man kann sie gleich vor der Tür
kosten. Auch beliebte Fotomotive sind sowohl die kunstvoll kitschigen
Verzierungen dieses wie auch des Forn Fondo schräg gegenüber an der Ecke
de la Unió/Caputxines.
Vom Forn des Teatre fällt der Blick auf den restaurierten Palast des
ehemaligen Gran Hotel auf der anderen Seite der Carrer de la Unió. In
ihm befinden sich eine eindrucksvolle Kollektion von Gemälden des Malers
German Anglada Camarassa und anderer katalanischer Künstler (Stiftung La
Caixa; Di-Sa 10-21 Uhr, So bis 14 Uhr). Im Erdgeschoß im cool gestylten
El Café und draußen auf dem Vorplatz gibt`s Drinks und Snacks zu zivilen
Preisen.
Die Plaça Weyler ist Adresse für eine weitere Kirche, die Església Sant
Nicolau, und den Justizpalast, die Casa Berger, mit interessantem
Innenhof, der aber für Besichtigungen nicht offensteht.
Plaça del Rei Joan Carles und Passeig des Born
Ein weiterer attraktiver Innenhof befindet sich in der Sant Jaume No. 11
ganz in der Nähe. Auch der Patio des Hotel Born in derselben Straße ist
sehenswert.
Auf dem Wege dorthin passiert man an der de la Unió unweit der Plaça del
Rei Joan Carles (Juan Carlos) den Laden Artesania Pol mit einer großen
Auswahl sehr schöner Mallorca-Keramik zu moderaten Preisen - ideale
Mitbringsel und Souvenirs.
Mit dem Platz des gegenwärtigen spanischen Königs erreicht man das obere
Ende des Passeig des Born (spanisch: El Borne), eine breite, von
Platanen mit dichten Kronen beschattete, aber beidseitig vom Verkehr
eingezwängte Promenade im Herzen der Altstadt. Vor 20 Jahren wurde der
Born noch als eine der Top-Sehenswürdigkeiten gefeiert. Damals galt die
Avenida Generalissimo Franco genannte Flanierstrecke, "wo sich die
bekanntesten Cafés, Bars, Restaurants und Theater befinden und sich zu
allen Tageszeiten Menschen aller Gesellschaftsschichten ... und
Nationalitäten ein Stelldichein geben, als ein Zentrum mallorquinischen
Lebens", so ein lokal verlegter "Führer von Mallorca" 1977. Von der
Gastronomie ist dort heute nicht mehr viel geblieben, und auch Theater
gibt es keine mehr; nicht einmal ein Kino blieb. Am oberen Ende halten
ein Zeitschriftenkiosk und das Café des Casál Sollerich die Stellung,
und so kann man am Born immerhin noch Kaffee trinken, einen Snack
genießen und dabei Zeitung lesen. Aber selbst das einst erste (und immer
noch populäre) Café am Platze, die Bar Bosch an der Ecke de la Unio mit
viel zu viel auf dem Bürgersteig gedrängten Mobiliar ist nicht mehr, was
sie einst war. Gleich nebenan hat sich schon vor Jahren McDonalds
etabliert und damit endgültig die profane Neuzeit eingeläutet.
Gassen der Altstadt
Westlich des Borne setzen sich die engen Gassen der Altstadt fort, die
aber nur noch in Hafennähe malerisch wirken. Von der Plaça Rei Joan
Carles würde sich unter diesem Aspekt ein Rückweg zum Passeig Sagrera
durch den Straßenzug Granada/Sant Gaieta/Can des Puig/Sant Joan
anbieten. Aber auch dort zeigen Restaurierung und Sanierung langsam
Wirkung - mit positiven wie weniger gelungenen Ergebnissen.
Dabei passiert man in der Carrer Sant Gaieta/Ecke Cifre das Casal
Solleric, den größten ehemaligen Privatpalast Palmas mit einem
eindrucksvollen Patio, dessen Räumlichkeiten für Kunstausstellungen
(Di-Sa 10.30-13.45 Uhr/17-20.15 Uhr; So 10.00-13.45 Uhr, Mo
geschlossen), Veranstaltungen und neuerdings auch für ein Café genutzt
werden (Eingang auch vom Borne aus).
Die Carrer Sant Joan kreuzt die Carrer Apuntadors, eine tagsüber leicht
heruntergekommen, aber abends attraktiv wirkende Kneipen- und
Restaurantgasse, in der sich auch - an der Ecke Sant Joan - die
unvergleichliche Bar Abaco befindet. Bei der alten Seehandelsbörse Sa
Llotja stößt man auf die durch einen Grünstreifen vom Passeig Maritim
getrennte Straße Migjorn. Die Börse gilt zusammen mit dem daneben
gelegenen Consolat del Mar, dem einstigen Seehandelsgericht (heute
Stadtverwaltung) als Symbol wie Wahrzeichen der Hafenstadt. Die gotisch
"angehauchte" Lotja dient dem Provinzialmuseum für Sonderausstellungen,
dann Di-Sa 11-14/17-21 Uhr, So 11-14 Uhr, meist geschl.
Hinter dem Consolat del Mar liegt die hübsch von Platanen bestandene
Plaça Drassana, die einst den Fischern zum Netzeflicken diente. Sie ist
heute ringsum mit den Tischen und Stühlen der umliegenden Kneipen und
Restaurants vollgestellt. Das Lokal Es Raconet (nur abends geöffnet)
gilt als Geheimtip für die viel empfohlenen Tapas Variadas.
Nicht ohne Reiz sind auch die Gassen links (westlich) der Plaça Drassana
bis zur Porta de Santa Catalina. Dieses zum Stadtbezirk Puig de Sant
Pere gehörende Viertel - außerhalb der vom Adel für den Bau imposanter
Paläste bevorzugten Stadtteile La Portella und Sa Calatrava und
kommerziell genutzter Zonen in Palmas Zentrum - bewahrte sich bislang
noch einen halbwegs unverfälschten Charakter mediterraner Stadtkultur.
Arbeit und Wohnen, Familienleben und soziale Kontakte spielen sich dort
auf engem Raum gleichzeitig nebeneinander ab. So langsam wird aber auch
dieser Wohnbereich saniert mit schönem Ergebnis für die Fassaden, aber
oft problematischen Folgen, sprich Verdrängung, für die im allgemeinen
zu niedrigen Einkommensschichten gehörenden Bewohner.
Auszug aus unserem online Top-Seller "Mallorca - Handbuch für den
optimalen Urlaub", jetzt in der aktuellen 13. Auflage 9/2001
versandkostenfrei zu beziehen unter
http://reisebuch.de/mallorca/
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Finca des Monats
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Binibona Parc Natural ****
Die Familie Viçens, Betreiber der Finca Ets Albellons, hat mit dem
Ausbau alter Gemäuer unten am Dorfplatz in Binibona, der fast komplett
von den Gebäuden dreier Edelfincas gebildet wird, 2001 einen weiteren
Akzent gesetzt.
Große Zimmer und Suiten in mehreren Gebäuden auf verschiedenen Ebenen
bilden mit dem 15 m-Pool, Restaurant- und Frühstücksterrassen,
Hallenbecken Sauna und Tennisplatz einen weiträumigen Komplex, um sich
wohlzufühlen. Neu ist im Parc Natural die Betonung umweltfreundlichen
Wirtschaftens durch Nutzung von Sonnenenergie, Verwendung von
Brauchwasser etc.
Im Gegensatz zu Ets Albellons liegt hier die Betonung der Küche nicht
auf Mallorquinisch, sondern auf anspruchsvoll-international. Ein kleines
Restaurant auch für externe Gäste soll noch zusätzlich eröffnet werden.
Halbpensionsgäste können – nach Voranmeldung – Mahlzeiten auch oben im
Ets Albellons einnehmen und umgekehrt, eine schöne Möglichkeit zur
Abwechslung.
Diese Finca bietet besonders viel auch für Aktive, einen Pool, in dem
man wirklich schwimmen kann, eine Gegenstromanlage im Hallenbecken,
Fitneßraum und Sauna, dazu Tennisplatz und natürlich die unmittelbare
Lage am Fuße der Serra für Wanderungen. Hierher kann man auch Kinder gut
mitbringen.
Zur Lage gilt, was vorstehend gesagt wurde. Man benötigt in dieser Ecke
der Insel unbedingt einen Mietwagen, der direkt beim Hotel mit
reserviert werden kann (Corsa €18/Tag).
Mitglieder des club.mallorca erhalten einen bis Ende März 2001 einen
Rabatt von 15%!
(DZ/ÜF €133-€150; EZ/ÜF €98, HP plus €24/Person, Suite €180)
Tel. 971 873565, Fax 971 873511
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Reise Know-How Verlag Grundmann
Website: www.reisebuch.de
E-Mail: info@reisebuch.de
mallorca.de
Website: mallorca.de
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www.ab-in-den-urlaub.de
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