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Cala Millor auf Mallorca

An der langgestreckten, offenen Bucht von Artá erstreckt sich mit den zusammengewachsenen Bereichen Cala Millor und Cala Bona die größte Hotelkonzentration der Ostküste. Während Cala Bona noch über Reste eines Fischerhafens verfügt, ist Cala Millor ein reines Produkt des Tourismus.

Seine Expansion verdankt der Ort einem 2 km langen, breiten Sandstrand und türkisblauem, glasklaren Wasser. Nachdem die Betonierung auch noch des letzten Strandabschnitts und Totalbeseitigung des Dünengürtels – sieht man von südlichen Anstandsresten ab – erfolgreich abgeschlossen wurde, war die Expansionsphase Cala Millors weitgehend beendet. Man konzentriert sich nun auf eine Ausdehnung der autofreien Zonen, die Verschönerung der Promenade und die Schließung der letzten Baulücken in Richtung Sa Coma.

Die Promenade und weitere Fußgängerstraßen sorgen für eine angenehme Ortsatmosphäre. Sieht man von außerhalb liegenden Villenvierteln ab, endet der größte Teil von Cala Millor an der rückwärtigen Durchgangsstraße (parallel zur Küste) drei Blocks vom Meer entfernt. Zwischen Parc de la Mar (über dem Hotel H in der Karte) und südlichem Ortsende existiert schon lange eine Hotelzeile, die erst in den der letzten Dekade »nach hinten« erweitert wurde, u.a. durch das Veranstaltungszentrum Sa Maniga und das *****Hotel Hipocampo Palace in dritter Reihe. 

Das Hinterland von Cala Millor ist ohne besonderen Reiz. Immerhin erreicht dort der Hügel Sa Penyal 212 m Höhe. Vom Restaurant Bella Vista oberhalb der Straße Son Servera-Portocristo (ausgeschildert) führt ein Pfad auf den Berg (ca. 30 min).

Jetzt im Video anschauen: Cala Millor!

Gastronomie

In Cala Millor fällt es schwer, empfehlenswerte Restaurants zu nennen. Von der Lage her verbuchen die Lokale direkt an der Promenade Pluspunkte, aber mit den links genannten Restaurants (Port Verd und Sa Punta) sind sie nicht zu vergleichen. Für gehobenen Gaumengenuß muss man ein bisschen fahren, z.B. zum Eurotel mit seinem Restaurant im Park La Cabana (besser vorher anrufen wegen begrenzter Öffnungszeiten) und für mallorquinische Küche am besten nach Son Servera ins Can Julia oder zum Restaurant Binicanella. Deutschmallorquinisch geht’s zu in der Nostalgiebar Rafael in der Carrer Son Moro/Av de Llevant; www.bar-rafael.de. Preis/Leistung top.

Cala Millor Strand © by Hans-R. Grundmann - Reise-know-how - Verlag
Strand von Cala Millor

Strand

Wer Cala Millor einen Besuch abstattet und dabei auch Strand und Wasser genießen möchte, sollte das südliche Ende mit den letzten Quadratmetern der früher ausgedehnten Dünenlandschaft aufsuchen. Die Belegung ist dort erfahrungsgemäß nicht ganz so dicht wie weiter nördlich. Surfboardverleih und Wasserskizirkus (10 min €20!) sind auch in dieser Ecke vorhanden.

Es Cubells

Mit dem Strandende beginnt die Halbinsel Es Cubells, die Cala Millor vom Sa Coma Strand trennt. Es Cubells ist Naturschutzgebiet (fast) ohne Bebauung. Spaziergänge oder Radtouren über das rauhe Gelände bis Cap Punta de Amer sind kein Problem. Neben dem Turm des Castell de N’Amer am höchsten Punkt der Halbinsel befindet sich ein beliebtes Lokal mit zivilen Preisen.

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