ETA bombt Mallorca-Touristen von der Insel
Von: if
Mit den erneuten Anschlägen in Palma de Mallorca zeigt die ETA, dass sie trotz verstärkter Polizeifahndungen voll funktionsfähig ist und dass Mallorca zur Zeit leider kein sicherer Ort ist.
Kaum jemand hatte es glauben wollen, dass es der baskischen Terror-Organisation ETA erneut gelingen würde, im Herzen Mallorcas mehrere Bomben zu platzieren und eine davon zur gezielten Detonation zu bringen. Personen kamen diesmal nicht zu Schaden, auch weil die ETA wieder zu ihrer alten Strategie zurückgekehrt ist, "rechtzeitig" vor den Bombenexplosionen Warnmeldungen zu verbreiten.
Doch Verlass ist darauf nicht. Keiner außer den Terroristen weiß, ob, wann und wo die nächste Bombe auf der Insel hochgehen wird und wieviele Opfer zu beklagen sein werden. Nach den Beschwichtigungen und dem Wunsch nach Normalität im Anschluss an die ersten Attentate Ende Juli macht sich jetzt Ratlosigkeit breit.
Klar ist, dass die spanische Polizei, die einst omnipräsente und gefürchtete Guardia Civil, die Situation keineswegs im Griff hat und dass niemand die Sicherheit weder der Mallorquiner noch ihrer zahlreichen Besucher garantieren kann. Gelänge der ETA ein Anschlag auf den Flughafen von Palma, wäre das Reiseziel Mallorca für die nächste Zeit "tot".
Aber auch schon so lautet für viele Urlauber jetzt die Devise "ab nach Hause" oder "gar nicht erst hinfliegen". Das ist schade, aber verständlich.
www.ab-in-den-urlaub.de
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