Mallorca Urlaub 2010 billiger - aber auch besser?
Von: if
Nach der enttäuschenden Mallorca-Saison 2009 richten sich die Blicke nun hoffnungsvoll, aber auch ängstlich auf das Jahr 2010. Mit mäßigen Preisnachlässen wollen die Veranstalter die Kunden zurückgewinnen. Mallorcas Hoteliers aber bleiben überwiegend stur.
Mit über 10% Rückgang bei den Besucherzahlen muss Mallorca in der Bilanz für 2009 rechnen, und die Einbußen bei den Umsätzen fallen noch deutlicher aus. Viele Urlauber, die gegen den Trend Mallorca die Treue gehalten haben, wollten oder mussten jedoch jeden Cent im Geldbeutel zweimal umdrehen.
Die großen deutschen Reiseveranstalter wollen nun mit einer Preisoffensive verloren gegangene Kunden zurückgewinnen. Ob das auf dem überteuerten Niveau zur Hauptsaison mit Abschlägen von durchschnittlich 6% gelingen wird, darf fraglich bleiben.
Viele Hoteliers auf Mallorca haben ihre Lektion anscheinend immer noch nicht gelernt. Preisnachlässe kommen für die meisten auf Grund der hohen Kosten nicht in Frage. Im Gegenteil, einige Hotelfinca-Betreiber versuchen die fehlenden Einnahmen durch weiteres Drehen an der Preisschraube zu kompensieren. Eine Strategie, die bei Beobachtern der Szene nur Kopfschütteln auslöst. Die Klientel, die bereit ist, mehr als 150€ pro Nacht für ein Hotelzimmer auszugeben, ist in Krisenzeiten begrenzter denn je.
Neben der Vergabe von spürbaren Rabatten wird es darauf ankommen, dass Mallorcas Tourismusindustrie sich endlich ein besseres Preis-/Leistungsverhältnis zum Hauptanliegen macht.
Die Zeiten, zu denen der Betrieb eines Hotels oder Restaurants auf Mallroca einer Lizenz zum Gelddrucken gleichkam, gehören vorläufig der Vergangenheit an. Und das ist gut so!
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