Neues Einwanderer-Museum in Washington D.C. eröffnet
Von: ek
Im Washingtoner Stadtteil Penn Quarter wurde in einem 188 von dem deutschen Einwanderer John Hockemeyer erbauten viktorianischen Stadthaus das German-American Heritage Museum eröffnet.
Ein Sechstel der US-Amerikaner hat deutsche oder deutschsprachige Vorfahren. Viele amerikanische Siedlungen wurden nach der alten Heimat benannt. Ortsnamen wir Minden, Hamburg, Berlin, Bingen oder Dresden zum Beispiel gibt es gleich mehrfach.
In dem neuen Museum in Washington soll in Dauer- und Wechselausstellungen über Deutsche und Deutsches in der Amerikanischen Geschichte und Gesellschaft informiert werden.
Es knüpft Verbindungen zu Partnermuseen wie dem Einwanderermuseum in Ellis Island.
Das Museum macht dort weiter, wo die Auswanderer-Museen in Hamburg und Bremerhaven aufhören. Eine Zeittafel gibt Auskunft über 400 Jahre deutscher Einwanderung in die Vereinigten Staaten.
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