Ölkatastrophe im Golf von Mexiko vor Florida: Ein Jahr danach
Von: e.k.
Ein Jahr nach der Ölpest im Golf von Mexiko durch die Explosion der Ölplattform Deepwater Horizon halten Behörden das Baden an Floridas Stränden für unbedenklich. Das ist nicht unumstritten.
Vor einem Jahr, am 20. April 2010, explodierte und sank im Golf von Mexiko die Bohrinsel Deep Water Horizon. Infolge dieser Explosion sprudelten monatelang gigantische Ölmassen ins Meer, schätzungsweise 780.000.000 Liter. Mehr als 1000 Küstenkilometer wurden von dem ausströmenden Öl verseucht. Das Ökosystem der Region um den Golf von Mexiko von Louisiana bis zu den Florida Keys ist schwer geschädigt.
Nach der Untersuchung von Wasserproben haben US-Behörden kürzlich für den Florida-Tourismus Entwarnung gegeben. Die Wasserwerte lägen unterhalb des Grenzwertes und gelten nicht länger als gesundheitsschädlich, Urlaubsstrände seien von Ölklumpen befreit worden. Die Urlauberzahlen seien wieder im Steigen begriffen.
Jörg Feddern, Öl-Experte bei Greenpeace, hat sich ein Jahr nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko selbst ein Bild von der aktuellen Lage gemacht und kam, wie er auf der Greenpeace-Site http://www.greenpeace.at/oelpest-ein-jahr-danach.html berichtet, zu niederschmetternden Ergebnissen. Das Öl sei in vielen Bereichen entlang der Golfküste immer noch da, im Wasser, wo es bei jedem Sturm und höheren Seegang auf die Küste gespült werden könne, und in allen Sandschichten.
www.ab-in-den-urlaub.de
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