Präsidenteneinführung - Washington im Ausnahmezustand
Von: mb
Washington rüstet sich für die Präsidenteneinführung. Neben Millionen von Besuchern erwartet die US-Hauptstadt zahlreiche Hollywood-Größen - und Obamas Oma aus Kenia.
Zwar gibt es über die Anzahl der Besucher zur Inauguration am Dienstag bisher nur grobe Schätzungen, die zwischen "einigen wenigen" Hunderttausend und bis zu vier Millionen schwanken. Sicher ist jedoch, dass die Prominenz aus der Unterhaltungsindustrie zahlreich vertreten sein wird. Bono, Beyonce, Aretha Franklin, Oprah Winfrey, Stevie Wonder, Bruce Springsteen, Denzel Washington, George Clooney, Tom Hanks and Jay-Z sind nur einige der großen Namen, die sich bei den Feierlichkeiten einfinden.
Besondere Aufmerksamkeit wird aber auch der Großmutter des designierten Präsidenten gelten, die mit ihren stattlichen 87 Jahren eigens aus Kenia anreist. Dabei sorgte das Geschenk der Oma bereits für Schlagzeilen. Der traditionelle Speer, den sie dem Enkel mitbringen wollte, traf auf wenig Gegenliebe bei den Einreisebehörden und wurde für das Fluggepäck nicht zugelassen. Nun will die Verwandschaft unter anderem einen dreibeinigen Stuhl mitbringen, auf dem traditionell die Stammesältesten der Luo sitzen.
Wer in diesen Tagen in Wahington weilt, wird hingegen mit einer kaum gesehenen Sicherheitsoperation der staatlichen Behörden konfrontiert sein. Washington verwandelt sich für dieses Ereignis in eine Sicherheitszone, die etwa mit dem Abflugbereich eines Flughafens vergleichbar ist. Das heisst: Personenkontrollen, verbotene Gegenstände und bewaffnete Bundesagenten, wohin man schaut. Wer also weniger an der Amtseinführung und mehr an den Sehenswürdigkeiten Washingtons interessiert ist, der sollte mit seinem Besuch einige Tage warten, bis sich die Aufregung wieder gelegt hat.
Quellen: BBC / Mitteldeutsche Zeitung
www.ab-in-den-urlaub.de
Anzeige
