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20.05.2009

USA: State Parks stehen vor Preiserhöhung

Kategorie: USA News
Von: mb

Im Zuge der Wirtschaftskrise werden immer mehr State Parks in den USA zu Preiserhöhungen und kürzeren Öffnungszeiten gezwungen.

Wasserfall im J Pfeiffer State Park / © RKH-Verlag

Wasserfall im J Pfeiffer State Park / © RKH-Verlag

Wie USA Today in ihrer online-Ausgabe berichtet, versuchen die meisten Bundesstaaten, mit drastischen Sparmaßnahmen ihre Ausgaben zu minimieren. Betroffen sind davon vielerorts die State Parks, die entweder ihren Service zurückfahren oder höhere Eintrittspreise verlangen müssen.

Die gute Nachricht ist, dass die ebenfalls sehr beliebten Nationalparks nicht von den Sparmaßnahmen betroffen sind und durch ein Invesitionsprogramm gestützt werden. Die vielen Parks und Historic Sites der einzelnen Bundesstaaten jedoch könnten diesen Sommer ihre Preise erhöhen.

In Illinois etwa wurden 11 Historic Sites über einen Zeitraum von 5 Monaten geschlossen, sind aber mittlerweile wieder in Betrieb. Die State Parks in Utah sparen an Personal ein, nachdem ihr Budget um 15% gekürzt wurde. In Georgia werden gar 40% eingespart, Wisconsin beschäftigt in diesem Jahr 230 Saisonarbeiter weniger als noch vor 2 Jahren.

Während im Staat New York die Eintrittspreise vorerst stabil bleiben, planen viele der State Parks eine Reduzierung des Angebots oder wollen die Preise für weitere Dienste wie Camping oder Kanu-Verleih erhöhen. 100 der 213 State Parks in New York sind laut USA Today davon betroffen.

Die Neuigkeiten stoßen auf ein geteiltes Echo. Elizabeth Goldstein etwa, Präsidentin der California State Parks Foundation, wirbt für Verständis und verweist auf die Notwendigkeit von Einsparungen in der angespannten wirtschaftlichen Lage.

Robin Dropkin von der Interessensgemeinschaft Parks & Trails in New York hält hingegen die aktuelle Krise für einen Grund für die Beibehaltung günstiger Preise. Gerade in Zeiten, in denen die Kaufkraft sinke und State Parks zu den wenigen erschwinglichen Freizeitvergnügen gehörten, so Dropkin gegenüber USA Today, sollten die günstigen Preise beibehalten werden.

Quelle: USA Today

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