Waldbrände vernichten weite Teile von Texas und Oklahoma
Von: e.k.
In den USA reißen die wetterbedingten Katastrophen nicht ab. Als Folge der lang anhaltenden extremen Trockenheit mit Hitzerekorden wurden Texas und Oklahoma von verheerenden Wald- und Buschbränden heimgesucht.
In Texas sprechen die Behörden sogar von den schlimmsten Waldbränden in der Geschichte des Bundesstaates. Seit 10 Monaten hat es nicht mehr geregnet, das Land ist völlig ausgedörrt. Mehr als 120 qkm Wald-, Busch- und Grasland sind bisher verbrannt, etwa 1400 Häuser zerstört. Vier Menschen starben in den Flammen. Die Feuer werden immer wieder neu angefacht durch sengende Temperaturen und die Winde aus dem Süden. Am schlimmsten ist die Situation in Bastrop County im Südwesten von Austin. Hier liegt auch der Bastrop State Park, ein historischer, rustikaler Park aus den frühen Texas-Jahren. Fast der gesamte Park, 95 %, wurden vernichtet.
Zu den Opfern gehört auch die unter Artenschutz stehende, fast schon ausgestorbene Houston-Kröte, deren Lebensraum im Bastorp State Park zerstört worden ist.
Der Flächenbrand setzt sich in östlicher Richtung fort. Oft kommen die Flammen so schnell, dass den Menschen nur wenig Zeit zur Flucht bleibt. Tausende Feuerwehrmänner sind im Dauereinsatz. Sie führen einen verzweifelten Kampf gegen die immer wieder aufflammenden Feuer. Insgesamt gab es bereits 21.000 Brände zu bekämpfen.
Mehr "Glück" hatte Oklahoma, wo gewaltige Grasbrände bereits im Juli ihren Anfang nahmen. Nach wochenlangen Bränden, während derer sogar Städte wie Oklahoma City teilweise evakuiert werden mussten, hat sich die Lage durch kühlere Temperaturen, Niederschläge und einen Wechsel der Windrichtung weitgehend entspannt. Die Evakuierung wurde aufgehoben, die Einwohner konnten in ihre Häuser zurückkehren.
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