Dennis Gastmann reist "Mit 80.000 Fragen um die Welt"
Von: e.k.
Seit zwei Jahren ist Dennis Gastmann auf allen Kontinenten unterwegs, um Zuschauerfragen zu beantworten und dann im Auslands-Magazin „Weltbilder“ in seiner Serie „In 80.000 Fragen um die Welt“ zu erklären. Jetzt sind seine Antworten endlich auch als Buch erschienen.
Die Fragen sind schon sehr speziell und mitunter eher der Wunsch nach der Erklärung von landesbezogenen Redensarten. Aber Dennis Gastmann ist keine Frage zu absurd, um ihr nicht auf den Grund zu gehen.
So sucht er in Russland die russische Seele, fragt nach, ob der Rubel noch rollt und ob die Russen noch mit Hammer und Sichel umgehen können.
Die Frage, wer vor Madagaskar lag, beschäftigt ihn ebenso wie die Frage, wie schön Panama ist oder wo in Neuseeland sich die lange weiße Wolke befindet.
Die Fragen wirken auf den ersten Blick naiv und passen zu seinem „treuherzigen Schluffi-Blick" wie es einer seiner Kollegen ausdrückte. Dennis Gastmann findet auf alles eine Antwort. Das Ergebnis ist reinste Satire, und doch ist man danach immer ein wenig gescheiter.
Dennis Gastmann verkörpert den Journalismus des 21. Jahrhunderts. Internet, Facebook und Twitter sind so selbstverständlich wie zu Egon Erwin Kischs Zeiten das Notizbuch.
Die Fragen machen neugierig, einerseits, weil man sie sich vielleicht selbst schon mal gestellt hat, andererseits, weil man gespannt sein darf, was Dennis Gastmann daraus macht.
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