Christiane Kruse, Wer lebte wo in Hamburg
Von: h.i.
In der originellen Reihe "Wer lebte wo in ..." hat das Verlagshaus Würzburg nun den schmalen Band Hamburg herausgebracht mit 60 Kurzbiografien berühmter Hansestädter.
In Ergänzung der bereits veröffentlichten Bände der Reihe über Dresden, München und Weimar hat der Verlag sich entschlossen, dem neuen Büchlein über Hamburg statt der bisher üblichen 72 Seiten nun insgesamt 96 zuzugestehen. Das ist immer noch recht wenig, denn die 60 Kurzbiografien sind somit in vielen Fällen auf das Wesentliche reduziert, zumal sie durch kleine Bilder ergänzt werden.
Der Hauptkritikpunkt an diesem Buch (d.h. der Reihe) ist also, dass es zu knapp konzipiert ist, da das Thema eigentlich mehr hergibt und somit mehr Umfang erfordert. Andererseits liegen die kleinen Bände gut in der Hand und sind zu einem attaktiven Preis von je 7,95€ erhältlich.
In Hamburg führt uns Christiane Kruse kompetent durch diverse Stadtviertel, wo stolze Bürgerhäuser und prunkvolle Stadtvillen, aber auch in einfache Mietwohnungen Geburts- oder Wohnstädte berühmter Menschen aller sozialen Schichten der schönen Hansestadt wurden. Die meisten Gebäude sind überraschenderweise noch gut erhalten oder wurden authentisch restauriert. Anhand der alphabetisch, nicht geographisch geordneten kurzen Lebensgeschichten von Hans Albers über Gustav Mahler und Ernst Thälmann bis zum abschließenden Siegfried Wedells bekommen wir eine kleine Kultur- und Architekturgeschichte Hamburgs vom frühen 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart vermittelt. Das ist einerseits informativ, liest sich aber sehr unterhaltsam und macht neigierig.
So fasst man vielleicht den Entschluss, beim nächsten Hamburgbesuch sich das eine oder andere Gebäude einmal in der Realität anzuschauen, z.B die Wohnstätte von Wolfgang Borchert in Eppendorf oder von Will Quadflieg in Rotherbaum.
Christiane Kruse, Wer lebte wo in Hamburg online anschauen und bestellen ...
www.ab-in-den-urlaub.de
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