Die Ruinenstadt Salona bei Split - Gartenanlage aus römischer Zeit
Solin und das antike Salona
Die Straße zwischen Trogir und Split nennt sich "Kaštela" (Kastell, Burg), benannt nach den 13 venezianischen Wehranlagen zwischen den beiden Orten, auch der internationale Flughafen trägt diese Bezeichnung. Zu sehen sind nur noch wenige Reste, so ein Kastellturm am Ortsende von Trogir vor der Auffahrt auf die Küstenstraße.
Salona, der antike Name des heutigen Solin, war um die Zeitenwende bis etwa zum 8.Jh. die bedeutendste Stadt Dalmatiens – kein geringerer als der römische Kaiser Diokletian baute Salona als Sommerdomizil aus. Die Stadt beherbergte in dieser Phase rund 50.000 Bürger. Im Mittelalter vergessen und zerfallen, kümmern sich heute wieder Heerscharen von Archäologen um die Ausgrabung der antiken Stätten. Tatsächlich findet man überall in und um Solin Tempelreste, Aquädukte und Mauern. Ein wirklich sehenswertes Teilstück sei – schon wegen der herrlichen römisch-kaiserlichen Gartenanlage mit Blick auf Split – auch dem geschichtlich vielleicht nicht so Interessierten empfohlen: Küstenstraße Abfahrt "Kaštela/Sinj", dann gleich rechts Richtung Sinj (Kaštelanska Ulica), 300 Meter hinein bis zur Fernfahrer-Imbissbude "Café-Bar Salona" rechter Hand (Parkplatz, Bushaltestelle). Hier liegt die große archäologische Stätte Salona mit einem sehr gut erhaltenen, blühenden Berggarten und etlichen weitläufigen Tempelrelikten; das kleine Museum ist leider meist geschlossen.
Wer sich intensiver mit den Ausgrabungen beschäftigen möchte, sollte über das Archäologische Museum Split, in dem ohnehin die meisten mobilen Fundstücke von Salona aufbewahrt werden, eine geführte Tour buchen.
Das Buch zum Artikel:
Kroatien - Dalmatien und seine Inseln
384 Seiten, ca. 100 Fotos, ca. 25 Ortspläne und Karten, Register und Griffmarken, farbige Übersichtskarten in den Umschlagklappen weitere Informationen ->
3. Auflage 2006
14.90 Euro
www.ab-in-den-urlaub.de
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