Ein Paradies für Wellenreiter: die Strände um Raposeira
Raposeira und Umgebung
Das kleine Dorf in einer Senke besitzt kaum touristische Anziehungskraft. An der einzigen Ampelkreuzung jedoch führen die Wegweiser seewärts zu einigen der schönsten und wildesten Algarvestrände. In Raposeira bieten das Café Rodrigues oder der Alisuper-Markt Erfrischungen, dann geht es durch Hafer- und Weizenfelder zu den ausgeschilderten Stränden Zavial und Ingrina.

- Die Wellen am Strand von Raposeira ziehen besonders Surfer an
Zwischen der landwirtschaftlichen Siedlung Hortas de Tabual (selbst hier liest man "Zimmer frei" auf Deutsch) und dem Praia de Zavial liegt die Casa Monika (vermietet gepflegte Zimmer), auch die Quinta Al Gharb und eine kleine Tauchbasis sind ausgeschildert.
Praia de Zavial
Den Praia de Zavial genießt man am besten im gleichnamigen Strandrestaurant – mehr kann man angesichts der oft sehr hohen Wellen auch kaum tun. Zum Sonnenbad geht man an der mittelgroßen Sand-/Steinbucht ganz nach links, wo die Liegefläche am größten und windgeschützt ist.
Praia do Ingrina
Fast noch extremer peitschen die Atlantikwogen an den benachbarten Praia do Ingrina (nur wenige hundert Meter dem Sträßchen ab Zavial folgen). Der Sandstrand ist hier etwas größer und flacher und bei Wellenreitern daher noch beliebter. Hier gibt es eine Snackbar am Strand.
Von hier aus führen pistenartige Feldwege links die Klippen hinauf Richtung Praia José Vaz (nur zu Fuß, nicht befahrbar). An der Straße hinauf zurück Richtung Raposeira liegt auf halbem Weg der Campingplatz Ingrina (am Scooterverleih 400 Meter Feldweg nach links), Tel. 282 639 242.
Praia José Vaz
Kurz vor Raposeira zweigt ein Sträßchen (braunes Schild "Parque Natural São Vicente") ab, welches bald zu einer mäßig befahrbaren Piste wird und nach knapp vier Kilometern am Ende einer Schlucht am (nicht beschilderten) Praia José Vaz endet. Obgleich ohne jegliche Serviceeinrichtungen (oder vielleicht auch gerade deshalb), erfreut sich Praia José Vaz einer besonderen Beliebtheit bei (Wild-) Campern und Wellenreitern. In der Tat sind die bis zu fünf Meter hohen Wellen nicht gerade für Kleinkinder geeignet.
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