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Fahrzeugwahl in Südafrika, Teil III

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Motorrad

Wer auf zwei Rädern reisen möchte, muss seine Route besonders genau planen. Die meisten National- und auch private Parks sind für Motorradfahrer gesperrt. Dies ist keine Schikane, sondern eine berechtigte Vorsichtsmaßnahme (besonders wenn es Löwen gibt!). Dennoch ist Südafrika landschaftlich so reizvoll, dass man auch ohne Besuch der Parks voll auf seine Kosten kommt. Am besten plant man eine Kombi-Tour mit Motorrad und Auto.

Von Deutschland aus bieten MHS Motorradtouren, Donnersbergerstr. 32, 80634 München (Tel. 089-1684888, 3998306, Fax 1665549, http://www.motorradreisen.de) organisierte Motorradtouren und Mietmotorräder an. Ausgangspunkt für eine 11tägige Rundreise ist Kapstadt. Ab Deutschland kostet das ca. 2700 €, Beifahrer zahlen ca. 1900 €. MHS-Motorradtouren arbeitet in Südafrika mit Le Cap Motor Cycle Hire zusam­men (43 New Church Street, Cape Town 8001, Tel. 021-423 08 23 , Fax 021-423 55 66, info(at)lecap.co.za).

Die Maschinen sind in einem Top-Zustand. Mindestalter des Mieters: 21 Jahre. Der Führerschein muss mind. 2 Jahre alt sein. Nationaler und Internationaler Führerschein werden verlangt sowie eine Kaution von R1000. So kostet z.B. eine Kawasaki KLR oder Suzuki DR650 45 € (4–7 Miettage), eine BMW R 1100GS 85 € (4–7 Miettage). Im Mietpreis sind 200 km bzw. 300 km, Versicherungen und Steuern enthalten.

Auch Motorradreisen König, Kon­rad-Adenauer-Platz 8a, 53225 Bonn bietet geführte Touren an (Tel. 0228-479490, Fax 466769).

Zur Beachtung: Das Mindestalter für das Mieten von Autos, Campmobilen und Motorrädern beträgt meistens 25 Jahre (Ausnahmen s.o.). Bei einer Anmietung vor Ort wird in der Regel eine Kreditkarte als Sicherheit verlangt.

 

Öffentliche Verkehrsmittel

Es ist möglich, Südafrika mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu bereisen – Voraussetzung dafür ist allerdings sehr viel Zeit und eine gewisse Vorausplanung. Die wichtigsten Bus- und Bahnverbindungen sind im Teil II – „Unterwegs in Südafrika“ aufgelistet.

Die Busstationen der Überlandbusse liegen oft Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, z.B. an einer großen Tankstelle. Dann bleibt nichts anderes übrig, als zu Fuß zu marschieren oder sich ein teures Taxi zum/vom Hotel zu nehmen (beim Fahrscheinkauf fragen, wo der Busterminal liegt). Oft holen Mitarbeiter von Jugendherbergen und Backpackerunterkünften einen vom Bus ab. Vorher abklären.

Es gibt zwei Arten von Eisenbahnen: Luxuszüge, die sicherlich das Reisebudget eines Travellers übersteigen, der öffentliche Ver­kehrsmittel benutzt, und die sogenannten „Name Trains“, die letzten Überbleibsel des aus wirtschaftlichen Gründen bis auf wenige Ver­bindungen zusammengestrichenen Eisenbahnnetzes.

Die schwarze Bevölkerung benutzt überwiegend sog. Minibustaxis. Diese verkehren auch auf Strecken, die die großen Busse nicht befahren. Sie sind sehr billig. Allerdings sollten Touristen daran denken, dass die Mitnahme von Gepäck (große Rucksäcke!) nicht gerne gesehen wird bzw. die Mitnahme ausschliessen. Es gibt keine Möglichkeit, das Gepäck auf dem Dach zu verstauen. In Städten sollte man aus Sicherheitsgründen ohnehin auf die Benutzung von Minibustaxis verzichten.

Anmerkung: Die schönsten Gebiete Südafrikas, die Naturschutzgebiete, kann man nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln bereisen!

Per Anhalter

Wer es per Autostop versucht, sollte sich auf lange Wartezeiten einrichten. Es gibt Berichte von Leuten, die problemlos per Anhalter durch Südafrika reisten. Dennoch ist – besonders aus Sicherheitsgründen – vom Trampen abzuraten.

Das Buch zum Artikel:

Südafrika

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840 Seiten, mehr als 250 Abbildungen und s/w-Fotos,
über 100 detaillierte Stadtpläne und Karten, farbige Übersichtskarten im Umschlag, Glossar, ausführliches Register, strapazierfähige PUR-Bindungweitere Informationen ->

8. Auflage 2010
25.00 Euro

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