Bahn Verbindungen 2012: Im Westen besser vernetzt als im Osten
Von: if
Die Bahn-Anbindung von 80 deutschen Großstädten wurde aktuell untersucht. Auf den ersten 50 Plätzen ist keine ostdeutsche Stadt vertreten. Frankfurt am Main ist am besten ins bundesweite Schienennetz integriert.
Das Ergebnis einer Studie von Dresdner Verkehrswissenschaftlern zeigt, dass westdeutsche Städte überwiegend gut, ostdeutsche im Prinzip eher schlecht mit der Bahn erreichbar sind.
Am besten sind demnach Frankfurt am Main, Düsseldorf, Hannover und Köln. angebunden, am schlechtesten die rheinland-pfälzische Kulturmetropole Trier. Die Mehrzahl der ostdeutschen Städte liegt beim Ranking abgeschlagen im letzten Drittel, vor allem die sächsischen Städte. Dresden landete demnach auf Platz 75, Chemnitz erreichte nur den 78. Platz. Das läge vor allem an der schlecht entwickelten Schieneninfrastruktur in Sachsen.
Von den zehn untersuchten ostdeutschen Großstädten schnitt die Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt Magdeburg auf Platz 53 noch am besten ab. Insgesamt wurde die Anbindung der 80 größten deutschen Städte untersucht.
Die Bundeshauptstadt Berlin landete auf Rang elf. Hier hat die starke Konzentration von ICE-Strecken in der Vergangenheit punktuell Verbesserungen gebracht, allerdings zu Lasten ostdeutscher Städte.
In Zukunft muss es nach den Autoren der Studie mehr darum gehen, ein größeres Augenmerk auf die bundesweite Wirkung von Schieneninfrastrukturprojekten zu legen. Dabei sei es wichtig, noch bestehende Lücken im Hochgeschwindigkeitsnetz der Bahn zu schließen und weitere ostdeutsche Städte anzubinden.
Bahntickets zum Bestpreis bucht man online hier ..
www.ab-in-den-urlaub.de
Anzeige

