Seychellen: Badeverbot wegen tödlicher Hai-Angriffe
Von: h.i.
Die Regierung der Seychellen hat auf Grund mehrer Haiattacken vor den Ständen der Inselgruppe ein Badeverbot verhängt. Zuletzt hatte ein Hai einen 30 Jahre alten Briten grausam zerfleischt.
Ein Hai hat am Mittwoch einen Briten auf den Seychellen im Indischen Ozean angegriffen. Der junge Mann wollte nur etwa 20 Meter vom Strand entfernt mit dem Schnorchel die Unterwasserwelt erkunden. Der Brite war mit seiner Braut auf Hochzeitsreise auf der Seychellen-Insel Praslin. I
In derselben Gegend war nur zwei Wochen zuvor ein 36-jähriger Franzose Opfer einer Hai-Attacke geworden. Naturschützer und Hai-Experten behaupten immer wieder, dass Haie Menschen in der Regel nicht angriffen, weil diese nicht in ihr Beuteschema passten.
Haiangriffe sind in den Gewässern der Seychellen in der Tat sehr selten. Die letzte tödliche Attacke vor den jüngsten beiden Vorfällen wurde nach Angaben der Behörden 1963 gemeldet.
Die Regierung der Seychellen erließ jetzt ein Badeverbot. Solche Meldungen wirken sich aller Erfahrung nach negativ auf die Besucherzahlen von Touristenresorts aus.
Der Tourismus gehört zu den Hauptsäulen der Wirtschaft der Seychellen.
www.ab-in-den-urlaub.de
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