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27.08.2011

Hurrikan Irene: Evakuierungen, Flucht und Hamsterkäufe in New York

Kategorie: Travel News
Von: if

Der Hurrikan Irene hält Millionen Amerikaner an der Ostküste in Atem Am Samstag soll er u.a. New York erreichen. Dessen Bürgermeister ordnet Evakuierung tiefliegender Küstengebiete an. Viel Einwohner fliehen oder sichern sich durch Hamsterkäufe ab.

Hurrikan Irene USA

Der Hurrikan Irene sorgt für beispiellose Aufregung an der UA Ostküste

Hurrican Irene mit fast tausend Kilometer Durchmesser und Spitzengeschwindigkeiten von 160 kmh ist der erste schwere Sturm der diesjährigen Hurrikan-Saison im Atlantik. Der Nordosten der Vereinigten Staaten ist seit Jahrzehnten von schweren Hurrikanen verschont geblieben. Der bislang letzte schwere Wirbelsturm, der in der Region New York wütete, war "Gloria" im Jahr 1985. Beim schlimmsten Hurrikan der letzten 100 Jahre, dem sogenanten Long island Express, kamen 1938 zwischen 700 und 800 Menschen ums Leben.

Angesichts der beispiellosen Bedrohung ordnete New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg eine Massenevakuierung an, von der nach Behördenangaben mindestens 250.000 Menschen betroffen sind. Wer den Evakuierungsaufrufen nicht folgt, könne später nicht auf Hilfe hoffen, hieß es.

Es ist das erste Mal, dass die Stadt zu derartigen Zwangsevakuierungen greift. Alle betroffenen Bürger müssen demnach am Samstag vor 17.00 Uhr (23.00 Uhr MESZ) ihre Häuser verlassen haben. Alle U-Bahnen und Busse werden ab 12.00 Uhr ihren Betrieb einstellen werden. Auch die Flughäfen sollten am Samstag um 12.00 Uhr (Ortszeit) schließen. Ab Samstagabend sollen alle New Yorker für 24 Stunden zu Hause zu bleiben.

Bereits am Freitag waren in den an der Küste gelegenen Stadtteilen des Großraums New York Krankenhäuser und Altersheime geräumt worden. Viele Einwohner sicherten sich mit Hamsterkäufe ab und besorgten sich Taschenlampen, andere verließen die Stadt. Die meisten für das Wochenende vorgesehenen Feiern wurden gestrichen. Es wird u.a. mit großflächigen Stromausfällen gerechnet

Im Gebiet von Washington Philadelphia und New York wird mit riesigen Schäden in Höhe von bis zu zehn Milliarden Dollar gerechnet. Präsident Obama rief seine Mitbürger zur besonderen Vorsicht auf: "Better safe than sorry!"

Zuletzt hatte der Hurrikan Irene etwas an Geschwindigkeit verloren..

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