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09.09.2010

Air Berlin, Lufthansa, TUIfly und Co reichen Luftverkehrssteuer an die Passagiere durch

Kategorie: Travel News
Von: if

Alle wichtigen in Deutschland basierten Airlines haben angekündigt, die neue Luftverkehrssteuer ihren Kunden voll in Rechnung zu stellen. Nur EasyJet und RyanAir wollen einen differenzierten Preisaufschlag anbieten.

Luftverkehrssteuer 2011

Lufthansa voran - alle anderen folgen bei der Weiterreichung der neuen Luftverkehrssteuer

Air Berlin, Deutschands zweitgrößte Fluggesellschaft, berechnet ihren Kunden ab sofort die umstrittene Luftverkehrssteuer. Es werden exakt die streckenabhängigen Aufschläge von 8, 25 und 45 Euro für Starts ab 1. Januar 2011 in allen Buchungskanälen erhoben.

Der größte deutsche Reiseveranstalter TUI erhebt ebenfalls ab sofort für alle Flüge ab dem 1. Januar 2011 eine Abgabe auf TUIfly-Tickets je nach Länge des Fluges von 10, 28 oder 50 Euro. Dies bedeutet einen zusätzlichen Aufschlag von 2, 3 und 5€, je nach Flugkategorie. TUI begründet dies mit erhöhtem Verwaltungsaufwand. Für Flugbuchungen direkt bei TUIfly fällt dieser Aufschlag jedoch nicht an!

Lufthansa hatte als größte deutsche Airline bereits als erste die neue Steuer der internationalen Luftfahrtorganisation Iata gemeldet, die sie dann für alle Flüge ab Deutschland in die Buchungssysteme einstellte.

Condor und GermanWings ziehen nach, RyanAir und EasyJet haben ein differenziertes "Aufschlagmodell" angekündigt.

Die ab 1.01.2011 geplante Luftverkehrsabgabe soll angeblich nach 18 Monaten überprüft werden. Dabei werde dann untersucht, wie sich die Zahl der Flüge und damit das Aufkommen aus der Abgabe entwickelt hat.

Außerdem würden die Auswirkungen auf die Fluggesellschaften und die Flughäfen ausgewertet. Anschließend könnte die Regierung auf mögliche Verlagerungen von Flügen ins Ausland reagieren.

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Quellen: u.a. Aero.de, Bild.de

2 Kommentare

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#1 Michael Blum schrieb am 09.09.2010 16:24 answer email homepage

Leider ist die Darstellung nicht ganz korrekt. TUIfly.com gibt bei reinen Flugbuchungen die Kosten für die Steuer an den Kunden weiter. Der Veranstalter TUI gibt bei der Buchung von Flugpauschalreisen weitere Kosten an den Kunden weiter, vor allem die Provision für Reisebüros. Diese muss nämlich auch auf die Steuer nochmals bezahlt werden.

#2 Redaktion Reisebuch.de schrieb am 09.09.2010 21:13 answer email homepage

Wir danken TUI für diese Richtigstellung!

Für den Kunden allerdings ist das Resaultat dasselbe, welch gute Gründe es auch immer geben mag, die Preise zu erhöhen.

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