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10.08.2011

Urlaubsunterkunft: Privatzimmer-Vermittlung online

Kategorie: Travel News
Von: e.pf.

Die Online-Plattform Airbnb vermittelt unterschiedlichste private Unterkünfte an Reisende und ist der Hotelbranche damit ein Dorn im Auge. Der Privatzimmer-Vermittler findet jedoch großen Anklang und auch in Deutschland Nachahmer.

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Auch in Berlin gibt es eine große Auswahl an Privatzimmern.

Hausboot, Matratze am WG-Boden, Luxus-Finca oder Zelt im Garten – auf dem Internetportal Airnbnb haben Urlauber verschiedene Möglichkeiten, abseits von Hotelzimmern eine Unterkunft zu finden. Das Konzept ist einfach: Jeder, der eine Couch, ein Zimmer oder eine gesamte Wohnung frei hat, kann dort Reisende einquartieren – davon profitieren beide Seiten: Urlauber erhalten eine Unterkunft mit individuell-persönlichem Flair und Tipps von Einheimischen, die Vermieter können sich – anders als beim bekannt kostenfreien Couchsurfing – nebenbei etwas dazuverdienen und sich am Kulturaustausch erfreuen.


Seit drei Jahren gibt es das Unternehmen mit Sitz in Kalifornien – bisher hat Airnbnb schon zwei Millionen Übernachtungen vermittelt, über 100.000 Angebote in 190 Ländern der Welt stehen zur Verfügung. Unterkünfte in Berlin wurden auf Airbnb beispielsweise bereits über 50.000 Mal gebucht. Im Juni wurde außerdem ein Büro in Hamburg eröffnet, um den deutschen Markt weiter auszubauen. Zudem hat das Konzept in Deutschland bereits Nachahmer bzw. Konkurrenten gefunden: Wimdu sowie 9flats.


Was die Hotelbranche nicht freut, sind vor allem die Gastgeber die nicht nur ab und zu ihre Couch vermieten, sondern eine Art private Bed and Breakfast betreiben und somit zur ernsthaften Konkurrenz werden können – dabei würden laut Thomas Lengfelder vom Berliner Hotelverband die Berliner Unterkünfte oft Standards bezüglich Hygiene, Brandschutz und Sicherheit nicht erfüllen. Die Bauordnung ist zwar entsprechend geändert worden, sodass Gebäude mit Ferienwohnungen und mehr als 12 Betten die Vorschriften eines Beherbergungsbetriebes einhalten müssen, doch die zuständigen Bezirke kontrollieren das nicht.


Reisende profitieren wie die Vermieter dennoch von der Privatzimmer-Vermittlung – natürlich aus anderen Gründen als  Airbnb: Das Unternehmen bekommt nämlich für jede Vermittlung eine Provision – drei Prozent des Übernachtungspreises zahlt der Vermieter an Airbnb, der Gast sechs bis zwölf Prozent.

Bei airberlin gibt es übrigens günstige Flüge z.B. nach Berlin ...

 

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