Schneemangel in den Alpen: Skigebiete sagen Saisonstart ab
Von: e.pf.
Reihenweise verschieben Skigebiete derzeit die Saisoneröffnung – der Grund dafür sind die hohen Temperaturen, die derzeit auch in den Wintersportgebieten in den Alpen herrschen: Sogar für Kunstschnee ist es in manchen Regionen zu warm.
Kahle Abfahrten statt glitzerndes Weiß – das ist momentan noch der übliche Anblick in den meisten Skigebieten. Der Saisonstart wird deshalb verschoben. So sollte beispielsweise auf Fellhorn und Kanzelwand in Oberstdorf die Saisoneröffnung am 3. Dezember gefeiert werden, ob das nun – wie angedacht – am 10. Dezember passiert, wird sich zeigen. Dasselbe gilt für das Nebelhorn. Am Walmedingerhorn sollen sich ab 16. Dezember die Skifahrer tummeln, am Ilfen einen Tag später.
Ebenso wurde in Südtirol der traditionelle Saisonbeginn am 26. November in den meisten Skiregionen, wie am Oberritten, Plose und Seis, auf den 2. bzw. 3. Dezember verschoben. Auf dem Ritten plant man die Eröffnung für den 8. Dezember. Lediglich auf dem Kronplatz sind schon 4 von 46 Liftanlagen in Betrieb.
Im österreichischen Obertauern hingegen fand die Opening-Party trotz Schneemangels am 26. November statt, die Lifte stehen jedoch noch still – man hofft auf Schneefall am 2. Dezember. Für Kunstschnee ist es auch hier noch zu warm. In Ischgl sind seit dem 26. November 78 von 248 Pistenkilometer geöffnet. In Serfaus-Fiss-Ladis wird das Eröffnungswochenende wie geplant am 3./4. Dezember stattfinden: 15 von 70 Lifte sind geöffnet – die Beschneiungsanlagen in Betrieb. Dem Kunstschnee sei Dank können auch auf der Turracher Höhe in Kärnten derzeit zwei von 14 Liften genutzt werden – die Saisoneröffnung wird am 3./4. Dezember gefeiert.
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