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23.12.2011

Stille Nacht – Weihnachtsliedtourismus im Salzburger Land

Kategorie: Travel News
Von: e.pf.

An Heiligabend wird es wohl unter diversen Weihnachtsbäumen erschallen oder angehört werden: Stille Nacht. Das berühmte Weihnachtslied stammt eigentlich aus der Region nördlich der Stadt Salzburg, wo es 1818 von Franz Xaver Gruber zum Gedicht von Josef Mohr komponiert wurde. Auf den Spuren der „Stillen Nacht“ lässt sich das Salzburger Land heute gut entdecken.

Besonders im winterlichen Oberndorf ist die Stille-Nacht-Kapelle sehr idyllisch.

Franz Xaver Gruber war ein Lehrer, der 21 Jahre in der Schule in Arnsdorf unterrichtete und dort wohnte – 1818 komponierte er „Stille Nacht“, das bald die gesamte Welt eroberte. Noch heute beherbergt das älteste Schulhaus Österreichs eine Volksschule, während der Sommerferien wird diese Jahr für Jahr mit dem etwa 200 Jahre alten Mobiliar bestückt und für Besucher geöffnet, die Wohnung im oberen Stock ist ein Museum zum Thema „Gruber und seine Zeit“, außerdem kann man hier einiges über die Entstehung von „Stille Nacht“ erfahren.


Den Text zum weltberühmten Weihnachtslied lieferte Josef Mohr: 1816 verfasste dieser Pfarrer das Gedicht. Wer mehr über die Person und das Leben des Dichters von Stille Nacht erfahren möchte, kann dies an mehreren Orten in Salzburg tun: z.B. am Makartplatz in der Stadt Salzburg, wo er am Priesterseminar teilnahm. In Mariapfarr, wo das Gedicht geschrieben wurde, gibt es ein Stille-Nacht-Museum zum Leben von Mohr und seiner Familie. Zum ersten Mal erklang das Lied übrigens 1818 in der St. Nikolaus Kirche in Oberndorf – dort steht heute die Gruber-Mohr-Gedächtniskapelle, die auch viele Besucher, vor allem zur Weihnachtszeit, anzieht.


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