Keine Strahlengefahr nach Fukushima GAU in Deutschland
Von: s.m.
Nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima sind immer mehr Deutsche um ihre Gesundheit besorgt. Besonders angsteinflößend sind Vorstellungen von möglichen aus Japan kommenden radioaktiven Wolken und verstrahlten Lebensmitteln.

Im Gegensatz zum Großraum Tokio gibt es für Deutschland durch Fukushima keine Bedrohung durch Radioaktivität
Experten geben jedoch Entwarnung, es bestehe kein Grund zur Besorgnis, denn die mit der Luft übertragene Radioaktivität würde auf dem Weg nach Deutschland so stark verdünnt werden, so dass im gesamten Europa kaum radioaktive Partikel registriert werden würde. Durch verstärkte Kontrollen im Bereich der Nahrungsmittel werde das Risiko des Konsums verstrahlter Lebensmittel ebenso eingedämmt.
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat bundesweit 1.800 Messstationen stationiert, welche rund um die Uhr die Strahlenbelastung durch das im Boden vorkommende radioaktive Edelgas Radon registrieren. Die Messgeräte sind aber so konstruiert, dass sie natürlich freigesetzte Radioaktivität von künstlich erzeugter unterscheiden können.
Sollten sich Veränderungen der radioaktiven Strahlung im prozentualen Anteil der Atmosphäre ergeben, so wird dies von den Geräten registriert und von den Experten ausgewertet. Sofern eine Gefährdung durch radioaktive Partikel aus Fukushima bestehen sollte, wird der BfS dies bekannt geben.
Derzeit hat Deutschland nach allgemeiner Expertenmeinungen jedoch kaum etwas zu befürchten. Deutlich spürbarer sind allerdings die politischen Kollateralschäden der Nuklearkatastrophe.
Kurioserweise hat der Absatz von Geigerzählern zur Strahlenmessung und Jod-Kapseln drastisch zugenommen. Einen rationalen Grund dafür gibt es aber nicht.
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