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23.08.2011

USA: Erdbeben erschüttert die Ostküste

Kategorie: Travel News
Von: e.pf.

Die Ostküste der USA hat am Abend heftig gebebt – bis in New York und Washington waren die Erdstöße zu spüren, das Epizentrum befand sich im Bundesstaat Virginia. Teile des Pentagons, des Weißen Hauses und des Kapitols waren zeitweise evakuiert worden.

Infolge des Erdbebens wurden auch Teile des Pentagons evakuiert.

Um 19.50 Uhr MESZ am Dinstagabend ereignete sich das Erdbeben an der Ostküste der USA – auf der Richterskala wurde eine Stärke von 5,8 gemessen, selbst in New York und Washington schwankten die Häuser. Auch in Philadelphia, Pennsylvania waren die Erschütterungen zu bemerken. Das Epizentrum konnte in Richmond im Bundesstaat Virginia lokalisiert werden.


Das Pentagon, Teile des Weißen Hauses und des Kapitols in Washington wurden evakuiert, ebenso alle Gebäude im Zentrum der Hauptstadt.

Menschen kamen offensichtlich nicht zu Schaden, und außer einigen Stromausfällen und Rissen in Gebäuden gab es bislang keine größeren Negativeffekte. Viele Bewohner hatten das Erdbeben zunächst für eien terroristischen Anschlag gehalten - knappzehn Jahre nach 9/1 in New York.

Experten hatten jedoch bereits seit längerem die Sicherheitsvorkehrungen in den Kraftwerken der USA im Falle von Erdeben als unzureichend kritisiert. Insgesamt befinden sich neun Atomkraftwerke im betroffenen Gebiet. Fast die Hälfte der Vereinigten Staaten gilt allerdings als erdbebengefährdet, wobei Erschütterungen dieser Stärke jedoch äußerst selten an der US-Ostküste vorkommen.

Zuletzt hatte ein Beben vergleichbarer Stärke die Washingtoner Region im Jahr 1755 erschüttert. In New York wurde 1884 ein erdeben der Stärke 5,5 gemessen.

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