25.08.2013

Wenn Familien mit Kindern in den Urlaub gehen: Fernreisen mit Kindern richtig planen

Kategorie: Travel News
Von: p.p.

Bei den Reisen mit Kindern hat das Alter den entscheidenden Einfluss auf die Wahl des Urlaubsortes. Vor allem bei den Kleinkindern bis zum zweiten Lebensjahr sind Fernreisen mit großem Stress und gesundheitlichem Risiko verbunden. Was man bei Reisen mit Kindern beachten muss und welche Vorbeugemaßnahmen wichtig sind, erfährt man in folgendem Beitrag.

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Verreisen mit Kindern ist in jedem Alter eine besondere Herausforderung - © klickerminth - Fotolia.com (© klickerminth - Fotolia.com)

Die größte Herausforderung: Reisen mit Kindern bis zum zweiten Lebensjahr

Dieses Alter stellt die Eltern vor einigen Problemen, vor allem dann, wenn man eine Fernreise unternehmen möchte. Das beginnt schon bei der langen Anreise, die mit Strapazen für Kleinkinder verbunden ist. In der Regel sollte man mit Säuglingen im ersten Lebensjahr keine langen Reisen in Länder unternehmen, in denen die medizinische Versorgung weit unter den europäischen Standards liegt.

Die Gründe für diese Vorsichtsmaßnahme sind ganz simpel: Krankheiten wie Durchfall stellen für Erwachsene keine wesentliche Bedrohung dar, für Säuglinge jedoch können solche Beschwerden mitunter lebensbedrohlich werden. In Entwicklungsländern fehlt oft die ausreichende medizinische Versorgung, um schnell und zuverlässig sogar solch banale Fälle erfolgreich zu behandeln. Darüber hinaus sollte man bedenken, dass bei Kleinkindern bis zur Vollendung des ersten Lebensjahrs noch keine ausreichende Chemoprophylaxe (Schutzimpfungen) möglich ist. Sogar im Bereich der Basisimpfungen kann die Medizin noch keine wesentliche Hilfe leisten, wenn man mit Kleinkindern in Länder reisen will, in denen solche Impfungen eigentlich eine Pflicht sind.


Kinder bis zum Volksschulalter

Bei Kindern, die das dritte Lebensjahr noch nicht erreicht haben, rät man von den Reisen in die Länder mit niedrigeren Hygienestandards ab. Zu einem ist das medizinische Versorgungsniveau in solchen Ländern ziemlich schwach, zu anderem tendieren die Kinder in dem Alter immer noch dazu, viele Sachen einfach in den Mund zu stecken. Die gesundheitlichen Risiken bei Kindern in diesem Altersbereich sind eigentlich ähnlich denen bei Säuglingen und Kleinstkindern. Der einzige Unterschied liegt bei den Schutzimpfungen und chemischer Prophylaxe: Ab dem ersten Lebensjahr kann man bei den Kindern die meisten Schutzimpfungen durchführen, auch die medikamentöse Prophylaxe kann in breiterem Umfang erfolgen.

Ab dem dritten Lebensjahr sind Fernreisen für Kinder weniger problematisch, weil sie eigentlich beim Impfschutz keinen Beschränkungen mehr unterliegen. Leichtere Infektionen bekämpfen Kinder ab diesem Alter viel leichter als die Kleinstkinder. Tolle Urlaubsreisen, auch für Familien mit Kindern, findet man unter www.otto.de im Internet. Die Kinder in diesem Alter können auch schon viel besser verstehen, worauf sie aufpassen sollen und was sie nicht tun dürfen. Allerdings sollten die Eltern ihre Kinder vor zu hohen Temperaturen und vor den Folgen des Jetlags schützen.


Kinder im Schulalter sowie Jugendliche

Die Schulkinder und Jugendliche werden auf die Fernreisen im Wesentlichen so wie die erwachsenen Reisenden vorbereitet. In diesem Alter bestehen keine Bedenken mehr, was die Auswahl des Reiseziels betrifft. Immerhin sollte man jedoch keine Reisen mit Kindern in diesem Alter unternehmen, bei denen sie großen körperlichen Anforderungen ausgesetzt werden. Es könnten beispielsweise extreme Höhenlagen, Safaris oder schwere Trekkingtouren sein. Grundsätzlich wird empfohlen, vor der Reise einen Kinderarzt zu konsultieren und mit ihm die Reisevorbereitung aus der medizinischen Sicht zu planen.

Gesund im Urlaub

Damit der Urlaub mit Kindern in entspannter Atmosphäre verlaufen kann, sollten die Eltern einige Dinge beachten:

  • Essen: Bei Säuglingen ist die sicherste Nahrung das Stillen. Für die Zubereitung von Mahlzeiten und zum Trinken sollte man nur Wasser aus Trinkflaschen verwenden, vom Gebrauch von Leistungswasser ist bei den Fernreisen abzuraten. Die Erwachsenen sollten nur gekochtes und frisch zubereitetes Essen verzehren, Obst und Gemüse muss vor dem Essen obligatorisch gründlich gewaschen und geschält werden. Zum Kühlen von Getränken sollte man keine Eiswürfel nutzen, weil sie meist aus dem Leitungswasser gemacht werden. Verdauungsprobleme könnten dann die Folge sein.
  •  Sonnenschutz: Die Kinderhaut ist sehr empfindlich, deswegen benötigt sie auch entsprechende Maßnahmen, um vor der Sonneneinstrahlung geschützt zu werden. Die Haut sollte mindestens 30 Minuten vor dem Ausgehen eingecremt werden. Dazu verwendet man spezielle Lotionen oder Cremes, die einen hohen Lichtschutzfaktor aufweisen (ab 30 und mehr). Eine leichte Bekleidung, vor allem an den Schultern, bietet zusätzlichen Schutz an. Bei der größten Mittagshitze sollte man die Kinder keiner direkten Sonne aussetzen, sie sollte zwischen 11 und 15 Uhr lieber im Hotelzimmer bleiben. Dieser Hinweis gilt allerdings auch für die älteren Personen im Urlaub.
  • Schutz vor Mücken: Die Mücken können nicht nur lästig sein, sie sind auch in einigen Ländern als Überträger von schweren Infektionskrankheiten bekannt. Vor allem die kleinen Kinder empfinden den Juckreiz nach einem Mückenstich als besonders unangenehm und wollen mit Kratzen den Juckreiz stillen. Das kann wiederum zu kleinen Wunden in der Hautstruktur und zu Entzündungen führen. Die Schutzmaßnahmen bei Mückenplage beinhalten spezielle Insektenmittel, man sollte zudem leichte und helle Kleidung tragen, damit die Arme und Beine bedeckt werden. Schlafen unter einem Moskitonetz hält nachts die kleinen Insekten in sicherer Entfernung.
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