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USA Dollarkurs und Canada Dollarkurs aktuell

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Im normalen Supermarkt der landesweit verbreiteten Ketten (Safeway, Albertsons etc.) kostet das Gros der Produkte ohne Kundenkarte ungefähr so viel wie in Deutschland. Aber mit Karte ist dort manches billiger als bei uns. Dazu gehören leider nicht Obst und Gemüse außer zu Erntezeiten. Generell ein wenig unter dem bei uns gewohnten Niveau (aber nicht zu Preisen wie bei Aldi oder Lidl), kauft man in den Supermarktabteilungen der Kaufhäuser K-Mart, Wal Mart und Target, in denen es keine Preisdifferenzierung nach Karteninhaber und anderen Kunden gibt.

Deutlich günstiger als bei uns sind Großpackungen jeder Art, auch Tiefkühlkost. Beides können die meisten Touristen aber unterwegs kaum nutzen. Relativ teuer bezahlt man nach wie vor Alkoholika, angefangen bei den »besseren« Biersorten (ab $1,20 pro Dose/Flasche beim Kauf von Sixpacks) über Wein bis zum hard liquor wie Wodka, Bacardi und Whiskey. Wer sich größere Gebinde, etwa Kartons mit 15-30 Bierdosen/-flaschen oder halbe/ganze Gallonen Wein zu- legt, kommt andererseits relativ preiswert weg.

Seit 9/11 stiegen zu den Flugtarifen die Sicherheitsgebühren etc. immer höher. Je nach Ziel, Airline und Saison zahlt man generell ab €600 fürs Transatlantikticket an die Ostküste, ca. ab €800 an die Westküste retour in der Economy Class, im Sommer an die Ostküste schon mal über €1.000, in den Westen auch schon bis über €1.500.

Das Preisgefüge bei den Mietwagen (kaum bei Campmobilen) sank in Euro parallel zum Dollarkurs. Bei mindestens einwöchigen Mieten sind Rental Cars erstaunlich günstig, bedenkt man die grundsätzlichen Inklusivkonditionen (bei Vorausbuchung vom Ausland aus). Wer indessen vor Ort bucht, macht wegen extra zu zahlender Versicherungen ggf. kein so gutes Geschäft, es sei denn, eine teure Edelkreditkarte ist zur Hand, die bei Zahlung mit ihr eine Haftpflichtaufstockung und/oder Vollkasko beinhaltet.

Man kann im traditionell billigen Florida schon ab ca. €160 pro Woche ein kleines Auto reservieren, anderswo für nur wenig mehr. Ab €190 gibt es bereits die Typklasse »Full Size«. Wer höher sitzen oder mehr Platz möchte, bucht ein geräumiges Sport Utility Vehicle (SUV) für Wochentarife ab ca. €180 (Midsize). Cabrios und Minivans sind ab ca. €270/Woche zu finden. Üblicherweise gehören unlimitierte Meilen, Vollkasko ohne Selbstbeteiligung, auf mindestens $1 Mio. (bis zu €2 Mio.) aufgestockte Haftpflicht und alle Steuern zum im Preis eingeschlossenen Leistungsumfang (jeweils bei Buchung bei heimischen Veranstaltern bzw. den Vermietern noch vor der Reise).

Die Campermiete ist nach wie vor ein teurer Spaß. Nur wer hier geschickt vergleicht und vor allem die Raten in der Vor- und Nachsaison in Betracht zieht, kann den Kosten halbwegs Paroli bieten. Außer bei sehr gehobenen Ansprüchen an die Unterbringung sind Reisen im Miet-Pkw+Hotel/Motel meist billiger. Bei den Hotel-/Moteltarifen profitiert man von der – wegen der Finanzkrise immer noch – gesunkenen Reiselust der Amerikaner. Man zahlt zwar in der Hauptsaison (allgemein und vor allem in Neuengland im Juli/August und in Florida, Südarizona und Südkalifornien auch Januar-März) selbst in der Mittelklasse leicht $100-$150/Nacht und Zimmer (und in der Nähe von Nationalparks und an beliebten Touristenrouten in der Hauptsaison und an Wochenenden oft noch mehr), aber in Euro hört sich das nicht mehr ganz so dramatisch an. Zumal gilt, dass man außerhalb der Kernzeiten, erst recht in der Nebensaison, für $60-$80 ganz akzeptabel, manchmal sogar richtig gut unterkommt. Die Tarife beinhalten zwar selten ein akzeptables Frühstück, sind aber ein guter Deal, den man bei uns in der Preisklasse €46-€62 seltener fände.

Wer zu etwas besseren Motels bzw. Motor Inns neigt, muss in der Saison rund $120-$200 (€92-€154) pro Nacht und Zimmer ausgeben, sollte aber sonst mit $80-$100 (€62-€77) auskommen. Dafür bietet dann manches Haus einen oft recht guten Gegenwert (teurer auch außerhalb des Sommers in Großstädten und im Umfeld bekannter Attraktionen auch an Wochenenden).

Hostels sind nicht nur für junge Leute eine Möglichkeit. Im Mehrbettzimmer bezahlt man etwa $15-$28/Person und Bett, selten mehr, was vor allem in Großstädten und für Einzelreisende lohnt. Auf dem Land ist der Abstand zum einfachen Motel ab zwei Personen gering bis nicht vorhanden. Hochpreisige Cityhotels bucht man nach wie vor besser von hier aus.

Es kann nicht schaden, Zelt und Schlafsack einzupacken, selbst wenn man ein Bett für die Nacht vorzieht. Dank eines Gepäcklimits von 46 kg/Person war das bis 2009 bei USA-Flügen kein Problem, jetzt (nur noch 23 kg/Person Freigepäck) müsste man vielleicht das Zelt erst drüben kaufen (ab $40 möglich). Wenn es mit der Quartiersuche nicht klappt, findet sich immer noch ein Campingplatz mit einer freien Ecke. Und an manchen Schönwetterabenden ist das sogar die attraktivere Alternative, den Abend und die Nacht zu verbringen.

Die Kosten unterwegs sind ohne weiteres auch für knappe Budgets tragbar. Automieter mit Hotelbuchung können gut auf Selbstverpflegung und Fast Food setzen. Außerdem geht nichts übers Picknick in Amerika. Picnic Tables stehen un- verfehlbar in Stadtparks, an Aussichtspunkten, an oft wunderschönen Stellen in National und State Parks und besitzen fast immer auch einen Grillrost für Holzkohle. Supermarkt- und Fast Food-Preise sind – wie gesagt – zumindest im Schnitt nicht höher als bei uns. Außerdem lassen sich Lebensmittel- und Fast Food-Kosten mit Hilfe der erwähnten Kundenkarten, bei Nutzung von Sonderangeboten und konsequentem Einkauf im Walmart etc. niedrig halten.

Die Kosten für Übernachtungen auf dem Campingplatz (im Zelt wie Campmobil) variieren. Es ist möglich, im Schnitt um $15-$25 (€12-€19) auszugeben, aber – speziell im Wohnmobil – auch leicht $40-$50 (€31-€39).

Eine Rundreise im Auto oder Wohnmobil verursacht in den USA nicht mehr so geringe Benzinkosten wie früher. Bei ein paar tausend Urlaubsmeilen kommen bei €0,75 pro Liter schnell beachtliche Summen zusammen. Aktuelle Internetinfo z.B. unter www.losangelesgasprices.com, wobei sich der Ortsname austauschen lässt: z.B. durch »Montana«, »Colorado«, »Virginia«, »vegas«, »denver«, »miami« etc.

Alles in allem gilt: Die laufenden Ausgaben vor Ort sind bei einer individuellen Reise niedriger als in den meisten Ländern Westeuropas. Essengehen mit Bier- oder Weinkonsum in »richtigen« Restaurants mit Alkohollizenz ist aber – dank Sales Tax und obligatorischen 15% Trinkgeld – gemessen am Gebotenen bestenfalls nicht viel teurer als in vergleichbaren Lokalen bei uns, aber billiger als in der Schweiz, Frankreich oder England. Fast Food und Essengehen in sog. (häufig alkoholfreien) Family Restaurants kostet im allgemeinen weniger als bei uns. Einen Ausgleich für die hohen Flugkosten und manche Eintrittspreise bieten Einkäufe.

Viele Importprodukte sind in den USA preiswerter als bei uns. Das gilt u.a. für Markenartikel in den Bereichen »Textil«, »Schuhe«, »Sportausrüstung«, in Grenzen auch für Elektronik. Wer hier »zuschlagen« möchte, sollte in den Koffern Platz und »Luft« unter dem Gewichtslimit lassen – und an den Zoll zu Hause denken. Die Freigrenze für touristische Importware wurde 2008 erhöht und beträgt €430, wobei teurere Anschaffungen nicht teilbar sind. Jeder muss also mit dem, was er dabei hat, unter die Grenze fallen. Ein Unterschreiten der Gesamtsumme bringt also – selbst im Fall von Ehepartnern – nichts, wenn ein Gerät z.B. €650 kostete und die Begleitung nur für €200 Mitbringsel dabei hat.

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