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Athen Sightseeing - Sehenswürdigkeiten in Athen



Akropolis in Athen von oben / Serendigity © flickr.com
Akropolis in Athen von oben / Serendigity © flickr.com

Die griechische Hauptstadt genießt den Ruf einer antiken Weltstadt, deren Glanz bis heute anhält. Und genau so ist es auch! Auf Schritt und Tritt begegnen dem Besucher die Spuren der Vergangenheit. Die Wiege Europas präsentiert sich heute wieder von ihrer besten Seite.

Gerade im Zuge der Olympische Spiele im Jahre 2004 hat die Stadt Athen bedeutende Verbesserungen an vielen öffentlichen Gebäuden und der Infrastruktur vorgenommen. In der wohl ältesten Stadt Europas zeigt sich das Alte neben dem Neuen, die Tradition neben dem Fortschritt. Mit den Mitteln der Gegenwart kann der Besucher hier die Vergangenheit erschließen.

Eine große Aufwertung erfuhr die Innenstadt Athens durch die Verkehrsberuhigung ihrer Straßen und Gassen. Viele der beliebten Einkaufsviertel wurde zu reinen Fußgängerzonen umgewandelt. Heute kann man teilweise auf ehemals vierspurigen Verkehrsstraßen flanieren.

Trotz alledem ist Athen weiterhin eine sehr laute Stadt. Die vier Millionen Einwohner scheinen ständig unterwegs zu sein. Bis in die frühen Morgenstunden sind Tavernen, Musikclubs, Theater und Cafes geöffnet.

Wer die elektrisierende Atmosphäre des Athener Nachtlebens erfahren will, sollte nicht vor 22 Uhr losgehen. In vielen Lokalen gibt es Live-Konzerte, die in der Regel nicht vor 22.30 Uhr beginnen. Diskotheken und Nachtclubs öffnen selten vor 23.30 Uhr. Auch kulturelle Höhepunkte finden erst in den späteren Abendstunden statt - von Juni bis September übrigens meist im Freien! Entsprechende Veranstaltungshinweise findet man etwa in der deutschsprachigen "Athener Zeitung".



Doch auch während des Tages sprüht Athen vor Leben. Zum Entspannen lädt zum Beispiel der Nationalgarten ein.

Die beste Reisezeit für die Stadt zwischen Ägäis und den attischen Bergen ist im Mai und Juni, sowie im September und Oktober. Dazwischen ist es zu heiß und davor und danach kann es zu nass sein.

Athen - Sehenswürdigkeiten

Von der Akropolis bis zur Plaka: Die schönsten Sehenwürdigkeiten in Athen 

Die Akropolis ist zweifellos das berühmteste Bauwerk Griechenlands, und das unbestrittene Wahrzeichen Athens. Die Tempelanlage thront auf einem Kalksteinplateau und bildet den historischen Kern der Stadt. Erstmals bebaut wurde der Felsen im 13. Jahrhundert v. Chr. Nachdem die Paläste 480 v.Chr. von den Persern zerstört wurden, besiedelten die Griechen den Berg erneut und bauten zwischen 467 und 404 v. Chr. die Akropolis.

Zwischenzeitlich fungierte die Anlage als Festung, und daher rühren auch viele der Zerstörungen. Im Jahre 1687 wurde bei einem Beschuss durch venezianische Belagerer ein Pulverlager getroffen. Die folgende Explosion war verheerend. Seit den 1970er Jahren werden die Tempel und Paläste fortlaufend renoviert. Seit 1986 ist die Akropolis UNESCO-Weltkulturerbe. 

Ein Fußweg verbindet die Akropolis mit der Antike Agora, dem einst größten Marktplatz Athens. Neben zahlreichen antiken Ruinen findet man auf den parkähnlichen Anlagen den Hephaistos-Tempel, die Stoa des Attalos und das Agora-Museum.

Ebenfalls zu Fuß kann man den Tempel des Olympischen Zeus erreichen, oder aber man nimmt die Metro (Station Thisio bis Station Akropoli). Ursprünglich wurde der riesige Tempel von 104 korinthischen Säulen umgeben. Heute stehen noch 15 davon.

Im Anschluss empfiehlt sich eine Fahrt mit der Metro von der Station Akropoli nach Syntagma. Die U-Bahn-Station selbst in eine Besichtigung wert: Die Haltestelle ist komplett mit Marmor verkleidet, in Vitrinen werden antike Funde ausgestellt.

Oberhalb der Station befinden sich der Präsidentenpalast und das Grabmal des unbekannten Soldaten, Odos Irodou. Hier findet auch der stündliche "Wachwechsel der Evzonen" statt, eines Ehrenregiments der griechischen Armee. Das eindrucksvolle Ritual wird Tag und Nacht ausgeübt.

In der Nähe ist dann auch das Historische Nationalmuseum, Odos Stadiou. Hier findet man alles über die griechische Geschichte seit dem Fall Konstantinopels bis zum Zweiten Weltkrieg.



Kunstwerk zu olympischem Anlass: Eine Straße in Athen / DavidDennisPhotos © flickr.com
Kunstwerk zu olympischem Anlass: Eine Straße in Athen / DavidDennisPhotos © flickr.com

Weiter geht es zur Mitropoli-Kirche, Platia Mitropoleus. Früher wurden hier Könige gekrönt, heute Präsidenten vereidigt.

Den städtischen Zentralmarkt, Kentriki Agora, sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen - auch wenn man nichts einkaufen will. In den Markthallen aus dem 19. Jahrhundert gibt es alle nur erdenklichen Spezialitäten.

Wer sich zu Lykavittos, Odos Aristippou, aufmacht, wird mit einem sagenhaften Ausblick belohnt. Der 277 Meter hohe Felsen am Nordrand von Kolonäki bietet Aussichten auf Athen, die Akropolis, das Panathenäische Stadion, die Bergketten rund um Athen und den Saronischen Golf. Am besten kommt man zu Fuß dorthin, oder mit dem Bus Nummer 60. 

Athen-Insidertipps: Musiktavernen

Ein absolutes Muss in Athen ist der Besuch einer der zahlreichen Musiktavernen, wo man sich von der tradtionellen Bouzoukimusik in den Bann ziehen lassen kann. Die wenigsten Veranstaltungen beginnen vor 23 Uhr, und so lässt sich der Ausflug in das Athener Nachtleben hervorragend mit einem gemütlichen Abendessen zuvor kombinieren. Eine besonders empfehlenswerte Musiktaverne ist etwa das Boemissa, Odos Tsaldari Panagi 50, Tel +30 (0)210 38 43 836, Dienstag bis Samstag ab 23:30 Uhr. Hier kann man sowohl gut essen, als auch gut unterhalten werden.

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