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Im Norden Ibizas ist es wegen der nur dünnen Besiedelung erheblich ruhiger als im Süden und Westen, teilweise sogar einsam. Dort gibt es keine größeren Ortschaften, die wenigen Dörfer strahlen Ruhe aus. Man trifft im Norden auch noch eher auf »echte« Einheimische und deren Traditionen.

Die Region birgt sogar Geheimnisse. So behaupten zumindest einige Historiker, dass es dort noch etwa 20 Familien gibt, die in direkter Linie von den Phöniziern abstammen. Viele Menschen leben dort nach wie vor von der Landwirtschaft, und der Alltag war und ist härter als im touristisch dominierten Süden.

Die Nordküste wird durch kleine und große Buchten mit oft reizvoll gelegenen Stränden unter steilen Klippen und imposanten vorgelagerten Felsen geprägt. Das hügelige Hinterland ist stark bewaldet, aber dazwischen gibt es auch offene Bereiche mit bewirtschafteten Feldern und Weiden. Seit den 1970er-Jahren haben sich »Aussteiger« besonders zahlreich gerade in dieser Gegend niedergelassen.

Wer sich für Urlaub im Norden Ibizas entscheidet, muss wissen, dass der öffentliche Transport zwischen den Dörfern und Hotelbuchten unterentwickelt ist. Lediglich die Hauptrouten nach Eivissa werden von Linienbussen einigermaßen gut bedient. Ohne einen fahrbaren Untersatz ist man dort in seinen Möglichkeiten (noch) stärker eingeschränkt als etwa im Osten oder Südwesten.