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Die schönsten Wanderungen zwischen Sant Elm und Alcudia, Teil 2



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Die beschriebenen 8 Routen beziehen sich auf öffentliche Wege oder laufen über Grundstücke, deren Eigentümer gegen Wanderer nichts haben, sofern sie gewisse Regeln einhalten. Damit das Überquerungsprivileg auch in Zukunft bestehen bleibt, bitten wir die Leser, folgende Punkte zu beherzigen:



• Tore, durch die der Weg führt, immer so hinterlassen, wie man sie vorfindet: verschlossen oder geöffnet, ggf. mit einem Stein zur Sicherung (zum Durchgang für freilaufende Tiere).

• Obst am Wege nicht pflücken, es sei denn, mit ausdrücklicher Erlaubnis des zufällig angetroffenen Grundbesitzers.

• Abfälle nicht achtlos wegwerfen oder irgendwo eingraben, sondern aufbewahren und mit zurücknehmen.

• Die Natur belassen wie sie ist, auch die hübscheste Blume. Viele Pflanzen stehen unter Naturschutz.

• Schilder wie Prohibido el Paso oder Camino Particular (Durchgang verboten - Privatweg) unbedingt respektieren.



Mit diesen paar Regeln im Sinn kann nicht mehr viel passieren, was die Wanderfreude trübt, wenn auch die Vorbereitung stimmt: Die Karrenwege und Wanderpfade Mallorcas sind streckenweise sehr steinig und geröllhaltig. Mit leichten Wanderschuhen, so vorhanden, läuft es sich auf ihnen am besten. Ausreichenden Halt geben aber auch feste Sportschuhe mit Profilsohle. Auf keinen Fall sollte man Sandalen oder anderes zu leichtes Schuhwerk wählen.

Wer sich an heißen Sonnentagen auf den Weg macht, muß bedenken, daß die meisten Pfade zumindest abschnittsweise an Berghängen entlang oder über freies Gelände ohne schattenspendenden Waldbestand führen. Eine Kopfbedeckung als Sonnenschutz ist ab April bis Oktober unverzichtbar, Sonnenöl mit einem hohen Lichtschutzfaktor empfehlenswert. Genügend Trinkwasser oder Fruchtsäfte gehören ebenfalls ins Wandergepäck, auch wenn einige Quellen vorhanden sind. Oft versiegen sie im Sommer.

In Frühjahr, Herbst und Winter sollte man unbedingt einen Regenschutz dabeihaben; am besten geeignet sind Regencapes oder lange Windjacken aus wasserdichtem Goretex, Sympatex o.ä. Zur Not tut es auch ein Schirm. Selbst an strahlenden Sonnentagen kann das Wetter in den Bergen umschlagen. Eine warme Jacke oder ein Pullover zur Windjacke ist immer sinnvoll, da in 800 m bis 1000 m Höhe oft ein kühler Wind bläst, selbst wenn es weiter unten warm und windstill ist. Das gilt ganz besonders im Winter: der Höhenwind kann eisig sein, und überraschende Schneefälle kommen vor.

Planen Sie eine Wanderung im übrigen so, daß sie nicht in Hetze oder einen Kraftakt ausartet, sondern Ihnen Entspannung und Erholung und damit Freude bringt.