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Nur an Bord der nostalgischen Bimmelbahn von Palma nach Sóller stoppt man mit Sicherheit in Bunyola, ungefähr 1 km östlich der Schnellstraße Palma-Soller, ansonsten fährt vorbei, wer nicht Orient und Alaró zum Ziel hat. Dabei ist Bunyola ein hübsches Städtchen mit grüner Allee, einer ebensolchen Plaça und – an der Straße nach Orient – an den Berg gelehnten Häusern.

Parken

Wer mit dem Auto kommt, hat im zentralen Bereich so gut wie keine Chance, einen Parkplatz zu finden. Vom Bahnhof (bzw. Bahnübergang) sind es noch 300 m die Straße hinauf zum Auffangparkplatz (links ab, dann 100 m bergab um die Ecke bis zur Einfahrt). Von dort geht man ca. 200 m zur Plaça und einem zentralen Einkaufs- und Barbereich.



Einkehr

Ca. 200 m hinter dem Bahnhof liegt etwas unauffällig hoch über der Straße das Restaurant Sa Costa de S`Estacio (mallorquinische/internationale Küche, gehobene Preise, Tel. 971 613110). Im Sommer sitzt man auf einer Terrasse mit Weitblick.

Mehrere preiswerte Lokale liegen rund um die Plaça, bei Einheimischen populär ist die Bar Ca S'Espardenyer, in der es häufig abendliche Konzerte guter Bands gibt.

Gut und nicht teuer sind die großen Portionen im – bei Mallorquinern sehr populären – Restaurant Can Penasso an der Straße Palma–Sóller (Abzweigung nach Bunyola). Der Clou dort ist der große Pool zur freien Benutzung für Restaurantgäste. www.canpenasso.com.

Jardines de Ra(i)xa

Südlich von Bunyola befinden sich (ca. 600 m westlich der Straße Ma-11; Zufahrtsschild bei km 12) die Jardines de Ra(i)xa, die Terrassengärten eines alten Gutes mit Wurzeln in der Araberzeit. Das Hauptareal dieses sehenswerten mit Skulpturen übersäten Renaissance-Parks zieht sich hinter dem Gebäudekomplex den Hang hoch und bietet von den oberen Ebenen einen weiten Blick bis Palma. Raixa kam 2002 in Staatsbesitz und wurde nicht zuletzt dank EU-Hilfe für Millionenbeträge restauriert (erstklassige für Busladungen vorbereitete und begrünte Parkplätze), aber das Gebäude ist noch komplett leer. Das Gelände war lange ganz gesperrt, kann aber seit 2014 Di und Do 10-14 Uhr besichtigt werden. Freier Eintritt; www.raixa.net.

 

Jardines de Alfabia © by Hans-R. Grundmann - Reise-know-how - Verlag
Jardines de Alfabia © by Hans-R. Grundmann - Reise-know-how - Verlag

Jardines de Alfabia

Unmittelbar vor der Tunnel-Mautstation bzw. vor dem Beginn der Serpentinen über die Berge befinden sich die Gärten des Herrenhauses von Alfabia. Das Tor vor der kurzen Allee zum alten Gutshof befindet sich hinter dem Parkplatz des Restaurants Ses Porxeres: Gute katalanische Küche, angenehmes Ambiente tagsüber wie abends. Mittlere Preise, empfehlenswert.

Die – anders als im Fall Raixa – arabischen Gärten zeichnen sich durch eine üppige, wenngleich nicht besonders intensiv gepflegte Vegetation an Teichen und Wasserläufen aus, durch Fontänen und Springbrunnen. Im Eintritt enthalten ist die Besichtigung der Räume des Alfabia-Gutes. Antikes Mobiliar, alte Gemälde und die Bibliothek vermitteln ein Bild vom – in vielen Fällen bis heute bewahrten – Wohlstand mallorquinischer Großgrundbesitzer des 19. Jahrhunderts. Für einen Zwischenstopp ist die Besichtigung geeignet, wenn auch nicht sonderlich günstig in Relation zum Gebotenen. Geöffnet April-Oktober Mo - Sa 9.30-18.30 Uhr. November- März Mo-Fr bis 17.30 Uhr, Sa bis 13 Uhr, So immer geschlossen; Eintritt im Winter €5,50 im Sommer €6,50. www.jardinesdealfabia.com

Grundmann RKH Mallorca