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Hafen Portocolom © by Hans-R. Grundmann - Reise-know-how-Verlag
Der Hafen in Portocolom © by Hans-R. Grundmann - Reise-know-how-Verlag

Trotz seiner großen geschützten Bucht hat es Portocolom bislang nur zu einem unwesentlichen Anteil am Geschäft mit dem Tourismus bringen können. Ähnlich wie im Fall Portopetro fehlt es in dieser Bucht nicht nur an nennenswerten Badestränden, sondern flach auslaufende Ufer sorgen in einigen Ecken auch noch für unattraktives Brackwasser.



Die im Hotelviertel zwischen der "Neustadt" und der Cala Marçal untergekommenen Urlauber orientieren sich daher vorwiegend zum Strand der Marçal-Bucht.

Neben der Neustadt, die sich hinter dem Westufer mit der Hafenmole erstreckt, existiert eine davon völlig separate Altstadt. Sie liegt am Nordende der Bucht und wird kaum berührt vom Leben, das Besucher und Yachtbesatzungen in den Hafen bringen.
Die lange Reihe der Fischerboote vor den Häusern am Nordostarm zeigt, dass hier noch mancher Bewohner die Netze zum Broterwerb auswirft.

Ein Villenviertel, Sa Punta, befindet sich auf der Landzunge vor dem Leuchtturm am Punta de Ses Crestes. Anfahrt über die Straße durch die Altstadt und weiter ganz um die Bucht herum. Dorthin, wo sich die zwei Strände der Bucht von Portocolom verstecken, verirren sich selbst in der Hochsaison nur wenige Urlauber; die Mehrheit der Besucher kommt aus den Villen der Umgebung. Dabei liegen die verbundenen Sandeinsprengsel ausgesprochen hübsch und geschützt vor der Einfahrt zur Bucht.

Der starke Austausch mit dem Meer sorgt in diesem Bereich für beste Wasserqualität, ihre südliche Ausrichtung für viel Sonne und einen schönen Blick auf Portocolom. Schattige Strandbars fehlen natürlich auch nicht. Die ungeschützte Cala S'Algar, zu der ein Schotterweg von der um den Nordostarm laufenden Straße führt, besitzt weder Sand noch Reiz. Neben den Strandbars gibt es in Sa Punta keine, in der Altstadt nur wenig Lokale. In Frage für einen Besuch kommt dort die Bar Els Tamarells auf der Yachthafenseite. Am Hafen der Neustadt serviert der immer wieder gelobte Celler Sa Sinia u.a. frische Fischgerichte zu moderaten Preisen. Schöner sitzt man draußen wie drinnen im Mestral oder im Florian, letzteres schick durchgestylt. In der zweiten Reihe, Carrer Cristobal Colón 7, betritt man das Restaurant Colón: Tapasbar, verfeinerte Küche, gehobene Preise.

Angenehm ist es auch auf den Terrassen des Celler Ses Portadores und des Restaurants im Hostal Bahia Azul, beide an der flachen Südecke der Bucht. Das Bahia Azul beherbergt auch eine Tauchschule; Tel. 971 825280; www.bahia-azul.de.

Das burgartige Gebäude des Restaurant El Bosque an der Straße nach Felanitx/Abzweigung nach Portocristo (ca. 4 km vom Ort entfernt) besitzt eine für die Lage erstaunliche Beliebtheit. Die Küche ist gut, das Preisniveau moderat.

Grundmann RKH Mallorca