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Kneipen und Internetcafés in Palma de Mallorca

Kneipen gibt es in Palma wie Sand am Meer, speziell im Bereich der Carrer Apuntadors, in Santa Catalina und in El Terreno. Nur die wenigsten sind besonders originell, Insider-Kneipen für die meisten ausländischen Besucher nicht so spannend. Empfohlen werden hier nur Lokale, die etwas aus dem üblichen Rahmen fallen.

Bodega Bellver

Die Bodega Bellver an der Ecke Caputxines/Rosa unweit der Plaça Weyler (vom Forn Fondo 30 m) ist eine der letzten im Citybereich verbliebenen echten Altstadt-Nachbarschaftskneipen. Sie gehört zum Typus »urig und verräuchert«. Das Mobiliar ist nahezu antik, die Theke abgenutzt, Würste hängen von der niedrigen Decke. Und auch wenn der Fernseher im Dauerbetrieb läuft, das gehört eben zur typisch spanischen Bodega und den Gästen, die sich überwiegend aus der Umgebung rekrutieren und ihre copa oder vino zu Preisen wie vor der Euroeinführung trinken.

Bodequilla

Stilistisch stimmiger ist die Bodequilla in der Carrer Sant Jaume nur ein paar Schritte oberhalb der Plaça Rei Joan Carles, Kneipe und Restaurant zugleich

Can Angel

Ein reizvolles Kellerlokal für überwiegend junge Leute (auch zum Essen) ist das Can Angel nebenan.



Bar Abaco

Vor der Bar Abaco, nur 100 m hinter der Plaça Llotja an der Ecke Sant Joan/ Apuntadors, verkündet schon die palastartige Fassade Exklusivität. Drinnen warten üppige Blumenarrangements und prächtige Stilleben tropischer Früchte in der zur Edelkneipe umfunktionierten ehemaligen Eingangshalle eines Herrenhauses. Schöne Menschen in locker verteilten Sesseln oder lässig posierend an der Bar vervollständigen das Gemälde. Der Patio, nur dezent beleuchtet und dicht begrünt, läßt die Anwesenheit der Gäste nur erahnen. Niemand bleibt ungesehen: die wichtigsten Räume liegen im Obergeschoß, und dorthin geht es unter aller Augen über eine breite Treppe. Solch Ambiente ist die €15 oder mehr, den ein farbenfroher Cocktail oder Eisbecher hier nun `mal kostet, den Gästen offenbar wert. Der Ruf des Abaco hat sich seit der Eröffnung 1988 derart verbreitet, dass oft schon um 18 Uhr zum »Abendstart« eine Traube von Touristen in die Bar drängt. So nährt sich der große Erfolg zwar noch von selbst, aber das einstige Flair ist dahin, zumal das Personal auch nicht immer Lust hat.

Grundmann Mallorca RKH