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Telefonieren in Frankreich

Mit dem Smartphone in Paris; pixabay CC0

Die traditionellen Münzfernsprecher existieren in Frankreich schon seit einigen Jahren nicht mehr. Vielmehr gibt es nur noch Telefonzellen mit Kartenbetrieb. Die Telefonkarte (télécarte) bekommt man bei der Post, aber auch an der Bar-Tabac, die am weinroten Doppelkegel über dem Eingang zu erkennen ist , oder in Kiosken, wahlweise mit 50 oder 120 Einheiten.

Reisenden, die in der Sprache nicht so fit sind, wird folgende Übersicht mit den Anweisungen helfen, die beim Telefonieren mit der Karte vom Gerät abzulesen sind:

Décrochez - Heben Sie ab.

Introduisez la carte ou Faire numérolibre - Karte einschieben oder Freinummer (z.B. Notruf) wählen.

Fermez le volet s.v.p. - Schließen Sie bitte die Klappe.

Patientez s.v.p. - Warten Sie bitte.

Crédit X unité - X Einheiten Guthaben.

Numérotez ou Composez le numéro - Wählen Sie.

Numéro appelé     Die gewünschte Nummer erreicht.

Nach dem Gespräch:

Retirez votre carte - Ziehen Sie ihre Karte heraus.

Auslandsgespräche in Frankreich führen

Auslandsgespräche können von jedem Fernsprecher aus geführt werden. Nach der Landesvorwahl wählt man die Ortsvorwahl ohne 0, danach die Rufnummer. Auslandsgespräche sind in der Regel werktags nach 19 Uhr und samstags nach 13 Uhr besonders günstig.

Auslandsvorwahlen

Nach Deutschland 0049
Nach Österreich 0043
In die Schweiz 0041

Vorwahlnummern

Innerhalb Frankreichs sind die Ortsvorwahlnummern in die zehnstellige Telefonnummer integriert und müssen demnach auch bei Ortsgesprächen immer mitgewählt werden. In der Bretagne (02) etwa bedeuten als dritte und vierte Ziffern 96 Côte du Nord, 97 Morbihan, 98 Finistère und 99 Ille-et-Villaine.

Mobiltelefone - Mit dem Handy in Frankreich telefonieren

Deutsche Mobiltelefone mit „normalem“ Kartenvertrag funktionieren in Frankreich fast überall problemlos. Allerdings muss auch vom Handy die +49 vorgewählt werden. Diese Vorwahl ist nicht notwendig, um eine SMS aus Frankreich zu einem deutschen Handy zu senden.

Seit dem 15. Juni 2017 werden innerhalb der EU keine Roaming-Gebühren mehr erhoben. Wer in den Ländern der EU und in Island, Liechtenstein und Norwegen mit seinem Mobiltelefon Gespräche führen möchte, kann dies anbieterübergreifend zu den Konditionen seines gewöhnlichen Inlandstarifs tun – dies gilt nicht nur für Telefonate, sondern ebenfalls für das Versenden von SMS und MMS sowie die Verwendung des mobilen Datenvolumens. Dementsprechend gilt gemäß dem Motto „Roam-like-at-Home“ auch in Frankreich für deutsche Mobilfunkkunden der normale Inlandstarif. Manche Anbieter bieten zudem spezielle Roaming-Optionen für Telefonie, SMS & MMS und mobiles Internet an.

Generell gilt: Wer im Ausland mit seinem Handy telefonieren möchte, sollte sicherstellen, dass die Karte auch für International Roaming freigeschaltet ist.