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Urlaubskosten senken durch Preisvergleich


In Zeiten knapper Kassen ist es für angehende Urlaubsreisende besonders wichtig, die Kosten für Transport und Unterbringung und Verpflegung so niedrig wie möglich zu halten, ohne dabei entscheidende qualitative Einbußen hinnehmen zu müssen. Reisebuch.de gibt Ihnen effektive Tipps zur Urlaubspreisoptimierung.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass mit Beginn der Schulferien die Preise in allen touristischen Kernbereichen nach oben schnellen, mit Ende der Ferien aber wieder auf ein erträgliches Maß zurückfallen. Wer seinen Urlaub also unabhängig von den Schulferien gestalten kann, der sollte dies unbedingt tun. Darüber hinaus sind die meisten Destinationen außerhalb der Hauptsaison häufig viel attraktiver, weil weniger überlaufen. Die Balearen und vor allem Mallorca lassen sich im Mai/Juni oder September deutlich günstiger buchen, sowohl was Flüge als auch was Unterkünfte anbelangt. Darüber hinaus ist das Klima während dieser Monate meist viel angenehmer als während der Sommermonate oder der Oster- bzw. Herbstferienzeiten. Das gleiche gilt für den gesamten Mittelmeerraum, wobei nicht alle Urlaubsregionen z.B. in Griechenland, in der Türkei sowie in Nordafrika außerhalb der Hauptreisezeiten so häufig angeboten werden wie eben Mallorca.

Die Kanarischen Inseln z.B. sind klassische Winterreiseziele, weshalb das Preisniveau zu dieser Zeit besonders hoch ist. Auch hier gilt die Empfehlung, antizyklisch vorzugehen, also den Urlaub auf Teneriffa oder Gran Canaria in eine andere, meist günstigere Jahreszeit zu legen.


Generell kann man bei der Urlaubsbuchung die Empfehlung geben, zunächst die nahezu unbegrenzten Informationsmöglichkeiten des Internets zu nutzen, bevor man sich für eine spezielle Buchung entscheidet. Viele weniger erfahrene Internetuser fühlen sich dabei zunächst überfordert, alle nötigen Infos selbständig zu recherchieren.

Eine effektive Hilfe können dabei Reiseplattformen wie Tripadvisor, holidaycheck oder Trivago sein. Hier werden die Informationen zu bestimmten Destinationen gebündelt und nach Bewertung durch Besucher geordnet oder „gerankt“. So kann man sich mit etwas kritischem Verstand ein eigenes Bild von dem avisierten Urlaubsgebiet, den Hotels und Restaurants sowie dem Freizeitangebot vor Ort machen.

Wichtig ist dabei, dass die Bewertungen auf einer „ausreichenden“ Anzahl von Bewertungen (mindestens ca. zehn) fußen, um mögliche Manipulationen auszuschließen.

 

Auf reinen Hotel-Buchungsseiten z.B. von Marktführer HRS, hotel.de und booking.com kann man sich auch ein gutes Bild über die Beliebtheit und die Qualität der einzelnen Häuser verschaffen.

Es ist dabei bemerkenswert, dass die Preise der verschiedenen Vermittler zwar häufig identisch sind, im Einzelfall aber durchaus markant voneinander abweichen können. Auch ein Blick in Urlaubsportale wie Expedia oder Opodo kann sich in barer Münze auszahlen, weil diese häufig Sonderaktionen fahren und damit die regulären Unterbringungspreise deutlich unterbieten.

Erstaunlicherweise ist die Buchung auf den individuellen Seiten der einzelnen Hotels oft am teuersten, manchmal aber die einzige Möglichkeit, wenn Zimmer woanders nicht mehr angeboten werden.

Auf jeden Fall sollte man beachten, welche Dienstleistungen im Preis eingeschlossen sind und welche nicht. Es ist in letzter Zeit zu einer Unart bei vielen Hotels geworden, die Zimmerpreise zunächst ohne Frühstück auszuweisen, was die Kosten auf den ersten Blick niedriger erscheinen lässt. Wenn dann allerdings pro Person ein Aufschlag von 20€ für ein durchschnittliches Frühstücksbuffet erhoben werden, dann weiß man, womit dieses Haus seinen Gewinn erwirtschaftet.

Auch Extrakosten für Parken und Internetzugang etc. sollte man sich ggf. genau anschauen, bevor man sich zur Buchung entschließt. Oft lässt sich ein vergleichbarer Mitbewerber im gleichen Ort finden, der hier kundenfreundlicher ausgerichtet ist.

 

Wer seinen Flugpreis optimieren möchte, kann dies natürlich tun, indem er sich die Preise auf den Websites der diversen Airlines wie AirBerlin, Condor, Tuifly und Lufthansa, um nur einige wesentliche zu nennen, einzeln ausgeben lässt.

Das kann z.B. im Fall Mallorca recht mühsam sein, da eine große Anzahl von Fluglinien Mallorcas regelmäßig anfliegt. Einfacher und effektiver ist es, eine Flugsuchmaschine zu nutzen, wie sie diverse Anbieter mit unterschiedlicher Qualität zur Verfügung stellen.

Auch hier können Buchungsportale wie Expedia und Opodo gute Dienste leisten, effektiver aber ist eine Spezial-Buchungsmaske, wie zum Beispiel flug.de, die seit einiger Zeit Flüge mit ständiger Optimierung anbietet. Hier wird die Buchungsanfrage bei allen relevanten Airlines in einer Box kombiniert und die Ergebnisse auf einer Seite ausgeworfen, aufsteigend nach Preis gestaffelt. Bei der Buchung wird der Benutzer auf die Seite des jeweiligen Anbieters geleitet. 

Auch bei der Flugbuchung ist zu beachten, dass der günstigste Anbieter keineswegs immer der beste sein muss. Wer einmal mit RyanAir oder EasyJet geflogen ist, nimmt ggf. den höheren Preis bei Tuifly, Condor oder AirBerlin in Kauf, weil man den umfangreicheren Service zu schätzen weiß. Es macht beispielsweise bei einer Urlaubsreise schon einen Unterschied, ob man als Fluggast 15 kg oder 20kg Gepäck ohne größere Aufschläge mitnehmen darf und ob man einen bestimmten Sitzplatz reservieren kann oder in den Flieger stürmen muss, um sich einen guten Platz zu sichern.

Insgesamt gesehen lässt sich mit einer Kombinierung all der oben angesprochenen Maßnahmen nicht nur der Preis für den Urlaub optimieren, sondern oft auch dessen Qualität.