Málaga – Die Hauptstadt der Sonnenküste: Ein Reiseführer mit klarer Handschrift

| von Advertorial

Málaga gehört zu den spanischen Städten, die sich in den vergangenen Jahren besonders stark verändert haben. Lange galt der Ort vor allem als Eingangstor zur Costa del Sol. Inzwischen ist Málaga ein eigenständiges Städtereiseziel: mit historischer Altstadt, bemerkenswerter Museumslandschaft, lebendigem Hafen, Stadtstränden und einer Gastronomie, für die man gerne ein paar zusätzliche Tage einplant.

málaga die hauptstadt der sonnenküste
„Málaga – die Hauptstadt der Sonnenküste“ in komplett überarbeiteter Neuausgabe; Cover: Reisebuch Verlag

Die Neuausgabe 2026 von „Málaga – Die Hauptstadt der Sonnenküste“ trägt dieser Entwicklung Rechnung. Auf rund 200 Seiten ist ein ausführlicher Stadtführer entstanden, der nicht nur Sehenswürdigkeiten auflistet, sondern vor allem dabei hilft, sich Málaga sinnvoll zu erschließen.

Mit Brigitte Hilbrecht und Hartmut Ihnenfeldt zeichnen zwei erfahrene Reisebuchautoren für den Band verantwortlich. Sie beschränken sich nicht auf Beschreibung, sondern gewichten und empfehlen. Das Buch sagt also nicht nur, was es in Málaga gibt, sondern auch, was sich tatsächlich lohnt – und unter welchen Bedingungen.

Nicht alles muss man zu Fuß machen

Das zeigt sich schon beim Gibralfaro. Natürlich kann man den Burgberg von der Altstadt aus zu Fuß erklimmen. Der Reiseführer empfiehlt für viele Besucher jedoch die angenehmere Variante: mit dem Bus hinauffahren, Castillo und Aussicht genießen und anschließend zu Fuß Richtung Alcazaba absteigen. Gerade bei sommerlichen Temperaturen ist das ein durchaus wertvoller Hinweis.

Überhaupt spielt das richtige Timing eine Rolle. Die Altstadt lässt sich am Vormittag angenehmer erkunden, bevor die wichtigsten Gassen und Plätze stark von Besuchergruppen frequentiert sind. Andere Viertel entwickeln dagegen erst später am Tag ihren eigentlichen Reiz.

Auch abseits der klassischen Sehenswürdigkeiten gibt das Buch konkrete Anregungen. Wer nicht nur zwischen Kathedrale, Calle Larios und Hafenpromenade unterwegs sein möchte, findet Hinweise auf Viertel, Straßen und Plätze, die stärker vom alltäglichen Málaga geprägt sind.

Beim Essen wird es erfreulich konkret

Ausführlich behandelt wird die Gastronomie. Statt Tapas lediglich als typisch andalusisch zu empfehlen, nennt der Reiseführer zahlreiche Spezialitäten, die in Málaga tatsächlich eine Rolle spielen: etwa Espetos de Sardinas, Boquerones, Pescaíto frito, Ajoblanco, Gazpachuelo und Porra antequerana.

Für Espetos lohnt sich der Weg hinaus in die Strandviertel Pedregalejo und El Palo, wo Sardinen traditionell über offenem Feuer gegrillt werden. Pedregalejo ist zugleich eine gute Alternative zur zentral gelegenen, aber häufig stark besuchten La Malagueta.

Auch beim Frühstück und Kaffee wird es spezifisch. Málaga besitzt eine eigene Kaffeeterminologie mit Bezeichnungen wie solo, largo, mitad, sombra oder nube. Solche Details sind klein, aber unterwegs oft hilfreicher als lange kulturhistorische Exkurse.

Die Strände sind nicht alle gleich

Die Stadtstrände werden nicht einfach aufgezählt, sondern nach Charakter und Nutzung unterschieden. La Malagueta liegt besonders zentral, Misericordia bietet mehr Raum, Pedregalejo und El Palo verbinden Badebuchten mit dem Charakter ehemaliger Fischerviertel, und die Baños del Carmen sind vor allem wegen ihrer Lage und Atmosphäre interessant.

Gerade solche Differenzierungen machen einen guten Reiseführer aus. Entscheidend ist schließlich nicht nur, dass ein Strand existiert, sondern ob er zu den eigenen Plänen passt.

Málaga jenseits der Pflichtpunkte

Natürlich fehlen Alcazaba, Gibralfaro, Kathedrale, Teatro Romano, Picasso-Museum, Mercado de Atarazanas, Calle Larios und Muelle Uno nicht. Der Band bleibt aber nicht bei diesen bekannten Höhepunkten stehen.

Auch die jüngere Entwicklung der Stadt wird berücksichtigt: neue Kulturangebote, veränderte Verkehrsverbindungen, stark gestiegene Besucherzahlen und der zunehmende Druck auf einzelne Viertel durch den Tourismus. Málaga erscheint damit nicht als touristische Kulisse, sondern als lebendige Großstadt mit unterschiedlichen Facetten und Entwicklungen.

Hilfreich sind zudem die praktischen Kapitel zu Anreise, Flughafen, Metro, Bussen, Parkmöglichkeiten und Unterkünften. Ein kleiner Stadtplan, Register und QR-Codes erleichtern die Nutzung unterwegs.

Auch für einen längeren Aufenthalt

Der Reiseführer richtet sich nicht nur an Besucher, die Málaga an einem Wochenende abhaken möchten. Wer mehrere Tage bleibt, findet zusätzliche Vorschläge für weniger bekannte Viertel, Strandabschnitte und Tagesausflüge. Ziele entlang der Costa del Sol und im weiteren Andalusien erweitern den Radius und machen Málaga zugleich als Standort für eine längere Reise interessant.

Die besondere Stärke des Buches liegt in der Verbindung von Information und Auswahl. Immer wieder beantworten die Autoren nicht nur die Frage, was man sehen könnte, sondern auch die praktisch wichtigere: Wie macht man es am besten? Mal lautet die Empfehlung, früh zu kommen, mal den Bus zu nehmen, eine Querstraße weiterzugehen oder für einen Strandnachmittag bewusst die Innenstadt hinter sich zu lassen.

Damit ist „Málaga – Die Hauptstadt der Sonnenküste“ ein Reiseführer für Individualreisende, die selbständig unterwegs sein möchten, dabei aber von konkreten Empfehlungen und einer klaren Einordnung profitieren wollen.

Málaga – Die Hauptstadt der Sonnenküste
Brigitte Hilbrecht · Hartmut Ihnenfeldt
Reisebuch Verlag, Neuausgabe September 2026
Mit Stadtplan, Register und QR-Codes

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