Updates zum Reiseführer Hohwacht
15.05.25
Neu in Hohwacht an der Wiese vor der „Flunder“: der Papas Tapas Beach Club mit Fischbrötchen, Backfisch und spanischen Tapas sowie reichlich (teilweise überdachten) Sitzgelegenheiten.
Eine echte Bereicherung für das kulinarische Angebot in Neu-Hohwacht!
Der Standort am Sehlendorfer Strand wurde anscheinend aufgegeben!

31.05.2025

Die Esszeile vor der Wiese Richtung „Flunder“ weitet sich immer mehr aus. Neben der großflächigen neuen Tapas-Bar (siehe oben) steht jetzt der Crêpes-Wagen, und davor hat sich Berisha´s Grill mit Spezialitäten wie Cevapcici in mehreren Varianten neu positioniert.
Mal sehen, was im Laufe der Saison noch hinzukommt… .

eatnineteen – so hieß das freundliche Bistro am Golfplatz mit der großzügigen Sonnenterrasse im vergangenen Jahr (siehe Reiseführer Hohwacht, S. 106). Nach einem erneuten Betreiberwechsel gehört dieser Name jedoch bereits der Vergangenheit an. Der neue Pächter setzt nun auf den Namen Golf & Country Club und hofft, mit geändertem Konzept mehr Erfolg zu haben als seine Vorgänger.
Die Website befindet sich derzeit noch im Aufbau, ebenso wie die neue Speisekarte. Eine Kurzversion der Speisekarte dürfen wir jedoch schon jetzt präsentieren (siehe oben!).
Übrigens: Das Bistro ist nicht nur für Golfer, sondern auch für alle anderen Gäste frei zugänglich!
11.07.25
Pizzeria Rosa, (Reiseführer Hohwacht, S. 101/02):
Die Pizzeria Rosa im Nixenweg 1 bleibt zunächst weiter geschlossen und öffnet angeblich erst in der „Hauptsaison“ (hat die nicht bereits begonnen?).
Das Problem scheint ein fehlender Pizzabäcker zu sein… .

Ticketkontrollen
In Hohwacht wird jetzt wieder regelmäßig am Strand kontrolliert, ob jeder Besucher ein Tagesticket oder eine Ostseecard vorweisen kann. Demnächst soll man die Tickets wohl auch digital lösen können. Oder was will uns das Schild an der Promenade neben der „dekorativen“ Plastiksack-verhüllten Stele mitteilen? 😉

19.07.25
Mit der Hochsaison und dem badewarmen Wasser (ab 19/20 Grad) beginnt auch die Quallenplage an der Ostsee und leider auch in der Hohwachter Bucht – je nach Windrichtung. Schlecht ist Wind aus Norden oder Osten wie zurzeit. Die Quallen sind aber noch recht klein und überwiegend harmlos, siehe Foto.

Feuerquallen wurden bislang noch kaum gesichtet, es ist aber nur eine Frage der Zeit. Also, Vorsicht!
Auch wegen der Vibrionen, vor allem im strandnahen, warmen Wasser!
2.08.2025
Hohwacht setzt auf Sonnenkraft: Neuer Solarpark auf 14 Hektar bei Schmiedendorf
Zwischen Lütjenburg und Hohwacht entsteht an der B202 zurzeit ein zukunftsweisendes Energieprojekt: Auf einer Fläche von rund 14 Hektar im Ortsteil Schmiedendorf wächst ein Solarpark, der künftig etwa 5000 Haushalte mit klimafreundlichem Strom versorgen soll. Die Bauarbeiten begannen bereits vor zwei Monaten, und das Grundgerüst der Anlage steht – nun folgt die Montage der Solarmodule.
Bemerkenswert ist der Standort auch aus naturschutzfachlicher Sicht. Während viele Küstenregionen unter Landschafts- und Artenschutz stehen, liegt dieser Solarpark nicht in einem Schutzgebiet – eine Seltenheit an der Ostseeküste. Dennoch wurde das Projekt mit Blick auf ökologische Verträglichkeit geplant. So sollen künftig Schafe zwischen den Modulreihen grasen und damit auf natürliche Weise das Gras kurz halten. Für kleinere Wildtiere sind Durchlässe unter dem Zaun vorgesehen, größere Tiere können durch einen zentralen Übergang das Gelände passieren.
Die Gemeinde Hohwacht profitiert nicht nur durch jährlich etwa 20.000 Euro an Einnahmen aus der Verpachtung, sondern verfolgt auch soziale Ziele: In Planung ist ein Modell mit vergünstigten Stromtarifen für Bürger. Für die vollständige Inbetriebnahme wird noch eine Transformatorstation benötigt, deren Bau aktuell vorbereitet wird. Die Inbetriebnahme des gesamten Parks ist für noch in diesem Jahr vorgesehen.
Ein sogenannter Bürgerpark, bei dem sich Anwohner finanziell beteiligen könnten, ließ sich in diesem Fall nicht realisieren, da der Gemeinde keine eigenen Flächen zur Verfügung standen. Dennoch gilt das Projekt als wichtiger Schritt in Richtung lokaler Klimaneutralität – und als pragmatische Alternative zu einem Windpark, der in der Region aufgrund naturschutzrechtlicher Einschränkungen nicht genehmigungsfähig wäre.
Mit dem neuen Solarpark positioniert sich Hohwacht als Vorreiter im kommunalen Klimaschutz – ohne die landschaftlichen Qualitäten der Region zu beeinträchtigen. Ein Modell, das auch für andere Ostseegemeinden wegweisend sein könnte.
5.08.2025
Neuer Schienenbus „Hein Lüttenborg“ startet bald zwischen Lütjenburg und Malente (Reiseführer S. 207f)
Eine nostalgische Bereicherung für den Urlaub in der Hohwachter Bucht! Demnächst soll der frisch aufgearbeitete Schienenbus VT 23 – auch bekannt als „Hein Lüttenborg“ – regelmäßig (wieder) zwischen Lütjenburg und Malente verkehren. Das historische Fahrzeug mit Panoramafenstern, Bar und Toilette wurde im August spektakulär per Kran auf die Gleise gehoben.
Finanziert wurde das Projekt durch Spenden in Höhe von über 33.000 Euro sowie Mittel der Aktivregionen und der beteiligten Kommunen. Der touristische Verkehr ergänzt künftig das bestehende Draisinennetz und soll die stillgelegte Strecke neu beleben.
Zunächst endet die Fahrt in Malente, da die Verbindung zum DB-Netz noch fehlt. Langfristig ist eine Ausweitung bis Eutin oder Lübeck geplant. Für Urlauber bietet sich damit ein neues, landschaftlich reizvolles Ausflugsziel im Hinterland von Hohwacht.
5.08.2025
Alt-Hohwacht: Deichsanierung startet 2026 – Promenade weiterhin in schlechtem Zustand

Nach der Sturmflut im Oktober 2023 wird endlich ab Frühjahr 2026 der Regionaldeich von Alt-Hohwacht auf 140 Metern umfassend saniert und verstärkt. Das Land Schleswig-Holstein fördert das Projekt mit rund 730.000 Euro.
Für Besucher auch wichtig: Die Promenade hinter dem Deich wurde durch die Flut stark beschädigt und teilweise unterspült. Zwar gibt es keine Absperrungen, die Promenade ist aber seit geraumer Zeit großflächig mit unansehnlichem blauen Kunststoffbahnen abgedeckt und nur eingeschränkt nutzbar.
Die Gemeinde arbeitet an „langfristigen Plänen“ zur Wiederherstellung, hat aber noch keinen konkreten Zeitplan dafür. Besucher und Hohwachter müssen sich also weiter auf eine (hässliche) provisorische Promenade einstellen.
30.08. 2025
1. Weissenhaus (Reiseführer S. 237f)
Das Weissenhaus Resort an der Ostseeküste richtet sich neu aus: Eigentümer Jan Henric Buettner schließt einen Verkauf nun aus und setzt auf mehr „Familienfreundlichkeit“. Dafür entstehen Familienzimmer und Kinderbetreuungsangebote. Geplant sind zudem zusätzliche Appartements, neue Gastronomie sowie ein Beachclub. Trotz dieser Erweiterungen soll der Luxus- und Exklusivanspruch bestehen bleiben. Mit einem neuen Direktor an der Spitze entwickelt sich das Resort angeblich von einem Adults-Only-Refugium zu einem familienfreundlicheren Luxusziel.
2. Gastronomie am Sehlendorfer Strand (Reiseführer S. 242ff)
Das italienische Restaurant Casa al Mare sowie die Fischbar sind geschlossen und warten auf neue Betreiber.
Neben Café Strandseele läuft auch Café Fleck wieder, und der Imbiss Bei Roland erfreut sich über die lebhafteste Nachfrage.

3. Ticketsäulen am Strand von Hohwacht
Die Gemeinde Hohwacht hat im Sommer 2025 solarbetriebene Hectronic-Säulen an den Strandzugängen installiert, um die Strandnutzungsgebühr (Kurabgabe) von 2,50€ unkompliziert erheben zu können. Sie sind damit ein ergänzendes System zu klassischen Tickets und zur OstseeCard. Diese Strandtickets können nur digital kontaktlos oder mit Karten bezahlt werden. Die Auslieferung erfolgt per QR-Code oder an die E-Mailadresse auf das Smartphone. Bargeld wird nicht akzeptiert.
4. Lütjenburg: Triebwagen „Hein Lüttenborg“ (Reiseführer S. 207ff)
Der historische Schienenbus „Hein Lüttenborg“ ist zwar bereits nach Lütjenburg transportiert und ins Gleis gesetzt, aber noch nicht im regulären Fahrgastbetrieb. Das Projekt befindet sich weiter in der Umsetzungsphase mit fehlender Finanzierung für Gleisarbeiten und Unterstand, sodass erste Ausflugsfahrten frühestens 2026 erwartet werden.
25.03.2026
Hohwachter Bucht unter Schutz – kurz erklärt
Seit Frühjahr 2026 gehört die südliche Hohwachter Bucht zu einem neuen Meeresschutzgebiet in Schleswig-Holstein. Grundlage ist der Aktionsplan Ostseeschutz 2030 des Landes, mit dem größere Teile der Ostsee unter strengeren Schutz gestellt werden sollen. Dahinter steht auch ein übergeordneter Rahmen: EU-Vorgaben zum Biodiversitätsschutz sowie internationale Verpflichtungen, mehr Meeresflächen wirksam zu sichern.
Das klingt nach Verwaltung – und ist es auch. Für die Region bedeutet es konkret: bestimmte Nutzungen werden per Verordnung eingeschränkt oder untersagt.
Was Urlauber und Anwohner weiterhin können
Für den klassischen Aufenthalt ändert sich wenig.
Baden, Spazierengehen oder einfach am Strand sitzen bleibt problemlos möglich. Auch das Angeln vom Ufer ist weiterhin erlaubt.
Wo es sich verändert
Spürbar wird das Schutzgebiet vor allem auf dem Wasser:
- Angeln vom Boot ist im Schutzgebiet nicht mehr zulässig
- gewerbliche Fischerei entfällt!
- Eingriffe in den Meeresboden (z. B. Ankern in sensiblen Bereichen) werden begrenzt
Gleichzeitig bleibt vieles erlaubt, aber nicht mehr grenzenlos:
- Segeln, Surfen, Kiten weiterhin möglich
- Bootsverkehr grundsätzlich erlaubt, aber mit mehr Rücksicht und Regeln
Der kritische Punkt
Das Problem liegt weniger im Schutzgedanken als in der Umsetzung.
Viele Regelungen sind für Gäste wie Einheimische schwer nachvollziehbar. Klare Karten, verständliche Hinweise und einfache Kommunikation fehlen oft noch.
Hinzu kommt ein offensichtlicher Widerspruch:
Während lokale Nutzer eingeschränkt werden, bleiben größere Belastungen der Ostsee – etwa durch Landwirtschaft oder Schifffahrt – weitgehend bestehen.
Kurz gesagt
Die Hohwachter Bucht bleibt zugänglich, aber sie wird stärker geregelt.
Der Strandurlaub bleibt entspannt – die Nutzung auf dem Wasser wird etwas anspruchsvoller.
4.04.2026
Ole Liese auf Gut Panker im Umbruch

Neue Pacht ab 2027, Küchenchefwechsel und separates Guts-Café
Das Restaurant Ole Liese auf Gut Panker steht vor einem Betreiberwechsel und organisatorischen Anpassungen. Koncept Hotels übernimmt das Haus ab Frühjahr 2027, nach Modernisierungen. Seit Mitte 2025 läuft ein Übergang, bei dem das Unternehmen den Betrieb begleitet.
Bauliche und operative Änderungen
Die ehemalige Meierei wurde zu Zimmern und Apartments umgebaut, weitere Hotelrenovierungen sind geplant. Auch die Küche wird modernisiert. Das Guts-Café im Nachtwächterhaus bündelt Kaffee, Kuchen und Waffeln im Nachmittagsbetrieb.
Neues Küchenteam
Ab 15. April 2026 übernimmt Carlos Beckmann als Küchenchef, unterstützt von Küchendirektor Sascha Kurgan mit Erfahrung aus Top-Häusern. Das Konzept zielt auf regionale norddeutsche Klassiker ab – handwerklich klar, ohne modische Extras.
Trennung von Café und Restaurant
Ole Liese fokussiert sich auf Hotelgäste, Mittag und Abendessen. Das Café dient Tagesgästen als separater Anlaufpunkt im historischen Nachtwächterhaus. Eine Außenterrasse fehlt dort, was im Sommer auffallen könnte.
Die Entwicklungen verbinden Tradition mit Modernisierung. Ob das neue Kapitel gastronomisch überzeugt, zeigt sich in der Saison 2026 und ab Pachtstart 2027.
Alt Hohwacht: Arbeiten an der beschädigten Promenade haben begonnen

Nach über zweieinhalb Jahren Provisorium haben in Alt Hohwacht nun die Sanierungsarbeiten an der bei der Ostsee-Sturmflut vom 20. Oktober 2023 beschädigten Promenade begonnen. Besonders betroffen war damals der Abschnitt zwischen Strandhütten, Seebrücke und Deichfuß, wo Weg und Uferbereich erheblich beschädigt wurden.
In der langen Übergangszeit wurde der Bereich mit Plastikmatten und Kunststoffelementen gesichert. Diese Lösung ermöglichte zwar weiterhin die Passage, wirkte im Ortsbild jedoch stets als Provisorium und blieb für einen der attraktivsten Strandabschnitte des Ortes wenig überzeugend.
Aktueller Stand
Vor Ort ist inzwischen schweres Gerät im Einsatz, der Bereich ist weiträumig unübersehbar abgesperrt. Nach dem derzeitigen Eindruck wird nicht nur der Weg selbst neu aufgebaut. Auch der sensible Übergang zwischen Strand, Düne und Deich wird baulich stabilisiert, um künftigen Sturmfluten besser standhalten zu können.
Zur Dauer der Arbeiten gibt es bislang keine belastbare Zeitangabe. Da direkt im Küstenbereich gearbeitet wird, ist eine zurückhaltende Einschätzung angebracht. Besucher müssen daher in den kommenden Monaten weiterhin mit deutlichen Einschränkungen und einem derzeit wenig ansprechenden Erscheinungsbild entlang der Promenade rechnen.
Hinweise für Besucher
Für Spaziergänge bieten sich vorübergehend die Wege auf dem Hohen Ufer Richtung Neu-Hohwacht/Kurpark und weiter zum Genueser Schiff oder nach Osten zum Sehlendorfer Strand an.
Die Maßnahme dürfte langfristig sowohl dem Ortsbild als auch dem Küstenschutz zugutekommen und ist damit für Hohwacht von erheblicher Bedeutung.
Hohwacht und Umgebung
Natur, Kultur und Genuss an der Ostsee
von Hartmut Ihnenfeldt und Peter Wenners
Herausgeber: Reisebuch Verlag
Taschenbuch: 258 Seiten
ISBN-10: 3947334419
ISBN-13: 978-3947334414
Preis Taschenbuch: 16,90 Euro
Preis E-Book: 7,99 Euro
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