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Cochem Sehenswürdigkeiten

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Sehenswertes in Cochem (1)



 

Von den ursprünglich elf Toren in der alten Stadtbefestigung sind heute noch das Enderttor, das Balduinstor, das Martinstor und einige Mauerabschnitte dazwischen erhalten. Außerdem gab es noch einige kleinere Durchlässe, von denen noch das sogenannte Fuchsloch erhalten ist, eine kleine Passage zwischen der Bernstraße und der Moselpromenade beim Hotel Germania.

Das Enderttor ist benannt nach dem Endertbach, der unmittelbar an der Brücke in die Mosel mündet. Parallel zum Bach führte schon damals eine wichtige Straße nach Kaisersesch, die das Enderttor als Ausfalltor sicherte. Der Turm stammt aus dem Jahr 1332. Das Torwächterhaus mit dem Fachwerkaufbau ist 350 Jahre jünger. Heute befindet sich darin die „Alte Thorschenke“, ein Restaurant und Weinlokal.

Das Enderttor © Edith Kölzer by Reisebuch.de


Das Balduinstor in der Stadtmauer © Walter Kölzer by Reisebuch.de

Das Balduinstor mit einem Wehrturm befindet sich im Bereich der Stadtmauer, die den Friedhof begrenzt. Gehen Sie vor dem Marktplatz die Obergasse hinauf oder hinter dem Markt die Oberbachstraße bis zur zweiten Querstraße und dann nach rechts hoch. Werfen Sie auch einen Blick über die Dächer zur Burg.

Das Martinstor von 1352, im Volksmund „Mäuschesporz“, befindet sich an der steilsten Stelle des Burgbergs. Von hier aus wurde in früheren Zeiten eine Kette zur anderen Moselseite gespannt, mit der man Schiffe stoppen und die Zahlung von Zöllen bzw. Maut erzwingen konnte.

Das alte Kapuzinerkloster von 1623 auf halber Höhe über dem Ort wurde restauriert und dient der Stadt seit 1998 als Kulturzentrum.

Die Altstadt von Cochem präsentiert sich heute als ein komplettes, malerisches Ensemble. Nach Bombenangriffen im 2. Weltkrieg wurden Teile der Altstadt zerstört. Davon sieht man heute nichts mehr. Alle Wunden sind längst verheilt. Die Fachwerkhäuser, das Rathaus und die Kirche erstrahlen in neuem Glanz.
Kommt man vom Bahnhof her, erreicht man hinter dem Endertplatz, an dem sich auch die Tourist-Information befindet, und der Brücke die schmale Bernstraße. Sie gehört ganz den Fußgängern.



Die Kirchenfenster von Graham Jones und Patrick Reyntiens © Edith Kölzer by Reisebuch.de

Werfen Sie einen Blick in die Kirche St. Martin. Seit ein paar Jahren verfügt sie über wunderschöne, von Graham Jones und Patrick Reyntiens gestaltete Glasfenster, die denen von Marc Chagall in nichts nachstehen. Die Kirche wurde im Krieg ebenfalls zerstört und 1951 wieder aufgebaut. Der barocke Schieferturm entstand 1955-1963.

Nur ein paar Schritte weiter erreichen Sie den Marktplatz mit seinen Fachwerkbauten und dem Rathaus. Auf dem Platz steht der Martinsbrunnen, der schon 1459 urkundlich erwähnt wurde. Der heutige Brunnen ist jedoch aus dem frühen 20. Jahrhundert. Die Brunnenfigur ist jüngeren Datums. Sie stammt von Anton Nagel.

Wer einigermaßen gut zu Fuß ist, kann von der Martinskirche die Klostertreppe hinauf zum ehemaligen Kapuzinerkloster (heute Kulturzentrum) und dann die Treppen oben rechts wieder hinunter zur Obergasse mit ihren idyllischen Seitengässchen und zurück zum Marktplatz gehen. Ein anderer Weg zurück führt über den Klosterberg, der Friedhofsmauer nach rechts folgen und dann wieder rechts in die Straße Am Balduinstor einbiegen, durch dieses hindurch auf die Obergasse und links hinunter zum Markt.

 

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