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Cochem - Aussichtspunkte und Ausflüge



Blick vom Tummelchen, in der Bildmitte die Stadtmauer mit dem Balduinstor © Edith Kölzer by Reisebuch.de

Zwei Aussichtspunkte wurde bereits erwähnt, die Burg und das Pinnerkreuz. Mitten in der Stadt liegt ein weiterer, das Tummelchen. Dies ist ein unbebauter Hügel im Stadtgebiet, über den früher die Stadtmauer verlief. Reste davon sind noch erhalten, vor allem das "Zuckertürmchen", ein früherer Wachturm. In späteren Jahren wurde Wein auf der ganzen Fläche angebaut. Das änderte sich mit dem Beginn der 1970er Jahre. Die Natur nahm das Tummelchen in Besitz, es wuchs zu mit allem, was der Wind an Samen heran trieb, vor allem mit Brombeeren, Weiden, Birken und Efeu. Anfang dieses Jahrtausends wurde die Initiative Tummelchen gebildet, die in mühsamer Arbeit den ganzen Bereich gerodet und neu kultiviert hat. 



Das Gartenhäuschen auf dem Tummelchen © Edith Kölzer by Reisebuch.de

Sie bauten auch das einst ortsbildprägende Gartenhäuschen aus der Zeit um 1800 auf den alten Grundmauern wieder auf und gaben ihm seinen ursprünglichen Charakter wieder. Von hier aus liegt ihnen die Stadt förmlich zu Füßen, und auf der anderen Seite hebt sich die Burg gegen den Himmel ab.

Bei der Umkehr handelt es sich um eine scharfe Kurve der K18, einer Verbindungsstraße von Cochem zur B 259. Die Aussicht von hier ist wunderschön. Die ganze Stadt liegt vor Ihnen, hinter der Burg verschwindet die Mosel in einem weiten Bogen hinter dem nächsten Berg. Flussabwärts kann man bis Klotten und die Burgruine Coraidelsten sehen. Geht man der K18 entlang einige Schitte abwärts eröffnet sich der Blick auf die Winneburg.

 

Ausflüge von Cochem

Mit dem Schiff nach Beilstein

Man fährt etwa eine Stunde und erlebt in Fankel sogar die Schleusenfahrt. Beilstein ist ein kleiner Ort (etwa 135 Einw.), der komplett unter Denkmalschutz steht. Er wird von der Burgruine Metternich überragt.
Abfahrt alle 1 – 1 1/2 Stunden, Verkauf direkt an der Promenade beim Anleger.

Wanderung zur Brauselay

Die Brauselay ist eine steile Felswand am Moselbogen auf der Conder Seite gegenüber vom Kloster Ebernach bei Sehl. Sie gab dem Naturschutzgebiet zwischen Cond und dem nächsten Ort Valwig den Namen. Auf dem blauschwarzen Tonschieferboden gedeiht mediterrane Vegetation. Zu erreichen mit dem Auto über die K 59.

Im unteren Drittel der Brauselay steht seit 1934 in der Feldwand eine Madonnenfigur, die 2011 durch Spendengelder restauriert wurde.

Alternative 1: Mit dem Auto in Cond (nach der Brücke links hinauf) zum Café Thul fahren und zu Fuß weiter bis zum Ende der Brauselaystraße (Wirtschaftsweg) und wieder zurück zum Café Thul wandern und sich auf der dortigen Terrasse bei Kaffee und Kuchen stärken.
Alternative 2: Zu Fuß von Cochem zum Café Thul und weiter bis zum Ende der Brauselaystraße und von dort rechts durch die Weinberge wieder hinunter zur Mosel wandern – oder vom Ende der Brauselaystraße links hinauf den Fußpfad (Kreuzweg) zum Aussichtspunkt auf der Brauselay nehmen. Von hier oben hat man eine wundervolle Aussicht auf Sehl und das Moseltal.

 

Auf dem Weg zum Hotel/Café Thul passiert man einen ehemaligen Bunker der Deutschen Bundesbank. Von 1964 bis 1988 lagerten hier 30 Meter unter der Erde 15 Milliarden Mark als Notstandswährung zur Vermeidung einer durch den Kalten Krieg verursachten Wirtschaftskrise. Im Falle eines Atomkriegs hätten hier auch 175 Personen Schutz gefunden und zwei Wochen überleben können. Der oberirdische Teil lag unscheinbar in einem Wohngebiet. Die Anlage hatte mehrere verborgene, gut getarnte Zugänge. Heute ist die Anlage in Privatbesitz.

 

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