Britisches Pfund: Entwicklung des Wechselkurses seit der Einführung des Euro

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Die Wechselkurse des Britischen Pfunds zum Euro von 2001 bis 2023

 

Die aktuellen Pfundkurse finden Sie bei uns hier ...

Wechselkurs Britisches Pfund zu Euro

 

Jahr 1 Britisches Pfund -> Euro Jahreshoch Jahrestief
2001 1.64123 1.71289 1.57825
2002 1.59083 1.64405 1.53353
2003 1.44551 1.54187 1.38187
2004 1.47384 1.52367 1.41092
2005 1.46250 1.50809 1.41560
2006 1.56709 1.49639 1.42607
2007 1.46115 1.52590 1.35432
2008 1.25822 1.35846 1.02202
2009 1.12310 1.18484 1.04139
2010 1.16606 1.23767 1.09660
2011 1.15269 1.20425 1.10620
2012 1.233778 1.284769 1.179037
2013 1.177741 1.233426 1.137786
2014 1.241060 1.286505 1.192890
2015 1.378500 1.436163 1.275185
2016 1.223881 1.365467 1.105156
2017 1.141274 1.198610 1.075674
2018 1.130435 1.159017 1.102779
2019 1.1398791.1988251.077238
20201.1247601.2050371.075442
2021 1.163581 1.191568 1.103327
2022 1.173062 1.213769 1.107812
20231.1496041.1749501.119345

Britisches Pfund Historie

Das britische Pfund (GBP) ist die offizielle Währung des Vereinigten Königreichs und hat eine lange und faszinierende Geschichte. Hier sind einige wichtige Meilensteine in der Geschichte des britischen Pfunds: Das britische Pfund wurde erstmals im Jahr 1158 unter König Heinrich II. eingeführt. Es war ursprünglich eine Silbermünze namens "Sterling", die aus 240 Pennies bestand.

Im 17. Jahrhundert wurde das britische Pfund zur führenden Reservewährung der Welt und blieb es bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Es wurde in vielen Teilen der Welt als Handels- und Reservewährung verwendet. Im Jahr 1914 wurde das Pfund auf den Goldstandard gesetzt, was bedeutete, dass es durch Goldreserven gestützt wurde.

Dies wurde jedoch während des Ersten Weltkriegs aufgehoben, um die Kriegsanstrengungen finanzieren zu können. In den 1920er Jahren kehrte das Pfund zum Goldstandard zurück und war bis 1931 an diesen gebunden. Dann wurde der Goldstandard aufgegeben, um den britischen Exportsektor anzukurbeln. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Pfund erneut von der Regierung unterstützt, um die Kriegsanstrengungen zu finanzieren. Es wurde auch als Waffe im wirtschaftlichen Krieg gegen Deutschland eingesetzt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg verlor das Pfund allmählich an Bedeutung als Reservewährung. Die Abwertung des Pfunds im Jahr 1967 und die Einführung des Systems fester Wechselkurse durch das Bretton-Woods-Abkommen von 1944 beschleunigten diesen Prozess. Im Jahr 1971 wurde das Pfund schließlich vom Goldstandard gelöst und wurde zu einer frei schwankenden Währung. Seitdem hat es starke Schwankungen gegenüber anderen Währungen erfahren, einschließlich einer starken Abwertung in den 1990er Jahren.

Heute bleibt das britische Pfund eine wichtige Währung auf der Weltbühne und wird von vielen als Reservewährung gehalten. Es ist auch eine der am häufigsten gehandelten Währungen im Devisenmarkt, auch wenn es nach dem Brexit zu heftigen Kursverlusten kam.