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Strände, Buchten und Pools auf Teneriffa



Playa Benijo © by Hans-R. Grundmann - Reise-know-how - Verlag
Playa Benijo

Natürliche Sandstrände und Felsbuchten

Freizeitkarten von Teneriffa verzeichnen ringsum zahllose Playas und Badestellen. Dabei hat die Insel nur wenige natürliche Sandstrände, die man ohne Probleme erreichen kann und an denen sich gut baden läßt. An der Nordküste sind einige zudem nur bei Ebbe vorhanden. Die Badestrände der Ostküste liegen oft unterhalb relativ unattraktiver Fischerdörfer. Sie werden zwar zum Teil in den Sommermonaten von Einheimischen zu buntem Badeleben erweckt, bieten aber touristischen Besuchern wenig. Es gibt andererseits viele prima Badestellen an felsigen Buchten mit und ohne steinige Sandstrandabschnitte.

Künstliche Strände

In den letzten Jahren wurden etliche Strände aus hochgepumptem Meeres- boden bzw. geschredderten Steinen künstlich angelegt. Sie sind hellgrau-beige und feinkörnig (z.B. Las Vistas in Los Christianos oder Playa Bahía del Duque an der Costa Adeje). Der einzige gelbe Sandstrand befindet sich 6 km nordöstlich von Santa Cruz bei San Andrés (Playa de Las Teresitas); er wurde vor 30 Jahren mit Sand aus der Sahara aufgeschüttet.

Meerwasserpools

Vor allem entlang der Nordküste ist eine Reihe von Meerwasser- Schwimmbecken eine Attraktion, die sich großer Beliebtheit erfreut: entweder als aufwendige türkisblaue Badelandschaft mit Palmen und Inseln (z.B. Lago de Martiánez in Puerto de la Cruz) oder als Piscinas Municipales, traditionellen Badeanstalten direkt am Meer (z.B. in Los Silos oder Las Aguas) oder einfach als Piscinas Naturales (natürliche Pools), wo im Brandungsbereich hochgezogene Betonmauern selbst bei nur leichtem Seegang schon die Wellen abhalten und lediglich erfrischende Spritzer durchlassen (in Punta del Hidalgo, El Pris, Bajamar und die gelungene Anlage El Caletón in Garachico).

Gefahren

Rund um die Insel ist Baden nicht ungefährlich, es sei denn man schwimmt in Buchten, die durch künstliche Riffs geschützt sind (z.B. Las Teresitas, Fañabé/Las Américas, Playa Jardín/Puerto).An der Nordküste gibt es gefährliche Unterströmungen, die selbst guten Schwimmern schon zum Verhängnis wurden (z.B. an der Nordostspitze Roques de las Bodega bei Taganana/Benijo). Ernst nehmen sollte man die bunten Signalflaggen:

Grün = Baden frei;
Gelb = frei nur für gute Schwimmer;
Rot = Lebensgefahr, Badeverbot.

Oben ohne/FKK

«Oben ohne« ist auf Teneriffa kein Problem (Ausnahme seit 2007: die Strände von Arona), aber der großen Mehrheit der Spanierinnen ist es fremd, sich unbekleidet in der Öffentlichkeit zu zeigen.

Es gibt keine offiziellen FKK-Buchten, aber an folgenden Stränden baden auch Spanier(innen) nackt: Benijo (Taganana), Las Gaviotas (zwischen San Andrés und Igueste), La Tejita (El Médano).



Hinweis

Hinweis Für felsige und/oder steinige Strände sollte man stets Badeschuhe (Seeigel!) und Isomatte im Auto haben.

Abgrenzung

Im Folgenden genauer aufgeführt sind alle gut erreichbaren, zumindest annehmbaren Strände, felsigen Badestellen und Meerwasserbecken mit Anfahrtbeschreibung und praktischen Hinweisen (Läden/Restaurants). Wenn Duschen, Umkleidekabinen und vor allem Toiletten fehlen, ist »ohne Service« vermerkt.

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