Sommerurlaub: Schweden in seiner Vielfalt entdecken

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Das skandinavische Land hat viel zu bieten – vor allem eine ganz besondere Atmosphäre. Diese ergibt sich aus dem einzigartigen Miteinander von Mensch und Natur, Stadt und Land, aber auch Wald und Wasser. Quirlige Städte, pittoreske Häuschen und unberührte Landschaft zählen genauso dazu wie das Jedermannsrecht und Elch und Co..

Das typische Schwedenhaus - Inbegriff der Schwedenromantik; (CC0, Klaus Reiser von Pixabay )

Wer an Schweden im Sommer denkt, hat vermutlich sofort Bilder von weitläufigen Seengebieten, roten Holzhäusern und idyllischen Wäldchen vor Augen. Schwedens Landschaft ist äußerst vielfältig und lädt zu verschiedensten Aktivitäten ein – vor allem Naturliebhaber jeglichen Alters kommen hier voll auf ihre Kosten.

Der idyllische Eindruck von Schweden, den so viele haben, hat sicher mit den Geschichten über Karlsson vom Dach, Michel und den Kindern aus Bullerbü von Astrid Lindgren zu tun. Tatsächlich bestätigt sich dieser Eindruck aber auch in der Realität vor Ort. So locken gerade im Sommer zum Beispiel die Wanderpfade in den weitläufigen Nadelwäldern, eine Kanufahrt auf einem spiegelglatten See oder entspanntes Angeln und viele einsame Buchten, in denen Ruhe großgeschrieben wird.

Wer mit dem eigenen Auto anreist und dabei eine der möglichen Fähren nach Schweden nutzt, bleibt im Urlaub flexibel und kann möglichst viel vom Land entdecken: Die Sommermonate sind nämlich die ideale Zeit für einen Wander- und Badeurlaub. Viele verbinden das auch mit einer Campingtour: Denn Schweden ist ebenfalls eine beliebte Destination zum Zelten und Campen – in dem skandinavischen Land zu reisen, heißt schließlich, draußen zu sein, die Natur zu entdecken und viele Abenteuer zu erleben.

So gilt in Schweden „Allemannsrätten“ – das Jedermannsrecht: In ausreichender Distanz zu Privatgrundstücken darf man nahezu überall sein Zelt aufstellen oder mit einem Boot anlegen. Man sollte nur darauf achten, nach der Abreise den Platz so zu hinterlassen, dass es keine Hinweise gibt, dass gecampt wurde – nach dem Motto: „Nicht stören, nicht zerstören!“. Da das Land so weitläufig und eine niedrige Besiedelungsdichte aufweist, kann es übrigens schon einmal passieren, dass man beim Aufschlagen seines Zeltes auf einen Elch stößt – ruhige Plätzchen lassen sich eigentlich überall finden.

Nur an den Stränden in Schwedens Süden kann es im Sommer mitunter etwas voller werden: Nord- und Ostsee bieten dann eine willkommene Erfrischung. Übrigens nutzen die Schweden auch im Sommer die Sauna – ein Saunaaufenthalt gehört also auch nach einem warmen Urlaubstag dazu.

Auch in Schwedens Großstädten ist im Sommer ordentlich etwas los. Sie punkten ebenso mit viel Grün, wie zum Beispiel die unzähligen Parks in Göteborg, und außerdem mit einer faszinierenden Mischung aus Moderne und schwedischer Gemütlichkeit. Neben seiner kulturellen Vielfalt lockt die Hauptstadt Stockholm mit seinem Schärengarten mit etwa 24.000 Inselchen, die Stadt besteht größtenteils aus Wasser und Waldfläche und hat ein ganz besonderes Flair – und natürlich besonders tolle Shoppingmöglichkeiten.