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Die 10 beliebtesten Städte Kanadas

Kategorie: Travel News ǀ

Wen es nach Kanada zieht und sich Gedanken über die Auswanderung oder den längeren Aufenthalt macht, braucht zunächst zweierlei: Ein Visum, welches Sie hier bekommen und ein Ziel. Im Folgenden liefern wir Ihnen daher eine Auswahl der beliebtesten kanadischen Städte, von der naturverbundenen Kleinstadt über mittelgroße Zentren, bis hin zu den kanadischen Millionenmetropolen. Damit wird ein breiter Überblick geschaffen, der dazu einlädt, Kanada neu zu entdecken.

 

Skyline von Toronto; CC0

Toronto, Ontario

Die Metropole Toronto im Bundestaat Ontario ist mit 5,5 Millionen Einwohnern die größte Stadt Kanadas. Besonders ins Auge sticht der Canadian Nation Tower, welcher mit 553 Metern eines der höchsten Gebäude der Welt ist. Toronto liegt am Lake Ontario und verfügt über allerhand idyllische Grünanlagen. Durch seine zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen ist die Stadt auch unter dem Namen „Hollywood des Nordens“ vertraut und bietet einige Besichtigungsmöglichkeiten kanadischer Filmstudios und Requisiten.

Montreal, Quebec

Die französischsprachige Stadt Montreal ist am Sankt-Lorenz-Strom gelegen, welcher bekannt für seine vielen in ihm beheimateten Walarten ist. Mit ungefähr vier Millionen Einwohnern in der Metropolregion ist sie nach Paris die zweitgrößte Stadt mit Französisch als Hauptsprache. Als Kulturmetropole beherbergt Montreal allerhand Museen und Theater und ist obendrein für seine besonders lebendige Jazzszene berüchtigt.

Victoria, British Columbia

Die Küstenstadt liegt auf Vancouver Island, besitzt ungefähr 90 000 Einwohner und wurde 1843 als britischer Handelsposten gegründet. Dieser Einfluss macht sich auch heute in Form der Viktorianischen Architektur, die das Stadtbild ziert, bemerkbar. Gerade Downtown als Stadtbezirk mit einer großen Fußgängerzone überzeugt mit charmanten Altbauten aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Der Hafen und die gesamte Küstenlandschaft sind dabei idyllisch und laden zum Verweilen beim Sonnenuntergang ein.

Ottawa, Ontario

Ottawa ist als Großstadt mit fast einer Million Einwohner erstaunlicherweise wenig geprägt von hohen Gebäuden. Bekannt ist vor allem die „National Gallery of Canada“, eine Kunstgalerie in sehr futuristischem Design. Gerade für Auswanderer ist es gut zu wissen, dass die Stadt französisch- und englischsprachig ist. Als Hauptstadt Kanadas ist Ottawa politisches Zentrum und gleichzeitig Technologie-Hochburg, was ihr den Spitznamen „Silicon Valley des Nordens“ eingebracht hat.

Quebec (City), Quebec

Die französischsprachige Hauptstadt Quebecs liegt am Sankt-Lorenz-Strom und verfügt über eine verhältnismäßig große Altstadt, deren Gebäude teilweise im 17. Jahrhundert errichtet wurden. Ungefähr eine halbe Million Einwohner leben in der Stadt, die neben dem bekannten Château Frontenac in ihrer näheren Umgebung mit beeindruckenden Naturschauplätzen wie dem Montmorency-Fall zu überzeugen weiß. Quebec ist damit einerseits geschichtsträchtig und andererseits im Umland mit Zielen für Naturliebhaber interessant.

Vancouver, British Columbia

Die vom Seehandel geprägte Stadt Vancouver besitzt eine ausgesprochen lebendige Kunstszene. Ihre idyllische Lage zwischen Bergen und Meer sorgt für ein malerisches Panorama. Mit ungefähr 600 000 Einwohnern und fast viermal so vielen in der gesamten Metropolregion ist sie eine der größten kanadischen Städte. Ihr Stadtbild zieren zahlreiche moderne Wolkenkratzer.

Kingston, Ontario

Kingston ist eine geschichtsträchtige Stadt mit historischen Gebäuden und dem allseits bekannten Fort Henry aus dem 19. Jahrhundert. Die kanadische Stadt beherbergt ungefähr 120 000 Einwohner und besitzt zahlreiche, aus Kalkstein errichtete Gebäude. Zwei Universitäten bietet Kingston als Ausbildungsmöglichkeiten für junge Studierende. Was viele nicht wissen: Die am Ontariosee gelegene Stadt war von 1841 bis 1844 Hauptstadt von Ober- und Niederkanada.

Calgary, Alberta

Die Millionenmetropole Calgary ist die viertgrößte Stadt Kanadas und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor des Landes, denn hier befinden sich die Firmensitze einiger Mineralölkonzerne. Gelegen in Alberta, war Calgary ursprünglich von der Viehindustrie geprägt, nach Ölfunden in den 1940er Jahren wurde sie allerdings zur Finanzmetropole. Klimatisch wird die Stadt von relativ warmen Sommern und sehr kalten Wintern geprägt.

Edmonton, Alberta

Ebenfalls in Alberta liegt die Stadt Edmonton, dessen Skyline von einigen wunderschönen Wolkenkratzern geprägt ist. Auch hier hat der Ölboom zum Teil zum Wirtschaftswachstum beigetragen und die Stadt zu dem gemacht, was sie heute ist. Mit fast 70 Museen und Galerien sowie einigen Universitäten ist Edmonton ein kulturell wichtiges Zentrum für Kanada.

Nelson, British Columbia

Wen es abseits der kanadischen Metropolen eher in die Kleinstadt zieht, dem sei Nelson sehr ans Herz gelegt. Sie erfreut sich auf Grund Ihrer idyllischen Lage mit mächtigen Bergketten, klaren Seen und Flüssen großer Beliebtheit. Ihre naturbelassene Umgebung lädt zu Campingausflügen, Wanderungen oder der Jagd ein. Nelson ist daher ein beliebtes Ziel für Touristen, bietet aber auch die Möglichkeit, seinen Lebensalltag direkt in der Natur zu verbringen.