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Freiheit statt Hotelpool – Urlaub mit dem Wohnmobil

Kategorie: Travel News ǀ

Flugzeug – Hotel – Strand – Flugzeug. Nach diesem Schema laufen heutzutage viele Urlaube ab. Das kann zwar auch mal entspannend sein, wirklich viel erlebt man bei einer solchen Reise aber nicht. Wer mehr erleben will, macht am besten den Weg zum Ziel und reist entlang der Lebensadern der Zivilisation: auf der Straße.

 

Mit dem Wohnmobil durch Kanada; pixabay CC0

Wild campen statt buchen?

Am schönsten ist so ein Roadtrip, wenn man komplett unabhängig und ohne Termindruck reist. Das geht natürlich nicht, wenn man mit dem Auto unterwegs ist und auf im Vorfeld gebuchte Übernachtungen in Hotels oder AirBnBs angewiesen ist. Die Alternative, die am meisten Freiraum und Individualität ermöglicht, ist die Reise per Wohnmobil. Das ist besonders dann der Fall, wenn es im betreffenden Land erlaubt ist, „wild“ zu campieren, also einfach ohne vorherige Anmeldung bei einer Behörde bzw. ohne einen Stellplatz zu mieten auf designierten Campingplätzen einfach dort anzuhalten und zu übernachten, wo es einem gefällt.

In Deutschland und einigen südeuropäischen Ländern ist das leider nur mit Einschränkungen möglich oder sogar verboten, andernorts ist es aber kein Problem: in Schottland, den skandinavischen Ländern oder einigen deutschen Nationalparks zum Beispiel, aber auch in Kanada.

Kaufen? Mieten!

So viel Freiheit hat allerdings ihren Preis. Wer sich ein Wohnmobil oder einen Wohnwagen anschaffen möchte, muss dafür ziemlich tief in die Tasche greifen. Das gilt insbesondere dann, wenn man ein Auge auf die aktuellen Modelle geworfen hat, die dieses Jahr auf der Wohnmobilmesse Caravan Salon in Düsseldorf vorgestellt wurden. Die bieten zwar jeglichen vorstellbaren Komfort, kommen aber auch mit teils astronomischen Anschaffungskosten daher.

Und selbst wenn man sich ein gebrauchtes Modell zulegt, entstehen einige Nachteile: Zum einen steht das Wohnmobil höchstwahrscheinlich den größten Teil des Jahres ungenutzt unterm Carport, ist also sozusagen totes Kapital. Zweitens beschränkt sich der Nutzungsradius beim eigenen Fahrzeug höchstwahrscheinlich auf Europa, es sei denn, man verschifft es in Richtung Übersee-Urlaubsziel – das ist nicht nur kostspielig, sondern auch eine langwierige Angelegenheit.

Trotzdem sind Wohnmobilurlaube in Südamerika oder Australien auch für Normalsterbliche durchaus im Bereich des Möglichen. Über entsprechende Portale kann man sich nämlich das passende Gefährt vor Ort mieten. Bei TUI Camper stehen Verleih- und Abgabeorte auf allen fünf Kontinenten zur Verfügung – und es ist sogar möglich, das Wohnmobil an einem anderen Ort zurückzugeben, als man es abgeholt hat.

Auf diese Art und Weise hat man die Möglichkeit, fremde Länder im eigenen Tempo zu erkunden und mehr von Land und Leuten zu erfahren, als das sonst möglich wäre – auch ohne dafür zehntausende Euro investieren zu müss